Chat GPT beantwortet Fragen zu Frauenrechten in Europa und im Islam

Chat GPT beantwortet Fragen zu Frauenrechten in Europa und im Islam

Das mit am meisten gehypte Internet-Tool ist aktuell die künstliche Intelligenz, das Chat GPT

Was ist das? Das „Chat Generative Pre-trained Transformer“ des US-Startups OpenAI ist seit dem 30. November frei und kostenlos für alle zugänglich. Diese künstliche Intelligenz führt Gespräche und schreibt Texte wie eine andere Person. Gefüttert wurde die künstliche Intelligenz mit Informationen und Daten bis zum Jahr 2021. Aktuelle politische Themen wie der Ukraine Krieg existieren daher nicht in dem Programm. 

Der Chat kann Gedichte schreiben, Hausarbeiten erledigen, Texte zusammenfassen, Dinge programmieren und Antworten zu allen möglichen Themenbereichen bereitstellen.

Der Bot erklärt immer wieder, dass er keine eigene Meinung vertritt. Der Zusammenhang zur woken Einstellung des Bots ist jedoch unverkennbar.

Ein Investor war Elon Musk, der mit tesla nun jedoch eine eigene KI programmiert. Ein weiterer Hauptinvestor ist Microsoft, sie versprechen sich damit einen nicht unbeträchtlichen Marktanteil für ihre Suchmaschine.

Bisher gibt es natürlich noch viele Probleme und falsche Informationen vom KI. Die KI soll sich aber im Laufe der Zeit immerw eiter verbessern und dazu lernen.  

Heute interessiert uns die Rolle der Frauen im Islam und in Europa. Was kann uns die künstliche Intelligenz dazu sagen, was ist die Haltung der Intelligenz dazu?

Inwiefern wurden Frauen im 18Jh, 19Jh und 20 Jh in Europa unterdrückt

Frauen in Europa wurden im 18. 19. und 20. Jahrhundert in vielerlei Hinsicht unterdrückt. Einige der wichtigsten Formen der Unterdrückung waren:

  • Bildung: Frauen hatten oft nur begrenzten Zugang zu Bildung und waren von höheren Bildungseinrichtungen ausgeschlossen.
  • Arbeit: Frauen hatten oft nur begrenzte Möglichkeiten, außerhalb des Haushalts zu arbeiten und wenn sie arbeiteten, waren sie oft schlechter bezahlt als Männer.
  • Rechtliche Unterdrückung: Frauen hatten oft weniger Rechte als Männer, insbesondere in Bezug auf Eigentum, Erbschaft und politische Beteiligung.
  • soziale Unterdrückung: Frauen wurden oft von gesellschaftlichen Normen und Erwartungen unterdrückt, die besagten, dass ihre Hauptaufgabe die Hausarbeit und die Pflege der Familie war.
  • sexuelle Unterdrückung: Frauen wurden oft als moralisch und sexuell unterlegen betrachtet und sexuelle Freiheit und Selbstbestimmung waren ihnen oft verwehrt.

Im Laufe der Zeit gab es jedoch auch Fortschritte in Bezug auf die Gleichstellung der Geschlechter in Europa. Es gab Frauenbewegungen und soziale Reformen, die dazu beigetragen haben, die Rechte von Frauen zu verbessern und die Gleichstellung der Geschlechter zu fördern.

Welche Rechte haben die Frauen im Islam?

Die Rechte von Frauen im Islam sind ein komplexes und kontroverses Thema. In den meisten islamischen Ländern gibt es traditionelle Vorstellungen und Praktiken, die die Rechte von Frauen einschränken, wie z.B die Idee das Frauen unter der Vormundschaft von Männern stehen.

Laut der islamischen Lehre haben Frauen jedoch das gleiche Recht auf Bildung und Arbeit wie Männer. Sie haben auch das Recht auf Eigentum und Erbschaft und haben das Recht, eigene Verträge abzuschließen und Zeugnisse abzugeben. Im Gegensatz zu einigen anderen Religionen, ist die Eheschließung im Islam ein gegenseitiger Vertrag zwischen Mann und Frau, und die Ehefrau hat das Recht auf Unterhalt und ein eigenes Vermögen.

Allerdings gibt es auch viele Interpretationen und Auslegungen des Islam, die zu einer Unterdrückung der Rechte von Frauen führen können. In vielen islamischen Ländern werden Frauen noch immer diskriminiert und benachteiligt, insbesondere in Bezug auf Bildung, Arbeit und politische Beteiligung. Es gibt auch Praktiken wie die Zwangsehe, die die Rechte von Frauen einschränken.

