US-Imperialismus schlägt wieder zu!

Inzwischen werden uns in den Medien hierzulande die „Autokratien“ Russland und China täglich als aggressive imperiale Mächte vorgeführt. Ein Blick auf die geopolitischen Realitäten kann diese Propaganda schnell entkräften und zeigt den aggressiven US-Imperialismus auf.

Während die USA in den unmittelbaren Nachbarstaaten zu Russland und China immer mehr Militärstützpunkte errichten, betreiben diese Staaten keinen einzigen Militärstützpunkt in der Nähe der USA.

Letztere bzw. die NATO betreiben schon seit vielen Jahren eine Einkreisungspolitik gegenüber Russland und China. Der ehem. SPD-Minister Egon Bahr warnte bereits im Jahr 2008 vor dem US-Imperialismus. So sagte er:„Amerika verfolgt eine potentiell imperialistische Einkreisungspolitik gegenüber Russland.“ („Der Freitag“, 28.8.08)

Im Kern ist der momentane Konflikt in der Ukraine eine Folge dieser Einkreisungspolitik.

Nach eigenen Angaben unterhalten die USA 587 Militärstützpunkte in 42 Ländern, Russland zum Beispiel gerade mal einen einzigen (!).

Aus dem „Atlas der Globalisierung“ sind noch folgende Zahlen interessant: Etwa 400000 US-Soldaten sind außerhalb der USA – in mehr als 50 Ländern – stationiert.

Im Jahr 2021 waren die amerikanischen Militärausgaben mit 801 Milliarden Dollar die weltweit höchsten, China folgte mit 293 Mrd. mit großem Abstand auf Platz 2. Russland belegte demnach mit etwa 65 Mrd. Dollar Platz 5 – hinter Indien und Großbritannien. Als Reaktion auf die derzeitige Krise rüsten die NATO-Staaten gewaltig auf.

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