LGBTQ – Geht es wirklich nur um Toleranz und Offenheit?

Das Bild zeigt den als Richard Levine geborenen stellvertretenden US-Gesundheitsminister Rachel Levine und den stellvertretenden Sekretär für Kernenergie, Sam Brinton, vor vier Tagen beim Empfang in der französischen Botschaft zum französischen Nationalfeiertag, dem Tag des Sturms auf die Bastille. Rachel Levine engagierte sich in der Organisation „Equality Pennsylvania“, die sich für die Rechte von sexuellen Minderheiten einsetzt. Auch in ihrem Glauben durchlebte „sie“ einen Wandel. Als Kind einer konservativen jüdischen Familie sieht sie sich heute als „Reformjüdin“, eine „offenere, liberalere Strömung im Judentum“. Mit Sam Brinton hat sich US-Präsident Joe Biden in diesem Jahr einen weiteren LGBTQ-Aktivisten in sein Kabinett geholt. Brinton ist für sein LGBTQ-Engangement bekannt und bezeichnet sich selbst als „stolze Drag-Queen“.

Das Weiße Haus sprach nach den Ernennungen von einem „Wendepunkt in der Geschichte“. Diese Offenheit und Toleranz werde nun von allen erwartet. Das sei „eine wichtige Botschaft für junge Menschen und Kinder, die trans oder nicht binär identifizierten Geschlechts sind und sich fragen, was sie später werden können“. Offiziell geht es dabei immer nur um Toleranz, die von allen eingefordert wird, und dem Kampf gegen Diskriminierung. In der Realität wird allerdings unter dem Deckmantel der Toleranz nichts anderes als die Zerstörung der traditionellen Familie betrieben. Nach den (z.B. in Norwegen als unwissenschaftlich verworfenen) Gendertheorien soll es 64 und mehr Geschlechter geben.

In der Realität verhält es sich dagegen so, dass gerade diejenigen, die lautstark Toleranz einfordern, sich in Wirklichkeit immer wieder als intolerant entpuppen. Wenn eine Biologin noch zu behaupten wagt, dass es nur zwei Geschlechter gibt, muss sie damit rechnen, dass man hr ihrer demokratischen Rechte beraubt (wie es erst vor wenigen Tagen an der Humboldt-UNI in Berlin deutlich wurde).

Ehe und Familie

Weiterhin kann man nicht gleichstellen, was nicht gleichwertig ist. So kann nur aus einer Beziehung zwischen Mann und Frau auf natürlichem Weg Nachwuchs entstehen. Mit der Veränderung der Definitionen sowohl von Ehe als auch von Familie wurde in Deutschland de facto der Art. 6 des Grundgesetzes ausgehebelt. „Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutz des Staates“ heißt es da, und der Verfassungsartikel wurde seines Sinns beraubt.

Wenn z.B. ein lesbisches Paar heiraten kann und mit einem Kind als Familie gilt, dann sind die Worte „Vater“ und „Mutter“ überflüssig und wurden konsequenterweise in Frankreich bereits von der Nationalversammlung abgeschafft; „Muttermilch“ soll in „Menschenmilch“ umbenannt werden. Jeder sollte sich in der Tat ernsthaft fragen, welche Werte man seinen eigenen Kindern vermitteln will. Man darf die Zerstörung der Grundlagen jeglicher Kultur und des gesellschaftlichen Zusammenlebens unter dem verlogenen Mäntelchen von Toleranz nicht zulassen.

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