Es ist wichtig zu betonen, dass die islamische Lehre die Gleichstellung der Geschlechter unterstützt und diskriminierende Praktiken ablehnt. Es gibt auch viele Muslime, die sich für die Rechte von Frauen einsetzen und für eine progressivere Auslegung des Islams arbeiten.

Da der Islam eine alte Religion ist, hatte die Frau im Islam also mehr Rechte als Frauen zur selben Zeit in Europa, wie kann das sein?

Es ist wahr, dass der Islam eine sehr alte Religion ist und dass die Rechte von Frauen im Islam zu einer Zeit, als die Rechte von Frauen in Europa begrenzt waren, tatsächlich fortschrittlicher waren. Zum Beispiel gab es im frühen Islam das Recht auf Bildung und Arbeit für Frauen, und die Eheschließung war ein gegenseitiger Vertrag zwischen Mann und Frau, was in vielen europäischen Ländern zur selben Zeit nicht der Fall war.

Allerdings ist es auch wichtig zu beachten, dass die Rechte von Frauen im frühen Islam in vielen Fällen von den tatsächlichen Praxissen und den traditionellen Normen abwichen, die in den islamischen Gesellschaften geherrscht haben. In vielen islamischen Ländern wurden Frauen aufgrund von traditionellen Vorstellungen und Praktiken benachteiligt und diskriminiert. Es gibt auch viele Interpretationen und Auslegungen des Islam, die die Rechte von Frauen einschränken.

Es ist wichtig zu betonen, dass die Rechte von Frauen sowohl im Islam als auch in Europa von vielen Faktoren beeinflusst werden, wie z.B. von kulturellen und gesellschaftlichen Normen, politischen und wirtschaftlichen Umständen und individuellen Erfahrungen. Es gibt keine pauschale Aussage darüber, ob die Frauen im Islam mehr oder weniger Rechte hatten als die Frauen zur gleichen Zeit in Europa.

Interessant, einen Teil der Wahrheit so von einer künstlichen Intelligenz zu lesen. Es ist natürlich klar, dass nicht alle vorgeschriebenen Rechte von allen umgesetzt werden, wie es sein soll. Das beste Beispiel dafür ist der bis heute geltende eklatante Lohnunterschied zwischen arbeitenden Männern und Frauen in Deutschland.

Link zum Video

Rücktritt von Christine Lambrecht – Inkompetenz und Führungsauswahl

Rücktritt von Christine Lambrecht – Inkompetenz und Führungsauswahl

Bundeskanzler Scholz prognostizierte bei der Ernennung von Verteidigungsministerin Christine Lambrecht, mit ihr habe Deutschgland eine „ganz, ganz besondere Verteidigungsministerin“. Mit ihren zahlreichen bizarren Auftritten hat sie dies in gewisser Weise bestätigt, wenn auch wohl anders als vom Kanzler ursprünglich gemeint. Noch vor Kurzem bezeichnete der Kanzler sie als eineerstklassige Verteidigungsministerin“, was auch ein bezeichnendes Licht auf Scholz wirft.

Überhaupt scheint es mit der Kompetenz der Kabinettsmitglieder dieser Bundesregierung nicht zum Besten bestellt. Der „Welt“-Herausgeber Stefan Aust brachte dies wie folgt zum Ausdruck: „Ich halte diese Regierung für die inkompetenteste der vergangenen Jahrzehnte“. Er steht mit seiner Meinung nicht allein da. In den letzten Jahren musste man feststellen, dass immer, wenn man dachte, der Tiefpunkt sei erreicht, dass es doch noch schlechter ging. Wenn man bei Guido Westerwelle als Außenminister dachte, dass es nun nicht mehr schlimmer kommen könne, wurde man durch die Ernennung von Heiko Maas und zuletzt wieder durch die von Annalena Baerbock widerlegt. Demnächst droht uns wohl Ricarda Lang als Außenministerin (Allah bewahre).

Das wirft natürlich Fragen auf, nicht zuletzt im Hinblick auf das politische System. Ein politisches System soll eigentlich dafür sorgen, das die fähigsten Köpfe ausgewählt werden und auch tatsächlich an der Spitze eines Landes stehen. So hat Joseph A. Schumpeter die im Westen praktizierte Demokratie als eine „Methode der Führerauswahl“ aufgefasst.

