Waffenruhe? Israel darf Dörfer im Libanon dennoch ungestraft zerstören

Die Waffenruhe im Libanon sollte ein Moment des Innehaltens und der Verhandlungen sein. Stattdessen mehren sich Berichte, dass israelische Streitkräfte weiterhin ganze Ortschaften im Süden des Landes zerstören. Wohnhäuser, Schulen und andere Gebäude werden gesprengt, Infrastruktur komplett unbrauchbar gemacht – Bilder, die bereits aus Gaza bekannt sind, wiederholen sich nun auch jenseits der Grenze. Was hier deutlich wird: Eine Waffenruhe existiert auf dem Papier, nicht jedoch in der Realität.

Mehrere Berichte zeichnen ein konsistentes Bild. Ganze Dörfer werden systematisch entvölkert und anschließend zerstört. Dabei geht es nicht nur um militärische Ziele, sondern um zivile Strukturen, die das Rückkehrrecht der Bewohner faktisch unmöglich machen. Beobachter sprechen von einer Strategie der „verbrannten Erde“, die langfristige demografische und territoriale Effekte haben könnte.

Besonders brisant ist, dass diese Zerstörungen nicht auf bestimmte religiöse Gruppen beschränkt sind. Neben schiitischen Gemeinden sind auch einige christliche Dörfer betroffen. Damit wird ein Narrativ durchbrochen, das den Konflikt häufig ausschließlich entlang konfessioneller Linien interpretiert. Die Realität vor Ort zeigt ein breiteres Muster: Zivile Lebensräume werden unabhängig von religiöser Zugehörigkeit zerstört.

Für internationale Aufmerksamkeit sorgte zuletzt ein Vorfall, bei dem ein israelischer Soldat mit einem Vorschlaghammer auf eine Jesus-Statue einschlug. Israel bestätigte den Vorfall. Was zunächst wie ein Einzelfall erscheinen mag, fügt sich für Kritiker in ein größeres Bild ein. Denn auch aus Gaza gibt es Berichte über Angriffe auf Kirchen, christliche Einrichtungen und Zivilisten christlichen Glaubens. Videos darüber, wie pilgernde Christen in Jerusalem von der jüdischen Bevölkerung beleidigt und bespuckt werden, existieren massig.

Gerade dieser Aspekt wirft eine unbequeme Frage auf: Wo bleibt die Empörung? Wo bleiben die Konsequenzen? Während Angriffe auf religiöse Symbole in anderen Kontexten regelmäßig scharfe Reaktionen hervorrufen, bleibt die Resonanz hier vergleichsweise verhalten. Zwar berichten Medien über einzelne Vorfälle, doch die Dynamik bleibt begrenzt. Forderungen nach umfassender Aufklärung oder politischen Konsequenzen sind kaum zu vernehmen. Während christlich-westliche Regierungen von Israel als engsten Partner und Freund sprechen, begeht die israelische Armee unter Kommando ihrer Regierung Entweihungen von Kirchen, Jesus-Statuen und christlichen Dörfern.

Diese Zurückhaltung steht im Kontrast zu der häufig betonten Bedeutung des „christlichen Abendlandes“ in politischen Debatten Europas. Wenn jedoch christliche Dörfer zerstört oder religiöse Symbole angegriffen werden, scheint diese Rhetorik an Gewicht zu verlieren.

Auch politisch zeichnen sich bislang keine klaren Konsequenzen ab. Trotz vereinzelter Kritik bleibt eine koordinierte internationale Reaktion aus. Sanktionen, Untersuchungen oder diplomatischer Druck sind nicht in dem Maße erkennbar, wie es in vergleichbaren Situationen der Fall wäre.

Die Ereignisse im Libanon werfen damit grundlegende Fragen auf: Welche Bedeutung hat eine Waffenruhe, wenn sie nicht eingehalten wird? Und wie glaubwürdig sind internationale Werte, wenn ihre Verteidigung selektiv erfolgt?

