Homosexualität keine Sünde mehr!

Tausende Menschen haben zum Christopher Street Day (CSD) in Berlin für Gleichberechtigung von Anhängern der LGBT Community demonstriert. Sie liefen am Samstagmittag in drei Protestzügen Richtung Alexanderplatz. Viele Teilnehmer hatten Regenbogenfahnen dabei, einige waren verkleidet. Der Christopher Street Day (CSD) erinnert an einen Aufstand der Homosexuellen-Community im Umfeld der Bar Stonewall Inn in der Christopher Street im New Yorker Stadtteil Greenwich Village, der am 28. Juni 1969 begann.

Christian Stäblein fordert Respekt gegenüber Homosexualität

Zu diesem Anlass feierten Gläubige im Nordosten Berlins in der evangelischen Gethsemanekirche im Stadtteil Prenzlauer Berg einen Gottesdienst. Am Samstag stand dort im Gottesdienst das Bild einer Madonna mit einem Heiligenschein in Regenbogenfarben in der Nähe des Altars, danach wurde sie zum „Pride“-Sternmarsch getragen.

Der Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Christian Stäblein, rief dazu auf, Homosexualität innerhalb und außerhalb der Kirche zu respektieren. Die Homosexualität wie sie heute ausgelebt werde, sei keine Sünde.

Katholische Kirche hält an dem Grundsatz fest

RT Deutschland berichtete darüber in einem kurzen Videobeitrag in Instagram. Mit fast 700 Kommentaren zeigten Zuschauer ihr Entsetzen über die Entwicklung der Kirche in Deutschland. Was seit je her in der heiligen Bibel deutlich und klar als Sünde und somit Verbot für alle Christen ausgelegt ist, wird jetzt plötzlich zur guten Tat deklariert. „Das ist Gotteslästerung“ oder „Die Kirche lässt sich politisch instrumentalisieren“ schreiben viele.

Doch wirft man einen Blick auf die katholische Kirche, so scheint diese noch in ihren Grundsätzen standhaft zu bleiben. Offiziel betont sie weiterhin, dass die Homosexualität eine Sünde ist. Doch wie lange wird sie dem Druck der westlichen Welt noch standhalten können? Immer wieder betont sie, dass nicht der Sünder, sondern nur die Sünde selbst zu verurteilen ist. Aber das reicht der LGBT Agenda nicht, die eine vollkommene Legitimierung und Befürwortung der gleichgeschlechtlichen Partnerschaft verlangt.

Druck auf die Kirche

Im Zuge zum Streit über die Einführung der Ehe für alle in Italien, war auch der Vatikan unter immensen Druck diese zu untestützen. Jedoch blieb diese Unterstützung aus und der Papst beschwichtigte zunächst mit dem Satz „Homosexuelle haben das Recht auf eine Familie“. Welches eine Zustimmung für die zivilie Lebenspartnerschaft bedeute. Die theologische Ablehnung des Auslebens der Homosexualität bleibt trotzedem bestehen.

Druck nicht nur auf kirchliche Institutionen

Der Druck auf die Religionsgemeinschaften, auch auf den muslimischen, ist hoch. Stück für Stück werden Werte und Normen, die seit je her in den Glaubensgemeinschaften fest verankert sind, versucht zu brechen. Hier findet ein medialer und sozialer Kampf statt dessen Ziel es ist, ein neues Wertedogma einzuführen. Eben dieser Druck zwingt viele Gemeinschaften in eine Selbstverteidigungspostion, und leider allzu oft verlieren sie diese oder geben dem Kampf auf und versuchen krankhaft die heiligen Bücher und ihre Interpretation der jetzigen Agenda anzupassen.

Nichtsdestotrotz gilt es weiterhin die Religionen rechtens auszuüben, selbst, wenn sie nicht in Einklang mit der neuen westlichen Kultur sind.

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