Mehr Geschlechtsumwandlungen durch soziale Medien

Mehr Geschlechtsumwandlungen durch soziale Medien

Mittlerweile gibt es auf den sozialen Medien viele Influencer, die ihr Trans-Leben beschreiben und damit werben. Dadurch kommt es zu mehr Geschlechtsumwandlungen unter den Zuschauern.

Influencer erzählen über ihre Erfahrungen der Geschlechtsumwandlung

Der als Mädchen geborene 28-jährige Luka Hauptmann, ist einer dieser Influencer, der über die Erfahrungen seiner Geschlechtsumwandlung spricht. Mit 19 Jahren suchte er nach Antworten und fand sie, wie nicht anders zu erwarten, auf YouTube bei amerikanischen Trans-YouTubern. Jahre später hat ein Therapeut bei ihm die Diagnose der Genderdysphorie gestellt. Daraufhin nahm er dann Testosteron und ließ sich seine Brust operativ entfernen. In einem Interview für die Welt sagte Luka über seine Arbeit auf den sozialen Medien: „TikTok ist jetzt das große Ding. Meine Zuschauer sind Teenager oder Anfang 20“.

Ein anderes Beispiel ist Gialu, der vor seiner Geschlechtsumwandlung depressiv war und gemobbt wurde. Auch hatte er ein Bild im Internet, in denen er noch lange Haare hatte, mit dem Titel, dass man niemals von großen Marken gesponsert werden würde. Danach sieht man ihn mit kurzen Haaren und strahlend, während er ein von Calvin Klein gesponsertes Outfit trägt. Er hat auf seinem TikTok Kanal viele solcher Vorher-Nachher-Videos. Dies vermittelt den Zuschauern, dass sein Leben vor der Umwandlung trist und erfolglos war. Nun ist er aber glücklich und erfolgreich. Schließlich steht er bei einer Berliner Agentur als nicht-binäres Model unter Vertrag, wo er unter anderem für C&A modelt.

Mediale Verbreitung ein Grund für die erhebliche Steigerung der Geschlechtsumwandlungen

Als Grund für die erhebliche Steigerung der Geschlechtsumwandlungen zählt der Psychiater Alexander Korte „die zunehmende mediale Verbreitung von Informationen über entsprechende Internetforen oder YouTube-Videos, in denen junge Leute euphorisch über ihre Behandlungen berichten und so manchem um Identität ringenden Pubertierenden als Influencer fungieren“. Es ist mittlerweile cool geworden Trans zu sein.

Aglaja Stirn, Professorin für Sexualmedizin an der Christian-Albrechts- Universität in Kiel, sagt: „Immer mehr Jugendliche kommen mit dem Spruch „Ich bin im falschen Körper“ in meine Ambulanz. Diese Wortwahl deutet schon darauf hin, dass sie das aus den gleichen Quellen haben“. „Die Zunahme an Jugendlichen, die eine Transition machen wollen, kann ich mir nur durch soziale Ansteckung erklären.“

Anderer Meinung ist die Psychologin Christa Gebel. Sie sagt: „Niemand wird durch Medien eine Genderdysphorie entwickeln, diese Macht haben Medien nicht. Sie bieten vielmehr Anregungen zur Auseinandersetzung und Orientierung über die soziale Umwelt“. Jugendliche, die häufig Transgenderinhalte konsumieren, zeigen einfach nur, dass sie sich mit der eigenen geschlechtlichen Identität auseinandersetzen. Trotzdem hätten die sozialen Medien einen gewissen Einfluss auf die Konsumenten. Leider unterschätzt die Psychologin jedoch eindeutig den Einfluss der sozialen Medien, gerade auf die jüngeren Konsumenten.

