Mahsa Amini und die propagandistische Berichterstattung

Mahsa Amini, ein Mädchen im Iran, die sich in Gewahrsam befand, stirbt wenig später an einem Herz- oder Hirninfarkt. Videoaufnahmen zeigen keine Fremdeinwirkung.

Kurz darauf treten organisierte kleine Gruppen auf und proklamieren, dass Mahsa Amini von der dortigen Polizei zu Tode geprügelt worden sei. Infolgedessen entsteht eine heftige Propaganda im Landesinneren und in den sozialen Medien.

Hier in Deutschland werden uns ständig die maximal tausend Hooligans und Aufruhrstifter in ganz Iran gezeigt, die sich gegen den Staat und die eigene Bevölkerung mit allen Mitteln wehren. Polizisten werden von diesen Barbaren angezündet, erstochen und brutal ermordet, das wird aber nicht gezeigt. Kopftuchwilligen Frauen wird der Schleier von diesen brutal heruntergerissen. Wer kann sich denn für eigene Rechte einsetzen, aber die grundlegendsten Menschenrechte aller komplett ignorieren.

Gewalt von Oppositionellen?

Wie kann man hier in Deutschland allen Ernstes stolz über oppositionelle Gruppen wie die Volksmudschahedin berichten, die zu Demos aufrufen, während sie es doch waren, die während der Revolution für den Tod von zehntausenden Iranern verantwortlich waren.

Wie feige sind Anschläge auf das Islamische Zentrum Hamburg auf einen 71-jährigen Mann, der sich kaum wehren kann. Oder Frauen, die sich nachts im Dunkeln halbnackt vor die Moschee stellen.

Wie aggressiv sind die Ausschreitungen in London auch hier wieder auf die Polizisten oder auf Moscheebesucher. Welches Recht kann man verlangen, solange man die Rechte anderer mit Füßen tritt?

Aber was ist mit den hunderttausenden Demonstranten in Teheran, Mashhad, Qum in Sanandadsch, in Hamedan und unzähligen weiteren Städten im Iran, die sich in Folge der vermutlich inszenierten Aufstände klar aussprechen.

Es gibt unzählige Massendemonstrationen von Tschador tragenden Frauen, Familien mit Kindern und Jugendliche unter dem Slogan “We are obedient to our leader”. All jene stehen stramm hinter den Werten der Islamischen Republik Iran. Gleichzeitig verteilen diese Frauen und Kinder Rosen an Polizisten, um ihnen ihre Dankbarkeit, ganz besonders in dieser Zeit, auszudrücken.

In Amerika gibt es unzählige Städte, die sich gegen ihre eigene Regierung stellen und seit Jahren brennen, lodern und soziale Brennpunkte sind. Aber darüber erfahren wir hier nichts!

Nein, seit dem Beginn der Islamischen Republik Iran, steht der Iran an keiner Seite. Der Iran ist das Land des revolutionären Islam und daher seitdem das Ziel unzähliger Angriffe, sei es von außen oder innen. Da das Land von außen zu stabil zu sein scheint, geht es nur noch mit dem Druckmittel, Unruhen im Landesinneren auszulösen, um es zu zerstören. Hierbei werden sie jedoch gnadenlos scheitern. Scheitern an den Millionen treuen Revolutionären des Landes, die jederzeit bereit sind, gegen Unterdrückung, Propaganda und Ungerechtigkeit aufzustehen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Verwandte Beiträge

Beginne damit, deinen Suchbegriff oben einzugeben und drücke Enter für die Suche. Drücke ESC, um abzubrechen.

Zurück nach oben