Annalena Baerbock – naiv oder eiskalte Interessenvertreterin?

Die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock gibt sich als entschiedene Vorkämpferin einer „moralischen Außenpolitik“, die die Menschenrechte über alles stellt und furchtlos den Mächtigen dieser Welt entgegentritt. Der Ukraine schwört sie die totale Treue, „egal was meine deutschen Wähler denken“. Obwohl sie Waffenlieferungen in Krisengebiete im Wahlkampf noch vehement ablehnte, ist sie nun eine der eifrigsten Befürworterin und macht aus ihrer Kriegsgeilheit keinen Hehl.

In sozialen Medien stellt man sie häufig nur als inkompetent, dumm oder naiv dar, wobei man u.a. auf die falschen Angaben in ihrem Lebenslauf und die zahlreichen Plagiate in ihrem Buch „Jetzt“ Bezug nimmt. Doch man soll sich nicht täuschen – sie ist in der Realität eine eiskalte Interessenvertreterin transatlantischer Eliten. Annalena Baerbock kann geradezu als Musterbeispiel dafür gelten, wie sich das internationale Finanzkapital seine Spitzenpolitiker heranzüchtet.

Verbindungen sind eindeutig

Die Verlogenheit ihrer „moralischen Außenpolitik“ verdeutlichte sie schon längst an ihrem Schweigen zur Auslieferung von Assange und zu den Menschenrechtsverletzungen der USA. Das ist kein Wunder, denn Baerbock wurde vom Young-Leaders-Programm der Atlantik-Brücke und des American Council on Germany (ACG) gefördert. Sie selbst gibt in ihrem Lebenslauf an, Mitglied der „Atlantik-Brücke“ zu sein, einer 1952 vom damaligen US-Hochkommissar in Deutschland, McCloy, und dem Bankier Warburg gegründeten Organisation, die das Ziel hat, die westdeutschen Eliten eng an die USA zu binden. Weiterhin gibt sie noch an, vom Marshall Memorial Fellowship vom German Marshall Fund, einer weiteren transatlantischen Organisation, gefördert worden zu sein und Mitglied im European Council On Foreign Relations (ECFR), einem Ableger des Council of Foreign Relation, zu sein.

Was weniger bekannt ist: Baerbock ist auch seit 2020 eine von 700 Mitgliedern der „Young Global Leaders“ des World Economic Forum (WEF), einer seit 50 Jahren existierenden Lobbyorganisation von Vertretern der Hochfinanz und Wirtschaft, des Hochadels und hochrangiger Vertreter der Presse. Der Gründer und Vorsitzende des WEF, Klaus Schwab, gehört auch dem Lenkungsausschuss (Steering Committee) der Bilderberg-Konferenzen an. Im Jahr 2020 brachte er sein Wirtschaftsplanungsprojekt mit dem Titel „The Great Reset“ als Buch heraus. 

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