Moralische Verwirrung in Deutschland anhand der Abtreibung

Da männliche Küken als unwirtschaftlich gelten, wirft man sie lebend in eine Maschine und zerhackt sie. Gegen diese Praxis machen Tierschützer seit Jahren mobil und nächstes Jahr soll dies Ministerin Klöckner zufolge verboten werden. Als Alternative zum Schreddern soll die Geschlechtsbestimmung im Ei erfolgen. D. h. durch die Entnahme von Flüssigkeit oder durch die Reflexion eines speziellen Lichtstrahls, der in das Innere des Eis gelenkt wird. So verhindert man das männliche Küken erst überhaupt ausbrüten. Besonders aktiv im Einsatz gegen das Schreddern sind „Die Grünen“. So sprechen die Grünen hier sogar von „Agrarkriminalität“ und fragen, ob nicht die Entsendung eines Lichtstrahls in das Ei mit Schmerzen für das Küken verbunden ist. Der Islam hat nichts gegen Tierschutz, sondern im Gegenteil er fordert ihn sogar. Es stellt sich aber schon die Frage, was in diesem Land los ist, wenn man sich für nicht ausgeschlüpfte Küken einsetzt, aber gleichzeitig einen heftigen Kampf für die Legalisierung der Abtreibung bis kurz vor der Geburt – also noch im 9. Monat – führt, wie dies z.B. Grüne, Linke und SPD tun.

Man hat Mitleid mit einem Küken, aber nicht mit den Babys. Wie sehr der moralische Kompass in Deutschland durcheinandergeraten ist, zeigt auch eine Umfrage der „Tagespost„, nach der nur drei von zehn Deutschen Abtreibung für schlimmer halten als das Schreddern von Küken. Der Aussage „Für mich ist es schlimmer, Kinder abzutreiben, als männliche Küken zu schreddern“, stimmten demnach nur 31 % zu.

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