Anstieg der Geschlechtsidentitätsstörung bei jungen Mädchen um das 15-fache

Ein aktueller Bericht des schwedischen Zentralamtes für Gesundheits- und Sozialwesen zeigt, dass zwischen den Jahren 2008 bis 2018 die Anzahl von Personen, die als Mädchen geboren wurden und im Alter von 13 bis 17 Jahren an einer Geschlechtsidentitätsstörung (GID) leiden, um das 15-fache gestiegen ist. Bei Männern zwischen 18 – 24 Jahren war es ein Anstieg von GID um das Vierfache im gleichen Zeitraum. Diese und andere Statistiken, gekoppelt mit der aktuellen Genderpolitik im Westen, zeigen in welche Richtung wie uns als Gesellschaft bewegen. So reicht meist ein Blick in die USA, um zu schauen, wie unsere Zukunft in Deutschland aussehen wird. Sind die USA meist Vorreiter solcher Trends. Um diesen Trends entgegenzuwirken bedarf es einer starken Aufklärung, Standhaftigkeit und vor allem einer langen Ausdauer, auch um den gesellschaftlichen Druck, der immer größer wird, auszuhalten.

Geschlechtsumwandlungen
Internationale Organisation „Who is Hussain“ bricht den Weltrekord für Blutspenden

Internationale Organisation „Who is Hussain“ bricht den Weltrekord für Blutspenden

Weltweit werden mehr Blutspenden und Blutkonserven benötigt, als vorhanden sind. Verschiedene Faktoren führten zu diesem Mangel und die Verbreitung der Corona-Pandemie trug ebenfalls einen großen Teil dazu bei. In Großbritannien benötigt man 100.000 neue Spender, um den Bedarf an Blutkonserven zu decken. In den USA rief das Rote Kreuz erstmals eine nationale Blutkrise aus und in Indien zeigten Studien, dass rund 12.000 Menschen jährlich sterben, weil sie keinen Zugang zur Blutversorgung haben.

Rund 110.000 Menschen profitieren von dem Blutspenden-Weltrekord

Um dem Mangel an Blutkonserven weltweit eine Abhilfe zu verschaffen, hat die internationale Wohltätigkeitsorganisation „Who is Hussain“ am 27. August 2022 den Weltrekord für die größte Anzahl von Blutspenden an einem Kalendertag gebrochen. Unter dem Kampagnennamen #GlobalBloodHeroes realisierten Teams der Organisation in 153 Städten ganze 37.018 Blutspenden. Dabei stellten sie den neuen Weltrekord für „Official World Records“ auf.

Hussain ibn Ali ist die treibende Kraft hinter der Organisation

Der neu aufgestellte Rekord wurde um den Tag von Arbain herum bekanntgegeben, an dem Millionen Menschen aus aller Welt zusammenkommen, um Imam Hussains Vermächtnis zu gedenken. Dieser Imam ist die treibende Kraft und Inspirationsquelle für die Freiwilligen und Unterstützer der nach ihm benannten Organisation.

„Who is Hussain wurde vor etwas mehr als einem Jahrzehnt gegründet, inspiriert durch das mitfühlende Erbe von Hussain ibn Ali. Es ist unglaublich, sich vorzustellen, dass der selbstlose Altruismus dieses Mannes, der vor über tausend Jahren lebte, über 37.000 Menschen dazu inspiriert hat, an der größten Blutspendeaktion der Geschichte teilzunehmen“, kommentierte Muntazir Rai, der Direktor der Organisation, den Erfolg der globalen Kampagne. Aus der selbstlosen Revolution des Imams ziehen die mit Who is Hussain aktiven Menschen Parallelen zu ihren aktuellen Lebenswelten. Dabei geben sie die Werte, für die Imam Hussain einstand, mit ihren Aktionen an ihre Mitmenschen weiter. So realisieren sie unter anderem Blutspenden, aber auch Hilfsaktionen für bedürftige Menschen jenseits von religiösen- oder kulturellen Hintergründen.


Auch in Deutschland brauchen wir mehr Blutspenden

Auch in Deutschland sind wir von der Blut-Knappheit betroffen. Rund 14.000 Blutpräparate benötigen die entsprechenden Stellen, um Patienten zu versorgen. Ein Sprecher des Blutspendediensts des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) sagte im Gespräch mit der Nachrichtenagentur AFP, dass derzeit die dringend benötigten Blutspenden mit teils 30 Prozent noch weiter zurückgingen. Nur 3% der Spender in Deutschland spendeten regelmäßig Blut. Um dieses Defizit im tatsächlichen Bedarf auszugleichen und den Lebensverlust von Menschen abzuwehren, fordert der Sprecher des DRK ein Umdenken ein: „Wir brauchen jetzt eine Trendwende, um einen gravierenden Notstand abzuwenden“.