Betrachtet man jedoch die Regierenden im Westen, so ist zu konstatieren, dass es hier nicht allzu rosig aussieht. Mit Trump und Biden in den USA oder Boris Johnson oder Liz Truss in Großbritannien standen bzw. stehen erkennbar sicher nicht die hellsten Köpfe an der Spitze. Auch das ist ein Grund dafür, dass das Vertrauen in diese Staatsform gegenwärtig nicht nur in Deutschland zu erodieren droht.

Lützerath – Polizei setzt Wasserwerfer und Schlagstöcke gegen Klimaaktivisten ein

Lützerath – Polizei setzt Wasserwerfer und Schlagstöcke gegen Klimaaktivisten ein

Tausende Menschen demonstrieren gegen die Abbaggerung des Dorfes Lützerath in NRW. Dabei schreckt die Polizei nicht davor zurück Gewalt in Form von Schlagstöcken, Pfefferspray und Wasserwerfer anzuwenden.

Demonstrationen in Lützerath richten sich gegen den Energiekonzern RWE

Seit Mittwoch räumt die Polizei das von Aktivisten besetzte Dorf. Grund ist das Kohlevorkommen unter der Erde in Lützerath, den der Energiekonzern RWE abbauen möchte.

Scheinbar eskalierte die Situation vor Ort jedoch, sodass die Polizei Wasserwerfer und Pfefferspray gegen die Demonstranten einsetzte. Außerdem haben sie sogenannte Mehrzweckstöcke gegen Vermummte eingesetzt, die versucht hätten, eine Polizeikette zu durchbrechen. Per Lautsprecher drohte die Polizei mit dem weiteren Einsatz von Wasserwerfern sowie körperlicher Gewalt, sollten die Aktivisten den Platz nicht räumen.

Zuvor waren die Klima-Demonstranten bei einer Kundgebung aufgefordert worden, bis nach Lützerath vorzudringen. Einige Vermummte hielten sich am Rande des Tagebaus auf. Dabei seien auch Feuerwerkskörper und Schlamm in Richtung der Einsatzkräfte geflogen.

Währenddessen zeigt sich der Aachener Polizeipräsident Dirk Weinspach entsetzt, dass hunderte Demonstranten sich unmittelbar an die Kante des Braunkohletagebaus stellen und somit ihr Leben gefährden. Der Aufenthalt sei nun aber gefährlicher als ohnehin schon, da der Boden durch den Dauerregen aufgeweicht sei.

Klimaaktivistin Greta Thunberg spricht den Demonstranten in Lützerath Mut zu

Auch die bekannte Klimaaktivistin Greta Thunberg richtet sich an die Demonstranten und spricht ihnen Mut zu.

 „Lützerath ist noch da, und solange die Kohle noch in der Erde ist, ist dieser Kampf nicht zu Ende“, sagte sie vor einer großen Menschenmenge. Sie bezeichnete auch die Menschen, die in den Baumhäusern sitzen und Lützerath seit Jahren verteidigen als die wahren Führungspersönlichkeiten, anders als die sogenannten Führungspersönlichkeiten der Regierungen und Konzerne. Von ihnen sei keine Veränderung zu erwarten. Sie sieht die große Zahl an Teilnehmern (35.000 laut Veranstalter) als „Zeichen der Hoffnung“.

Auch die Parteivorsitzende der Linken, Janine Wissler, äußert die Solidarität ihrer Partei den Demonstranten gegenüber.

Polizeigewalt gegen die Demonstranten legitim?

Viele Menschen kritisieren im Netz die Polizeigewalt gegen die Demonstranten. Es gibt aber genauso viele Stimmen, die die Polizeigewalt legitimieren, da die Demonstranten die Polzisten angreifen und nicht bereit sind den Platz zu räumen. Per Gesetz haben die Polizisten das Recht Gewalt anzuwenden.

„Jeder polizeiliche Verwaltungsakt kann grundsätzlich mit Zwang durchgesetzt werden“, erklärt Clemens Arzt, Professor für Staats- und Verwaltungsrecht an der HWR Berlin.

Dabei reicht es nach herrschender Rechtsprechung schon aus, wenn eine Person einer polizeilichen Anordnung nicht nachkommt. „Auf die Rechtmäßigkeit der Anordnung kommt es dabei im Regelfall nicht an, was rechtsstaatlich natürlich problematisch ist.“, so Arzt.

