Schändung der Imam-Ali-Moschee in Hamburg

Auf die Imam-Ali-Moschee in Hamburg verübten Unbekannte am vergangenen Wochenende ein Anschlag. In der Nacht zum Samstag wurden mehrere Beutel mit roter Farbe in den Eingangsbereich der Moschee geworfen. Weiterhin sind die Wände großflächig mit roter Farbe beschmiert. An die Wände haben die Täter islamfeindliche Parolen geschrieben.

Das Islamische Zentrum Hamburg (IZH) gab eine Stellungnahme ab. In dieser heißt es: „Die Schändung der Moschee stellt eine neue Grenzüberschreitung und eine Gefahr für das friedliche Zusammenleben in unserer Stadt dar. Unbekannte haben in der Nacht von Freitag auf Samstag Wände im Außenbereich der Imam-Ali-Moschee mit islamfeindlichen Parolen und politischen Todesdrohungen beschmiert. Eine solche Grenzüberschreitung gegenüber einem Gotteshaus ist nicht nur beschämend, sondern stellt einen Anschlag auf die Sicherheit in Deutschland dar.“

Gegen die Imam-Ali-Moschee und dem IZH gab es in der letzten Zeit eine regelrechte Hetzkampagne. So stellte man das IZH in den Medien als „Außenposten des Teheraner Regimes“ dar.

Der Rat der Islamischen Gemeinschaften in Hamburg, die Schura, dem auch das IZH angehört, verurteilte in einer Stellungnahme diesen Angriff. Mit Sorge beobachte man in den vergangenen Jahren eine Zunahme von Angriffen unterschiedlicher Art insbesondere auf Moscheen und Synagogen.

Weil die „Linken“ angefragt haben, gab die Bundesregierung bekannt, dass im ersten Quartal (Januar-April) des laufendes Jahres 2021 bundesweit bereits 91 Übergriffe auf Muslime, Moscheen und muslimische Einrichtungen stattgefunden haben.

Bild: Imam-Ali-Moschee in Hamburg

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