Who is Hussain in Deutschland

Um jenen Notstand abzuwehren, hat sich das deutsche Team von Who is Hussain in den vergangenen Jahren öfter engagiert und auch lokale Blutspendeaktionen organisiert. Auch am Weltrekord wollte sich der deutsche Zweig der Organisation beteiligen, jedoch sagte ihr das DRK aufgrund von Mangel an Kapazitäten eine Kooperation ab. Zweifelsohne hätte eine Einbindung der Freiwilligen, die im Rahmen von Who is Hussain auch in Deutschland Blut gespendet hätten, einen Teil der benötigten Spenden abgedeckt. Denn es zeigte sich in vielen Großstädten, dass die Organisation bei ihren Aktionen durch die Ausweitung des Zugangs und die Bekämpfung von Stereotypen besonders erfolgreich darin war, Spender aus verschiedenen ethnischen Hintergründen zu ermutigen, sich zur Blutspende zu melden, viele auch zum ersten Mal – welche die etablierten Blutspendeorganisationen und Krankenhäuser so dringend brauchen.

Muntazir Rai hob den universalen Charakter des Hussainitischen Einsatzes am Beispiel der Blutspende folgendermaßen hervor: „Blutspenden ist ein universeller Akt des Mitgefühls, der Menschen auf der ganzen Welt vereinen kann – wir alle bluten gleich. Wir freuen uns sehr, dass sich so viele Erstspender gemeldet haben und viele sich verpflichtet haben, erneut zu spenden und dies hoffentlich noch in den kommenden Jahren tun werden“.

Auf dass unsere Gemeinschaften – egal wo wir auf der Welt leben mögen – durch die universelle Botschaft der Revolution Imam Hussains zeitgemäß bereichert werden.

Blutspenden

Der Pilgermarsch zu Arbain verdeutlicht die Lebendigkeit der Religion

Der Pilgermarsch zu Arbain verdeutlicht die Lebendigkeit der Religion

Am letzten Wochenende fand der Arbain Pilgermarsch im Irak statt. Dieser Marsch verdeutlicht vor allem die Lebendigkeit der Religion.

Der Marsch nach Kerbala ist für alle gerechtigkeitsliebende Menschen

Natürlich sind es in erster Linie Muslime, die den Marsch von Najaf nach Kerbala im Irak antreten. Jedoch gibt es viele Menschen aus aller Welt, verschiedenster Konfessionen, die an diesem Marsch teilnehmen. Dies weil sie den Ruf dieses Marsches nach universeller Gerechtigkeit und der Ablehnung von Unterdrückung jeglicher Art unterstützen möchten. Imam Hussein (der Friede sei mit ihm) hat die Revolution gestartet, um die islamische Gemeinschaft wieder auf die Grundwerte des Islams zu besinnen. Die Werte, die er hierbei vertreten und vorgelebt hat, sind jedoch universell und für alle Menschen.

Jeder Mensch, der sich mit der Geschichte und diesem historischen Ereignis auseinandersetzt, wird sehen, wie tiefgründig und lehrreich es ist. Lehren, die die Gesellschaft, die Politik, das Familienleben, die Beziehung zu Gott, das Verhalten gegenüber Andersdenkenden, ja sogar das Verhalten gegenüber Tieren und vieles mehr betreffen.

Lebendigkeit
Christen, die an dem Arbainmarsch teilnehmen

Die Bereitschaft der Menschen zeigt die Lebendigkeit der Religion

Die Menschen, die diesen Marsch antreten, zeigen, dass sie die Religion nicht nur hinter ihren vier Wänden ausleben. Sie gehen aktiv raus, um durch ihre Präsenz für die islamischen Werte, die nichts anderes als menschliche Werte sind, einzustehen. Dazu gehört, wie bereits erwähnt, der Kampf gegen Tyrannei und Unterdrückung. Aber auch die moralischen Werte, wie Großzügigkeit, Brüderlichkeit, und Zusammenhalt, werden durch diesen Marsch deutlich vorgelebt.