Israel tötet Journalisten – die westliche Stille

Am 28. März 2026 wurden die Journalistin Fatima Ftouni und ihr Bruder bei einem israelischen Angriff in Südlibanon getötet. Gemeinsam mit ihnen fiel auch der Journalist Ali Shoaib. Die beiden Angriffe richteten sich direkt gegen Medienvertreter, die ihrer Arbeit nachgingen – ein gezieltes Vorgehen, das nach Völkerrecht und der Genfer Konvention als illegal gilt. Doch während die Morde an Ftouni, Shoaib und weiteren Kollegen dokumentiert und verifiziert sind, bleiben die Berichterstattung und die öffentliche Empörung in westlichen Medien auffallend aus.

Die Reaktionen auf vergleichbare Taten wären anders: Würde der Iran oder Russland westliche Journalisten in Kriegsgebieten töten, wäre die Empörung groß. Schlagzeilen würden von Verletzung der Menschenrechte, Bruch der Genfer Konvention und gezieltem Angriff auf die Pressefreiheit sprechen. Sanktionen, diplomatischer Druck und mediale Empörung würden folgen. Die gezielte Tötung von Journalisten durch Israel jedoch bleibt weitgehend unkommentiert, im Iran, in Gaza und im Libanon – eine deutliche Doppelmoral, die Fragen nach der politischen Gewichtung von Menschenleben aufwirft.

Die getöteten Journalisten sind keine Einzelfälle. Seit Beginn des Gaza-Krieges, der auch den Libanon umfasst, sind insgesamt mindestens 129 Journalisten weltweit getötet worden. Israel ist für zwei Drittel dieser Todesfälle verantwortlich. Besonders besorgniserregend ist, dass Israel diese Praxis systematisch fortsetzt: Während des 12-Tage-Krieges mit dem Iran griff Israel 2025 eine iranische Fernsehanstalt während einer Live-Ausstrahlung an, tötete Mitarbeiter und beschädigte die Infrastruktur. Auch im aktuellen Konflikt werden ähnliche Taktiken angewendet: Berichte belegen Angriffe auf das iranische Staatsfernsehen in Teheran in den letzten Wochen, wiederholt während laufender Sendungen. Diese Angriffe gefährden nicht nur Journalisten, sondern verletzen gezielt das Recht auf freie Berichterstattung. Empörung oder Berichterstattung darüber in deutschen Medien oder aus der deutschen Politik finden sich keine. Man toleriert das aggressive und illegale Verhalten des Partners Israel. Vielleicht befürwortet man nach den Worten des Bundeskanzlers auch diese „Drecksarbeit“ des israelischen Partners.

Die Opfer – Ftouni, Shoaib und viele andere – waren nicht nur Berichterstatter, sie waren Stimmen der Zivilbevölkerung. Ihre Arbeit dokumentierte Krieg, Leid und die täglichen Realitäten der Menschen in Konfliktgebieten. Ihre gezielte Tötung signalisiert nicht nur Verachtung für die journalistische Arbeit, sondern auch eine bewusste Instrumentalisierung von Gewalt, um Informationen zu kontrollieren und die öffentliche Wahrnehmung zu steuern.

Berichte von Kollegen heben hervor, dass Ftouni eine unerschrockene, engagierte Journalistin war, deren Arbeit über den Libanon hinaus Wirkung zeigte, genauso wie die mutige Berichterstattung ihres Kollegen Ali Shoaib. Diese Morde sind daher nicht nur Verluste für die betroffenen Familien, sondern für die gesamte Medienlandschaft und die freie Berichterstattung im Nahen Osten.

Die westliche Stille in diesen Fällen spricht Bände. Solange Journalisten wie Ftouni oder Shoaib Opfer gezielter Angriffe werden, ohne dass dies international geahndet oder breit thematisiert wird, bleibt die Botschaft klar: In bestimmten geopolitischen Konflikten zählen Menschenleben weniger – insbesondere, wenn es um Machtinteressen und strategische Allianzen geht. Die Stimmen werden lauter gegen den Westen: Wenn es um Muslime geht, ist das Leben, ganz gleich ihrer Arbeit, deutlich weniger Wert als das eines israelischen Lebens.