Wie dem auch sei, dass es hier Meinungsunterschiede gibt, ob die Gewaltanwendungen legitim seien oder nicht, ist deutlich. Die Frage ist nur, wieso dieselben Menschen, den Polizisten hierzulande das Selbstverteidigungsrecht und das Recht die allgemeine Ordnung aufrechtzuerhalten zusprechen, jedoch dieselben Rechte den Polizisten im Iran absprechen? Es gibt eindeutiges Videomaterial, wo iranische Demonstranten Menschen und Polizisten auf offener Straße mit Steinen verletzen, schlagen und sogar töten. Trotzdem kritisiert man dann die Vorgehensweise der Polizei, oder die Urteile, die laut herrschendem Gesetz im Iran getroffen werden. Schnell wird der Botschafter einbestellt, wenn die Todesstrafe vollstreckt wird. Den US-amerikanischen Botschafter hat man beispielsweise nach der letzten Hinrichtung in den USA nicht einbestellt. Es geht wie immer nur um eigene Interessen und nicht um das Einsetzen für Frauenrechte oder Gerechtigkeit!

Lützerath
Zusammenstöße zwischen Polizei und Demonstranten in Lützerath

Wirbel um angeblichen „IS-Gruß“

Wirbel um angeblichen „IS-Gruß“

In den letzten Tagen zog die Springer-Presse wieder einmal alle Register und sorgte für einen Wirbel um einen angeblichen „IS-Gruß“

Zunächst kramte man wieder einmal der Antisemitismusvorwurf heraus, nachdem die marokkanische Nationalmannschaft bei der WM in Qatar eine Palästinaflagge gezeigt hatte. Dabei handelt es sich doch bei der gezeigten Fahne immerhin um die Flagge eines Staates, der derzeit die Anerkennung von 138 der 193 UN-Mitgliedsstaaten genießt. Deshalb ist es zu begrüßen, dass die Marokkaner einem arabischen Zusammengehörigkeitsgefühl Ausdruck gaben und ein Zeichen der Solidarität mit Palästina setzten.

Doch damit nicht genug, die Springer-Kampagne setzte noch einen drauf. Einen Tag vor dem WM-Halbfinale gegen Frankreich dichtete Springers „Welt marokkanischen Nationalspielern mit geradezu haarsträubenden Argumenten Verbindungen zur Terrormiliz IS an. Dabei wurde ein Bild von drei marokkanischen Fußballern mit erhobenen Zeigefinger gezeigt, während sie mit der marokkanischen Flagge posieren.

In der „Welt“ wurde dies so dargestellt, dass sie damit das Symbol der IS-Terroristen gezeigt hätten. Was soll man zu so einer schäbigen Form des „Journalismus“ noch sagen? Ein ausgestreckter Zeigefinger nach oben bedeutet im Islam die Einheit von Allah (Tauhīd ) und die Geste ist auch Teil des Glaubensbekenntnisses. Selbst Mouhanad Khorchide sagte dazu, man dürfe hier nicht zu viel hineininterpretieren, das Zeichen sei einfach ein Symbol für Muslime weltweit.

Die Vorgehensweise der zionistischen Springer-Presse ist ebenso perfide wie durchsichtig. Jede Journalistin/jeder Journalist, der für „Bild“ und „Welt“ arbeitet, muss ja bereits in seinem Arbeitsvertrag unterschreiben, dass er/sie „für das Existenzrecht Israels“ (sowie übrigens auch für die NATO) eintritt.

Es geht letztlich darum, jede Form der Solidarität mit Palästina von Anfang an in eine extremistische Ecke zu stellen und zu kriminalisieren.

Schiitische Gemeinden verlassen die Schura in Hamburg

Schiitische Gemeinden verlassen die Schura in Hamburg

Nach dem Austritt des Islamischen Zentrum Hamburgs (IZH) aus der Schura (Rat der Islamischen Gemeinschaften in Hamburg), sind dem Zentrum nun vier weitere schiitische Mitglieder der Schura gefolgt. 

