Die Instrumentalisierung des Antisemitismus

Jede Kritik am Vorgehen des israelischen Staates wird als antisemitisch gebrandmarkt. Andererseits feiern antiislamische Titel Massenauflagen und die Autoren tummeln sich in Talkshows. Mit einer Kritik an der Politik des Staates Israel betritt man de facto ein Minenfeld – mit ungewissem Ausgang. Mit einer Medienkampagne und der öffentlichen Brandmarkung als „Antisemit“ ist man beruflich und gesellschaftlich in Deutschland erledigt. Man findet keinen der Qualifikation entsprechenden Job und läuft Gefahr, den (falls vorhanden) akademischen Titel zu verlieren. Zionistische Kreise wissen das sehr genau und propagieren genau deshalb die Gleichsetzung von Antizionismus und Antisemitismus. Dadurch ist jede Kritik an der Politik des Staates Israel praktisch nicht möglich. Wie es der US-Professor Dr. Finkelstein („Die Holocaust-Industrie“), der selbst Jude ist, ausdrückte, haben wir es mit einer INSTRUMENTALISIERUNG des Holocaust und des Antisemitismus überhaupt zu tun.

Die schrecklichen Ereignisse während des „Dritten Reiches“ benutzt man, um aktuelle Völkerrechtsverletzungen und Landraub zu legitimieren. Wir haben es inzwischen mit einem „hysterische(n) Verdächtigungseifer“ zu tun, „der hinter jedem israelkritischen Wort einen verkappten Antisemiten wittert“, so Abraham Melzer in seinem Buch „Die Antisemiten-Macher“. Während Antisemtismus bedeutet, so Melzer, Juden zu hassen, nur weil sie Juden sind, ist der Antisemitismus-Vorwurf, der gegen die Kritiker der israelischen Politik Anwendung findet eine ideologische Waffe. Eine ideologische die von Israels Vorgehen gegen die Palästinenser ablenken und Kritik an Israels Vorgehen ausschalten soll. Die zionistische Vermeidung von Kritik erfolgt somit mit Hilfe der Antisemitismuskeule. D. h. indem man Kritiker delegitimiert und dämonisiert.

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