Viele Anhänger anderer Religionen, aber auch Anhänger des Islams, sehen die Religion nur als Teil des Lebens an, bzw. praktizieren die eigene Religion nur dann, wenn es gerade in den Alltag passt. Dabei sollte das Leben ein Teil der Religion sein. Vor allem wenn man, wie bei den drei monotheistischen Religionen, daran glaubt, dass das Leben nach dem Tod erst richtig beginnt. Dies bedeutet nicht, was viele missverstehen, dass man sich im diesseitigen Leben daheim einsperrt und den ganzen Tag beten soll. Dies tut man, um dann nach dem Tod voll durchstarten zu können. Viel eher, muss der Mensch, der ein soziales Wesen ist, sich aktiv an der Gestaltung der Gesellschaft beteiligen. Hierbei muss er sich für Recht, Ordnung und Zwischenmenschlichkeit, soweit es ihm möglich ist, einsetzen und versuchen einen positiven Mehrwert für seine Mitmenschen zu schaffen.

Die Aufopferung Imam Husseins für den Islam hat dazu geführt, dass die Menschen bei diesem Arbainmarsch die Anwesenheit Gottes spüren. Dieses besondere Erlebnis hat eine spezielle Anziehungskraft. Dadurch fühlen sich auch Menschen anderer Religionen zu diesem Marsch hinzugezogen, um diese besondere Präsenz Gottes ebenfalls spüren zu können. Gerade in Zeiten, wo viele Menschen sich von der Religion abwenden und sie die Anwesenheit Gottes nicht mehr in ihrem Leben oder in ihren Gotteshäusern spüren, bietet dieser heilige Marsch einen besonderen Ort, die Liebe zu Gott wiederzubeleben.   

Lebendigkeit
Arbain in Kerbala und die Großzügigkeit des irakischen Volkes

Arbain in Kerbala und die Großzügigkeit des irakischen Volkes

Bei dem alljährlichen Trauermarsch in Kerbala in der Zeit von Arbain sticht vor allem die Großzügigkeit des irakischen Volkes heraus, die auf der Welt ihresgleichen sucht.

Über 20 Millionen Pilger werden kostenlos bewirtet

In dieser besonderen Zeit, kommen über 20 Millionen Pilger aus aller Welt zusammen, um den Trauermarsch nach Kerbala zu vollziehen. Mann, Frau, jung, alt, arm, reich, dunkel- oder hellhäutig versammeln sich und haben nur ein Zielort. Dabei ist es interessant zu beobachten, dass die Pilger selbst, bei dem meist dreitägigen Marsch, keine Verpflegung oder sonstiges mit sich tragen. Denn für die Unterkunft und die Verpflegung sorgt das großzügige irakische Volk. Tausende Zelte werden auf der Pilgerstrecke aufgestellt, in denen es Schlafmöglichkeiten und Verpflegung gibt. Umsonst versteht sich.

Die Zeltbesitzer möchten kein Geld von den Pilgern. Sie drängen sich nahezu den Pilgern auf, sich ihr Zelt als Schlafplatz auszusuchen und bei ihnen zu essen. Auch Ärzte bieten dort kostenlos ihre Behandlung an. Gelehrte sitzen auf dem Boden und beantworten Fragen der Menschen, oder massieren die Füße der Pilger. Dies alles tun sie, um Gottes Wohlgefallen zu erlangen und als Helfer der Pilger Imam Husseins (der Friede sei mit ihm) zu zählen.

Bei diesem Marsch fragt keiner welcher Gruppierung oder Religion man angehört. Jeder der für den Frieden und die Gerechtigkeit einsteht und sich auf diesen Friedensmarsch auf dem Weg nach Kerbala macht, wird wie ein Adliger behandelt. Wer die Einheit der Muslime und die wahre Großzügigkeit des Islams kennenlernen möchte, der muss diesen Marsch mindestens einmal im Leben erleben.  