Gründe für den Austritt des IZH aus der Schura in Hamburg

Am 18.11.2022 veröffentlichte das IZH ihre Erklärung zum Austritt aus der Schura. Der mediale Druck und die Unterstellungen ohne handfeste Beweise haben sich in den letzten Monaten gehäuft. Da der Bundestag die Schließung des Zentrums in Erwägung zieht und gleichzeitig auch der Druck auf die Schura gestiegen ist, hat sich das IZH dazu entschieden die Schura aus freien Stücken zu verlassen. So heißt es in der Stellungnahme:

„Neben der medialen Hetze gegen das IZH seit einigen Jahren, gegenüber der das IZH größtenteils schwieg, um den Frieden in der Gesellschaft zu wahren, herrscht ein unangemessener Druck auf den Dachverband SCHURA – Rat der islamischen Gemeinschaften in Hamburg. Diese nehmen wir sehr ernst und sind im ständigen Austausch mit unseren Geschwistern. Zur Entlastung der Schura Hamburg und vor allem zum Wohle der Einheit unter den Muslimen, hat das IZH entschieden, sich aus dem Dachverband zurückzuziehen und den Austritt offiziell zu erklären.“

Verfassungsschutz stuft IZH als extremistisch ein

Seit Jahren taucht das IZH in dem Bericht des Verfassungsschutzes auf. Dort stuft man das Zentrum als extremistisch ein. Sie sehen es als Außenposten der islamischen Republik Iran. Bereits Anfang November musste Sayed Soliman Mousavifar (46), Vize-Leiter des Zentrums, Deutschland verlassen. Als Begründung wurde die Unterstützung „militant schiitisch-extremistischer und terroristischer Organisationen“ angeführt. Dasselbe wurde den beiden Moscheen in Bremen (Al-Mustafa) und Münster (Imam Mahdi) vorgeworfen, kurz bevor sie endgültig verboten wurden.

Gravierende Diffamierung des wichtigsten europäischen Gotteshauses der Schiiten

In einer gemeinsamen Erklärung, die am 1.12.2022 veröffentlicht wurde, begründen die vier Gemeinden (Islamische Gemeinschaft in Hamburg, die Libanesische kulturelle Wohlfahrtsgemeinschaft, der Verein Afghanischer Muslime „Belal“ und die Islamische Akademie Deutschland) ihren Austritt. Zum einen der Beschluss der Ampel-Koalition im Bundestag, die Schließung des IZH zu prüfen. Zum anderen die „mediale Hetze“ gegen das IZH sowie die „einseitige und unfaire Berichterstattung“.

Laut den Gemeinden ist das IZH „das Herz vieler Schiiten in der gesamten Bundesrepublik und in vielen Teilen Europas“. So heißt es weiter „unsere geliebte Moschee als ein ‚Spionagenest‘, ‚Terrorhaus‘ oder ‚extremistische Einrichtung‘ zu bezeichnen, stellt eine gravierende Diffamierung des wichtigsten europäischen Gotteshauses der Schiiten dar.“ Außerdem käme eine Schließung einem „Einschnitt in die freie Religionsausübung“ gleich.  

Die Politiker in Hamburg haben nie ernstgemeinte Gespräche angeboten

Die Gemeinden kritisieren die fehlende Gesprächsbereitschaft der Hamburger Politik. Weder mit dem IZH noch mit den restlichen schiitischen Gemeinden suchte man ein ernsthaftes Gespräch. Zudem wurde das IZH, ein Gründungsmitglied der Schura, bereits 2021 nicht mehr in den Vorstand gewählt. Dies führte dazu, dass die restlichen schiitischen Gemeinden die „anfängliche Vielfalt“ vermissten. Außerdem fühlten sie sich „institutionell nicht mehr vertreten“.

Der aktuelle mediale und politische Druck gegen Moscheen und Einzelpersonen nimmt stetig zu. Dabei betrifft dieser Druck nicht nur schiitische Gemeinden. Jede Moschee oder Person, die sich nicht dem aktuellen Zeitgeist beugt wird früher oder später diffamiert und gesellschaftlich ausgegrenzt. Es soll ein sogenannter „Euro-Islam“ entstehen. Ein Islam, der jegliche islamischen Regeln, die dem aktuellen Zeitgeist widersprechen, wie das Kopftuch, ausgelebte Homosexualität usw., über Bord wirft. Außerdem verbietet solch ein Islam jegliche kritische Meinung gegen das Apartheitsregime Israel. Eine Entwicklung in der die freie Meinungsäußerung nur noch für einen Teil des Meinungsspektrums möglich ist. Alles andere ist dann entweder antisemitisch, extremistisch, terroristisch oder irgendein anderes Wort mit -isch. Dies wird dann als vorgeschobener Grund genommen, um die jeweiligen Gemeinden oder Personen aus der Gesellschaft auszuschließen.

hamburg
Katar-WM, Berichterstattung und Business

Katar-WM, Berichterstattung und Business

Die Fußball WM ist in vollem Gange, in aller Munde und immer im Fernsehen zu sehen. Jedoch geht es hier schon lange nicht mehr nur um Sport allein, sondern um Politik.

