Halloween in Saudi-Arabien

Halloween, (All) Hallows‘ Eve(ning), ist die Nacht vor Allerheiligen, also die Nacht vor dem 1. November. Es war ein irisches Fest, bei dem man glaubte, dass tote und lebendige Wesen an dem Abend aufeinandertreffen würden und man sich deshalb gruselig kleiden und Kürbisse mit Gruselgesichtern schnitzen müsse, um sich selber zu schützen. Dieses scheinbare Fest brachten irische Migranten nach Amerika und von dort aus ging es in die ganze Welt.

Niemand weiß wirklich woher es eigentlich stammt, warum es unter den Satanisten das größte Fest ist und was man damit eigentlich unterstützt, wenn man seine Kinder daran teilnehmen lässt.

Saudi-Arabien muss dem Westen natürlich folgen und es sogar überbieten, seit letztem Jahr feiern die Saudis nämlich auch Halloween, dieses Jahr ernannte der König sogar das „Scary Weekend“-Event in Riad vom 28–30. Oktober. All dies natürlich unter dem Deckmantel der Modernisierung des Landes.

Halloween ein Höhepunkt des Heidentums, der Mittelpunkt des Satanismus wird in einem islamischen Land – mit Anführungszeichen, es wirkt eher wie ein zweites Amerika –  gefeiert, Muslime kleiden sich als Hexen, Dämonen, Goblins, Dobbys usw. Wo ist die Logik dahinter?

Die New-York-Times schrieb:

„Männer, Frauen und Kinder verstopften einen ähnlich aussehenden Times Square, posierten für Fotos vor einem Dior-Logo und verschlangen Pommes bei McDonald’s.“

Umfragen unter den Teilnehmern bestätigen, dass diese noch nicht einmal wussten was genau hinter Halloween steht und was sie da genau feiern, sie wollten einfach nur teilnehmen und mitmachen.

Saudi-Arabien das Land des Islam, des Propheten, seiner Anhänger, Familie und das Land mit dem Hause Gottes soll reformiert werden? All diese neuen Versuche der Identitätsveränderung der Saudis mit heidnischen Festen und angeblichen Reformationen sind keine Innovation, sondern Unehre, Entartung und nicht angemessen für solch ein Land.

Irrsinn

Halten wir kurz einmal fest, dieselben, die das Feiern des Geburtstags des heiligen Propheten als Sünde, Bida und Schirk ansehen und verbieten, feiern ein satanistisches Fest in einem Land mit eigentlich tiefen islamischen Wurzeln und verleihen den Jugendlichen somit einen Schein von Modernität und dadurch eine Entwicklung im Sinne des Westens.

Gleichzeitig verkleiden viele muslimische Eltern hier im Westen ihre Kinder am 31. Oktober und lassen sie für Süßigkeiten um die Häuser ziehen, auf die Frage warum man da mitmacht, ist immer die gleiche Antwort: Die armen Kinder, man kann ihnen doch nicht jeden Spaß hier verbieten, sie verstehen doch nichts von Religion, später kann man das immer noch erklären, es ist doch nur Spaß, usw.

Ist es wirklich Spaß, wenn dein Kind als Kürbis oder Dämon verkleidet um die Straßen läuft, wo ist denn deine Grenze? Halloween steht hier als Symbol, als Symbol für die langsame Anpassung von anderem Gedankengut. Wir hier im Westen kennen doch am besten den Preis der Liberalisierung, sei es mit Islam, Geschlechtern oder Identitäten.

Möge Gott uns allen Verstand schenken.

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