Macron und sein Ego

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„Gotteslästerung soll erlaubt sein!“ sagte eins Macron.

Spätestens nach dem Anschlag auf die Redaktion der Satire Zeitschrift Charlie Hebdo, wusste jeder auf der Welt, dass Frankreich viel Wert auf Meinungsfreiheit legt. So viel, dass sogar blasphemishe Aussagen erlaubt sind.

Säkularismus ist den Franzosen schon immer wichtig gewesen. Stets wird betont, dass alle Religionen wie auch Ideologien kein Recht auf Schutz vor Beleidigungen oder Karikaturen haben. Gott selbst dürfe in jegliche Art und Form dargestellt werden. Die Gefühle gläubiger Menschen müssen dabei außer Acht gelassen werden.

Doch kürzlich regte ein Plakat am Stadtrand von Toulon besonders viel Aufmerksamkeit auf sich. Der Künstler namens Michel Ange Flori ließ mehrere Plakate aufhängen, in denen Macron als Hitler dargestellt wird. Die Aktion ist den jetzigen Demonstrationen der Franzosen gegen die Impfbestimmungen gewidmet. Übersetzt bedeutet die Aufschrift: Gehorcht, lasst euch impfen.

Macron hetzte eine Anwaltskanzlei auf den Künstler und zeigte ihn an. Dem Künstler droht eine Geldstrafe von 12.000 Euro wegen öffentlicher Beleidigung der Person des Präsidenten der Republik. Dass sich der Künstler auf das Recht der Parodie und Meinungsfreiheit beruft interessiert keinen.

Wie kann es sein, dass ein Präsident, der die gesamte muslimische Welt gegen sich brachte mit seinen Aufforderungen Gotteslästerung zu befürworten, nun selbst nicht ertragen kann seine eigene Person in einer Karikatur zu sehen? Sieht er sich selbst über Gott als dass dieser beleidigt werden darf und er nicht ?

Hier sehen wie heuchlerisch seine hochgepriesene Meinungsfreiheit war. Sie mag in seinen Augen wichtig sein, aber nur dann, wenn er selbst verschont bleibt.

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