Ramadan beginnt – Zwischen spiritueller Erneuerung und Schatten des Krieges

Mit dem Einbruch der Mondsichel beginnt für Muslime weltweit der heilige Monat Ramadan. In den meisten Ländern fällt der erste Fastentag in diesem Jahr auf den 19. Februar, während einige Staaten den Beginn bereits auf den 18. Februar festlegen – abhängig von der jeweiligen Mondsichtung und religiösen Autoritäten.

Der Ramadan nimmt im Islam eine zentrale Stellung ein. Im Koran heißt es:

Der Monat Ramadan ist es, in dem der Koran als Rechtleitung für die Menschen herabgesandt wurde und als klare Beweise der Rechtleitung und der Unterscheidung. Wer von euch diesen Monat erlebt, der soll in ihm fasten.“ (Sure 2:185)

Damit feiern die Muslime den heiligen Koran im Monat Ramadan besonders. Viele nehmen sich vor, das heilige Manuskript in diesem Monat komplett durchzulesen, während einige bestimmte Suren und Verse studieren.

Ebenfalls heißt es im heiligen Koran:

O die ihr glaubt, euch ist das Fasten vorgeschrieben, so wie es denen vor euch vorgeschrieben war, auf dass ihr gottesfürchtig werdet.“ (Sure 2:183)

Diese Verse betonen sowohl die spirituelle Dimension des Monats als auch sein ethisches Ziel: Gottesfurcht (Taqwa). Das Fasten gilt nicht allein als Verzicht auf Nahrung und Trinken von der Morgendämmerung bis zum Sonnenuntergang, sondern als umfassende Disziplinierung des Charakters. Geduld, Barmherzigkeit, Vergebung und Rücksichtnahme auf Mitmenschen stehen im Vordergrund.

Weltweit bereiten sich muslimische Gemeinschaften intensiv vor. Häuser und Straßen werden geschmückt, Moscheen organisieren abendliche Gebete und gemeinsame Fastenbrechen (Iftar). Gemeinden planen religiöse Programme, Vorträge und soziale Initiativen. Der Ramadan ist traditionell auch ein Monat verstärkter Wohltätigkeit, familiärer Zusammenkünfte und gemeinschaftlicher Spiritualität, die im Westen auch nichtmuslimischen Nachbarn häufig in Form von Gaben und besonderer Aufmerksamkeit entgegengebracht werden.

Doch während in vielen Regionen festliche Lichterketten und Vorfreude das Bild prägen, ist die Atmosphäre in Teilen des Nahen Ostens von Unsicherheit überschattet. Die Menschen in Gaza begehen den Monat Ramadan inmitten einer fragilen Waffenruhe und der ständigen Sorge vor einer Wiederaufnahme intensiver Kampfhandlungen. Familien dekorieren trotz der Zerstörung ihre Häuser, oder was davon übrig ist, und ihre improvisierten Unterkünfte, um Kindern ein Gefühl von Normalität zu vermitteln. Gleichzeitig bleibt die Angst präsent, dass die Gewalt jederzeit erneut eskalieren könnte.

Viele Bewohner Gazas beginnen den Monat mit dem schmerzlichen Bewusstsein, dass Angehörige fehlen – getötet in den vergangenen Monaten durch Angriffe und Bombardierungen Israels. Das gemeinsame Fastenbrechen, das traditionell von großen Familienrunden geprägt ist, findet in diesem Jahr vielfach in verkleinerten Kreisen statt. Ähnliche Spannungen prägen auch Teile des Libanon, wo die Furcht vor erneuten Angriffen die spirituelle Besinnung begleitet. Das Fastenbrechen wird weiterhin vom Dröhnen der israelischen Drohnen über ihren Häusern begleitet.

So beginnt der Ramadan in diesem Jahr zwischen Hoffnung und Furcht: weltweit als Zeit der inneren Reinigung, der ethischen Selbstprüfung und der Gemeinschaft – und zugleich in einigen Regionen unter dem realen Eindruck von Krieg, Verlust und Unsicherheit. Ramadan Mubarak.

