Exsoldaten aus Israel sprechen die Wahrheit aus

Der Krieg gegen Gaza ist vorerst beendet, die Palästinenser waren wieder einmal standhaft. Doch was nun? Die Unterdrückung von Israel besteht weiter und das Unrecht auf den besetzten Gebieten ist weiterhin groß.

Jedoch trotz all der berechtigten und notwendigen Kritik, vergessen wir oft dass es bei Israel nicht rein um ein System handelt, sondern dass da eine Bevölkerung ist, die genauso inhomogen wie jede andere ist. Immer mehr Israelis werden sich bewusst, dass die jetzige Lage nicht mehr tragbar ist. Sie nur Frieden erlangen werden, wenn sie selbst Gerechtigkeit walten lassen. Dass ihr gesamtes Staatssystem auf falschen Werten beruht. Dass sie selbst nicht nur Opfer sind, sondern auch Täter

Im Youtube Kanal Breaking the Silence, bemühen sich Israelis genau um dieses Ziel. Dort berichten ehemalige Soldaten der israelischen Arme über ihre Zeit im Dienst. Sie klären auf über die Gewalt, die Unterdrückung, die Demütigung, die Korruption und die Ungerechtigkeit, die sie ausgeübt haben.

Hier erzählen sie wie sie in ihrer Armeezeit unter dem Druck und der Befehlsgewalt gelitten haben. Sie wussten nicht, wie sie dem Zwang entfliehen sollten und führten Befehle aus die sie lebenslänglich bereuten. Es ist bekannt, dass viele ehemalige Soldaten und Soldatinnen unter einer sog. „Posttraumatischen Belastungsstörung“ (PTBS) leiden.

Auch Israelis wollen ein Ende der Apartheid

Doch die aller meisten verschweigen es.

Die Gruppe Breaking The Silence macht nicht nur auf die Umstände in der israelischen Arme aufmerksam, sondern kritisiert ebenfalls das gesamte unterdrückerische und unmenschliche System welches Schuld an all dem Leid auf beiden Seiten ist. Und sie verlangen ein Ende der der Besatzung und Apartheid. Breaking the silence demonstriert wie Menschlichkeit immer siegt.

Möge der Frieden bald über Palästina herrschen.

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