Fernsehmoderatoren verschenken persönliche Instagram Accounts an iranische Aktivistinnen

Vor kurzem haben sich zwei bekannte Fernsehmoderatoren dazu entschieden, ihre persönlichen Instagram Accounts an iranische Aktivistinnen zu verschenken. Sie wollen ihnen damit eine Reichweite geben, um die aktuellen Proteste im Iran zu unterstützen.  

Persönliche Instagram Accounts mit über 2,4 Millionen Followern werden für immer verschenkt

Die beiden ProSieben Moderatoren Joko Winterscheidt (1,4 Millionen Follower) und Klaas Heufer-Umlauf (1 Millionen Follower) haben alle ihre eigenen Posts gelöscht, um den iranischen Aktivistinnen eine Plattform zu bieten. Diese Solidaritätsaktion kündigten sie in ihrer Sendung „Joko und Klaas 15 Minuten live“ an. In dieser Sendung bieten sie 15 Minuten beste deutsche Sendezeit an, um auf wichtige Ereignisse in der Welt aufmerksam zu machen. Dieses Mal ging es um die Proteste im Iran. Die beiden Moderatoren wollen schließlich auch ihren Beitrag zu Unterstützung der Demonstrationen im Iran leisten.

„Jeden Tag ändert sich so wahnsinnig viel“, sagt Joko. „Und wenn unsere Aufmerksamkeit effektiv sein soll, muss sie nachhaltig und verlässlich sein. Wir möchten, dass die Proteste in unserer Welt wahrnehmbar bleiben und unser gemeinsames Hinschauen Teil der internationalen Druckkulisse wird, die sich gerade im Netz formiert.“

Dass sie dabei die Menschen bewusst oder unbewusst manipulieren und nur einseitig berichten, fällt nur den Wenigsten auf.

Auch andere Prominente solidarisieren sich mit den Demonstranten im Iran

Vor allem selbsternannte Feministinnen treten hervor und solidarisieren sich mit den Demonstranten im Iran. Sarah Bosetti widmet ihnen ein eigenes Gedicht. Carolin Kebekus berichtet über die mutigen Frauen, die ihr Kopftuch ausziehen. Und natürlich die Außenministerin der Feministinnen, Annalena Baerbock, die ein härteres Durchgreifen gegen die iranische Politik fordert. In einem Interview spricht sie über Gerüchte als wären sie Tatsachen. Frauen, die man verschleppt, einsperrt und vergewaltigt. Die westliche Politik und die Medien versuchen mit allen Mitteln das Feindbild des bösen Irans aufrechtzuerhalten.

Das wahre Ziel des Regierungswechsels im Iran

Die langanhaltenden und intensiven Solidaritätsbekundungen der westlichen Länder, lässt jeden, der sich etwas mit dem aktuellen Weltgeschehen auseinandersetzt, stutzig werden. Sind die Menschen- und Frauenrechte im Iran wirklich so interessant für sie, dass sie mit allen Mitteln versuchen, sie zu „befreien“? Was ist mit den ganzen anderen unterdrückten Menschen und Frauen auf der ganzen Welt, beispielsweise der in Palästina und Jemen? Gibt es einen Unterschied zwischen diesen und jenen Menschen? Oder möchte man vielleicht in Zeiten der Gas- und Ölknappheit ein Land „demokratisieren“, welches bekannt ist für sein reiches Öl- und Gasvorkommen? Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

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