Israels Ausweitung der Kontrolle im Westjordanland

Während die internationale Aufmerksamkeit momentan auf die Verhandlungen zwischen den USA und Iran gerichtet ist, hat Israels Sicherheitskabinett neue Maßnahmen beschlossen, die seine Kontrolle über das besetzte Westjordanland deutlich ausweiten.

Das israelische Kabinett genehmigte Regelungen, die israelischen Behörden größere Befugnisse in Verwaltungs- und Sicherheitsfragen verschaffen und faktisch den Weg für eine schrittweise Annexion ebnen. Die Maßnahmen stärken insbesondere die Rolle israelischer Ministerien bei Bauprojekten und Landentscheidungen in Gebieten, die bislang unter komplexen zivil-militärischen Strukturen verwaltet wurden.

Diese Entscheidung wird als Teil einer umfassenderen Strategie gesehen, Israels Präsenz im Westjordanland zu verfestigen. Kritiker warnen, dass dies nicht nur die Perspektive eines palästinensischen Staates weiter schwäche, sondern auch bestehende internationale Vereinbarungen untergrabe. Empörende Meldungen von westlichen Leitmedien findet man kaum. International hat diese Entscheidung scharfe Verurteilungen ausgelöst. Mehrere Stimmen bezeichnen die Schritte als de-facto-Annexion, selbst wenn der Begriff offiziell nicht verwendet wird. Während israelische Stellen von administrativer Effizienz und Sicherheitsnotwendigkeit sprechen, sehen palästinensische Akteure darin eine systematische Ausweitung der Kontrolle über besetztes Gebiet, denn der neue Beschluss bedeutet, dass es israelischen Siedlern erlaubt ist, von Israel besetztes Land zu kaufen.

Diese Entwicklung fällt in eine Phase, in der auch die Waffenruhen in Gaza und im Libanon zunehmend infrage stehen. Nach einigen Berichten wurde die Gaza-Waffenruhe am 122. Tag in Folge verletzt. Dabei seien erneut mehrere Zivilisten getötet worden. In einem weiteren Bericht wird argumentiert, dass es faktisch keine echte Waffenruhe gebe, sondern vielmehr eine Phase israelischer militärischer Fortsetzung unter anderem Namen. Diese Einschätzung steht im Kontrast zu offiziellen Darstellungen, die weiterhin von einer bestehenden Feuerpause sprechen. Die Opferzahlen sprechen allerdings eine deutliche Sprache, dass es von Seiten Israels keine Pause gibt.

Auch im Südlibanon halten die Spannungen an. Heute, am 09. Februar führte ein israelischer Angriff auf ein Fahrzeug in Yanouh zum Tod von drei Personen, das jüngste Opfer war 4 Jahre alt. Auch hier werden wiederholt Zivilisten Opfer der israelischen Angriffe. Trotz formeller Vereinbarungen stattfinden, setzt Israel seine Angriffe fort – weder der Wertewesten, noch die aktuelle libanesische Regierung sprechen sich gegen diese Angriffe aus und suchen nach Möglichkeiten, diese zu unterbinden. Israel begründet solche Operationen üblicherweise mit Sicherheitsargumenten – ein Scheinargument, denn seit der offiziellen Feuerpause zwischen der Hisbollah und Israel hat es keine Angriffe aus dem Südlibanon auf Israel gegeben.

Die Kombination aus politischer Expansion im Westjordanland und militärischem Druck in Gaza und im Libanon wirft grundsätzliche Fragen auf: Wenn parallel zu bestehenden Waffenruhen täglich Angriffe erfolgen und administrative Schritte zur territorialen Ausweitung beschlossen werden, wird der diplomatische Raum für eine nachhaltige Lösung spürbar enger. Beobachter sehen darin eine bewusste Strategie, Fakten zu schaffen – sowohl auf dem Boden als auch in der Sicherheitsarchitektur der Region.