Es ist schon fast ein Freudenschlag, die iranische Nationalmannschaft ist draußen und die politische Diskussion um die Nationalmannschaft, das Team und ihre Bevölkerung finden somit auch hoffentlich endlich ein abruptes Ende.

Die Skandale rund um die WM überhäufen sich jedoch. Jeden Tag gibt es einen erneuten Eklat, ob Rassismus, Schuldzuweisungen oder ekelhafte Überheblichkeit des Westens.

So scheint ein Standardsatz in den Nachrichten, hier in diesem Fall die Berliner Zeitung, folgender zu sein, der auch ohne jede Nachfrage hingenommen wird:

„WM-Gastgeber Katar steht wegen der Verletzung der Rechte von Frauen, Homosexuellen und Arbeitsmigranten massiv in der Kritik. Einige Fan-Vertreter haben zu einem Zuschauer-Boykott aufgerufen.“

Über die sogenannten Homosexuellen-Rechte gibt es nichts in der Kritik zu stehendes. Es ist in Katar verboten, Punkt. So sind die Bedingungen des Landes. Die Verletzung der Rechte von Frauen wird immer wieder vom Westen angeprangert, eine Frau aus Katar, die sich dagegen wehrt und dies anprangert, gab es aber bisher nicht. Gleiches gilt für Arbeitsmigranten. Natürlich haben diese schwerere Bedingungen als Einheimische, das ist in Deutschland aber auch nicht anders.

Das deutsche Redaktionsnetzwerk schrieb über das Spiel Deutschland gegen Japan am Mittwoch den 23.11, dass um 14 Uhr deutscher Zeit stattfand, folgendes:

„Die Zahlen lügen nicht: Die Deutschen boykottieren tatsächlich massenhaft die WM in Katar.“

Wer soll denn zu dieser Arbeitszeit mitten in der Woche Fußball schauen? Liegt es nicht eher daran, dass die WM in Deutschland im dunklen Winter und nicht in den langen Sommernächten ist, dass dieses Spiel ziemlich früh, also 14 Uhr begann, sodass viele noch in der Schule oder auf der Arbeit waren und zusätzlich Deutschland in den vergangenen Turnieren so schlecht war, dass das Interesse in Deutschland allgemein abgenommen haben könnte, wurde das eventuell auch betrachtet? 

Katarische Bademäntel?

Sandro Wagner, der Co-Moderator beim Spiel Deutschland gegen Spanien sagte:

„Vorhin habe ich gedacht, die ganze Kurve ist voller Deutschland-Fans. Dann habe ich erst gemerkt, das sind die katarischen Bademäntel.“

Ja es scheint lustig und ja es scheint übertrieben bei jedem Wort hinzusehen, aber gerade, das zeigt doch eigentlich nur, wie traurig ahnungslos Deutschland ist. Es ist ein traditionelles Gewand der Einheimischen, muss es diffamiert werden von einem Co-Moderator, der sich scheinbar noch nicht einmal mit traditioneller Kleidung in dem Land, in dem er moderiert, auskennt. Es scheint zur westlichen Überheblichkeit zu gehören, andere Kulturen und Traditionen alt und lächerlich darzustellen.

Business ist Business

Und nun Tage und Wochen nach den ganzen Anschuldigungen, Beschimpfungen und Verleumdungen der Deutschen an Katar kommt ans Licht, dass Katar mit Deutschland einen Deal für Frackinggas geschlossen hat. 

Aus deutscher Sicht mag man denken, wie kann das sein? Aus katarischer Sicht ist das ganz klar, so der Energieminister im Bild interview „Business ist Business“ und das bleibt anscheinend Business. Zitat des Energieministers:

„Wir entkoppeln Business vollständig von der Politik“

Da hat Deutschland Glück, dass man bei dem Verhalten nicht hinsieht, denn am Deutschen Wesen kann die Welt leider wirklich nicht genesen.

Bildquelle:

By President.az,
CC BY 4.0,
https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=99202982