Großzügigkeit
Sunnitischer Geistlicher verteilt etwas zu essen

Großzügigkeit und Opferbereitschaft des irakischen Volkes trotz ihrer Lebensumstände ist vorbildlich

Der Irak ist ein Land, welches von Kriegen, Ausbeutungen und sonst schweren Lebensumständen geprägt ist. Umstände, die die meisten Menschen in Deutschland oder anderen privilegierten Ländern sich gar nicht vorstellen können. Trotzdem arbeiten die Menschen 11 Monate im Jahr und sparen ihr Geld zusammen, damit sie es in der Pilgerzeit für die Pilger ausgeben können. Viele leeren auch ihre Wohnungen, um den Pilgern ein Schlafplatz zu geben. Sie opfern ihre Zeit und Geld mit einem Lächeln und freuen sich, wenn sie ihr vorbereitetes Essen komplett an die Pilger verteilen können. Selbst diejenigen die kein oder kaum Geld haben, bieten trotzdem etwas kleines, wie Tee oder Datteln an, damit sie den Pilgern dienlich sein können.

Diese Opferbereitschaft und Gastfreundlichkeit sollten ein Beispiel und Vorbild für alle freiheitsliebenden Menschen auf der Welt sein. Wenn der Mensch davon überzeugt ist das Richtige zu machen, dann ist er bereit mit einem Lächeln seinen Lebensstandard zu senken, um die Menschen zu unterstützen. Diesbezüglich ist es dann interessant zu sehen, wie die Opfer- und Gastfreundlichkeit in Deutschland gehandhabt wird. SO werden Flüchtlinge in Klassen unterteilt. Ukrainer sind dabei Flüchtlinge erster Klasse, der Rest gehört der zweiten Klasse an. Genauso verhält es sich mit der Opferbereitschaft. Da die viele Menschen sich nicht mit der deutschen Ukrainepolitik identifizieren können und sie es nicht für das richtige Verhalten halten, sind sie auch verständlicherweise nicht bereit ihren aktuellen Lebensstandard zu opfern.   

Großzügigkeit
10-jähriges Transgendermodel

10-jähriges Transgendermodel

Noella McMaher ist 10 Jahre alt und ein Transgendermodel und trat bereits bei der New York Fashion Week auf. Als Junge geboren, identifiziert sich das kleine Kind mittlerweile aber als Mädchen.

Das Transgendermodel ist das jüngste Model auf der Fashion Week

Noella ist mit anderen trans- und nicht-binären Models für die Trans Clothing Company gelaufen. Mit ihren 10 Jahren ist sie die jüngste Person, die jemals an der bekannten Veranstaltung innerhalb der Modewelt auf dem Laufsteg gelaufen ist. Ihren ersten Auftritt hatte sie aber bereits mit 7 Jahren auf der Chicago Fashion Week. Sie erfuhr von einem Transgender-Teenager über ein offenes Vorsprechen für Modenschaus. Deswegen hat sie sich viele Videos auf YouTube angeschaut, um sich vorzubereiten.

Mutter und Stiefmutter identifizieren sich als nicht-binär

Die Mutter und die aktuelle Stiefmutter des Transgendermodel sind beide als Frauen geboren. Mittlerweile identifizieren sie sich aber als nicht-binär. Noella habe laut Aussage der Mutter nie gerne Jungenkleidung getragen und spielte auch oft ein Mädchen zu sein. Daraufhin brachte die Mutter sie irgendwann in eine Genderklinik. Dort ist ihr richtig bewusst geworden, dass sei ein Mädchen sein will und war durch ihre Entscheidung sehr erleichtert. Natürlich haben die Eltern von Noella sie zu nichts gedrängt. Sie sind lediglich auf ihre individuellen Bedürfnisse eingegangen.

Laut eines Hollywood Agenten ist Noella ein Phänomen. Mit ihren zehn Jahren, repräsentiert sie schon so viel in Bezug darauf, wo sich die Gesellschaft derzeitig befindet. Sie eignet sich perfekt als Vorbild für das aktuelle Bewusstsein.