Während internationale Reaktionen vor weiterer Destabilisierung warnen, bleibt die Lage vor Ort angespannt. Für die betroffene Zivilbevölkerung in Gaza und im Südlibanon bedeutet dies weiterhin Unsicherheit, tägliche Gewalt und das Ausbleiben einer verlässlichen Perspektive auf Sicherheit.

Die Zufälle der letzten drei Monate

Wie der Zufall es eben wollte. Als einzige stimmte sie gegen die Auflagen des Internationalen Gerichtshofes gegen Israel. Julia Sebutinde ist eine erfolgreiche Richterin aus Uganda, die der evangelikalen Kirche Watoto angehört und absolut Pro-Zionismus ist. Beeinflusst der Glaube ihr Urteilsvermögen, wenn es um den Schutz von Menschenleben geht? Wie kam sie gerade jetzt zu ihrer Position als Präsidentin des IGH?

Die Watoto-Kirche schrieb auf X: „Gott segnete Israel, indem er ihnen das Land Palästina als ewige Heimat, so lange sie ihn lieben und ihm dienen.“1 Auf Instagram gaben die Kirche bekannt, welche „unglaubliche Möglichkeit es ist, durch die jährliche My Miracle Missions Offering an der Vergrößerung Gottes Königreich in Israel teilzunehmen.“2 Sebutindes Ehemann gehört zu den Gründungsmitgliedern dieser Kirche, sie zu den ersten 30 Mitgliedern. Die Kirche hat enge Beziehungen nach Israel und sammelt fleißig Spenden zur Unterstützung des „Wunderlandes“ wie sie Israel nennen.3 Am 14. Januar 2025 wurde Julia Sebutinde zur amtierenden Präsidentin des Internationalen Gerichtshofes ernannt. Nun stellt sich die Frage, ob Richterin Sebutinde mit ihrem privaten Hintergrund dazu geeignet ist, unvoreingenommen und neutral die von Südafrika vorgebrachte Klage gegen Israel wegen Völkermordes in Gaza zu führen. Wird sie einem möglichen Druck des amerikanischen Präsidenten standhalten, wenn dieser mit Sanktionen droht, wenn die Klage nicht abgewiesen wird?

Ihr Vorgänger im Amt war der jetzige libanesische Ministerpräsident Nawaf Salam. Nachdem Waffenstillstand zwischen der Hisbollah und Israel am 24.11.2024 hat sich im Libanon einiges geändert. Am 08. Dezember 2024 wurde das Assad-Regime in wenigen Stunden gestürzt. Ihm folgt eine Regierung, die sich zuvor in der Welt als Islamischer Staat bekannt war und sich nun moderat und weltoffen zeigt, westliche Politiker nicht in traditioneller arabischer Tracht, sondern im westlichen Anzug empfängt. 09.01.2025 wurde General Joseph Aoun zum neuen Staatspräsidenten des Libanon gewählt, am 15. Januar trat dann Nawaf Salam sein Amt als Ministerpräsident und Führer einer neuen libanesischen Regierung an. Der politische Arm der Hisbollah war gegen die Wahl von Salam. Wird er den Einfluss der Hisbollah im Libanon schwächen und eindämmen?

Man möchte an Zufälle glauben. Jedoch hat der Krieg der Hisbollah gegen Israel, genauso wie der Widerstand der Palästinenser in Gaza deutlich gezeigt, dass der Abwurf von Bomben, das Verbreiten von Mord, Angst und Schrecken keinen Sieg auf diesen Schlachtfeldern bringt. Andere Methoden müssen her. Wenn dann der Krieg zu Unbeliebtheit in der Welt und zu keinem Erfolg führt, nutzen große Mächte häufig andere Wege, um ihren Willen zu bekommen. All diese Veränderungen können Zufälle sein, sie können aber auch in eine gezielte Richtung führen – Israels Ziel eines Großisraels einen weiteren Schritt näher zu kommen.


  1. https://x.com/watotochurch/status/599836160949669888 ↩︎
  2. https://www.instagram.com/reel/Cx5j7JTI4C-/?utm_source=ig_embed&utm_campaign=loading ↩︎
  3. https://taz.de/Proisraelische-Richterin-am-IGH/!5985718/ ↩︎