Die Geschichte des Transgendermodels deckt gleich mehrere Probleme unserer Gesellschaft auf

Der Werdegang von Noella deckt gleiche mehrere Probleme unserer Gesellschaft auf. Zum einen ist es sowieso problematisch, dass ein Kind in so jungen Jahren als Model arbeitet, unabhängig davon ob es ein Transgendermodel ist oder nicht. Zu viele falsche Werte werden hierdurch vermittelt, wie Oberflächlichkeit und der Drang immer hübsch aussehen zu müssen. Zum anderen haben die Eltern ein normales kindliches Verhalten, wie sich als Mädchen zu verkleiden, direkt als auffällig beurteilt und ihr Kind in eine Genderklinik gebracht, wo ihr erst dann richtig bewusstwurde, wer sie eigentlich ist. Das hier kein äußerer Einfluss stattgefunden hat, ist schwer zu glauben.

Hinzu kommt, dass das kleine Kind sich auf den sozialen Medien wie YouTube im Alter von sieben Jahren informiert hat, um sich dann bei dem Vorsprechen vorzustellen. Sprich ein kleines Kind, welches sich seine Informationen und seine Meinungen, durch die sozialen Medien holt. Man kann nämlich stark davon ausgehen, dass sie nicht nur Videos gesehen hat, die ihr zeigen, wie sie sich richtig präsentieren soll, was schon schlimm genug ist. Abschließend und man könnte sicherlich noch viel mehr anprangern, wird sie instrumentalisiert und als Vorbildfunktion für andere Transgendermodels und vor allem für Kinder, denen dieser Lebensstil schmackhaft gemacht werden soll, ausgenutzt. Natürlich hat sie bereits eine eigene Seite auf den sozialen Medien wie Instagram und Co.

Das kleine Kind spiegelt tatsächlich den aktuellen Zeitgeist der Gesellschaft wider. Sie ist Opfer von so ziemlich allem, was gerade in unserer Gesellschaft schiefläuft.

Transgendermodel
Instagram/thenoellabella
Rassismus-Skandal bei Polizeieinsatz in Berlin

Rassismus-Skandal bei Polizeieinsatz in Berlin

Ein Video von einem Polizeieinsatz in Berlin schockierte das Internet. In dem Video sind zwei Polizeibeamte zu sehen, die einen Mann in seinem Schlafzimmer vor den Augen seiner Kleinkinder verhaften und dabei ihren Rassismus durch Äußerungen offen nach außen zeigen. Zu dem Video folgt weiter unten im Text eine genauere Beschreibung.

Unrechtmäßige Polizeigewalt bleibt nahezu unbestraft

Die Aufregung und die zurecht entbrannte Debatte im Netz richtet sich an dieser Stelle nicht nur auf dieses Ereignis. Vielmehr geht es um den Rassismus unter Polizeibeamten, welcher in der Mehrheit der Fälle ungeahndet bleibt und mehrheitlich nicht an die Öffentlichkeit gelangt. Scheinbar waren auch diese Beamten sich ihrer Machtposition derart bewusst, dass sie dieses gewaltvolle Vorgehen und diese klar rassistischen Bemerkungen vor laufender Kamera hervorbrachten. Teilweise teilte einige im Netz auch die Meinung, es läge kein Rassismus vor, was gänzlich abzulehnen ist, da Aussagen wie: „Das ist mein Land und du bist hier Gast“ der Beweis der Einstellung ist, die in diesem Moment der emotionalen Entladung zutage gekommen ist – wie auch weitere Aussagen, die weiter unten im Text beschrieben werden.  

Fakt ist, dass es in Bezug zu rechten Einstellungen innerhalb des Sicherheitsapparates und der Polizei eine Toleranz gibt, die letztendlich auch in Verbindung zu den Morden des NSU gestellt werden kann und womöglich bei den Hanau-Morden nicht ausblieb. Die erhöhte Polizeigewalt bei Einsätzen gegenüber Menschen nicht-deutscher Herkunft ist ebenso belegt. Eine Studie an der Universität Bochum ergab 12.000 Verdachtsfälle unrechtmäßiger Polizeigewalt pro Jahr. Dies sei fünfmal mehr, dass zur Anzeige gekommen ist. Strafrechtlich ahndete die Polizei die Anzeigen nur selten, weniger als zwei Prozent der Fälle kämen vor Gericht und weniger als 1 Prozent endeten mit einer Verurteilung. Oft stehe das Wort der Bürger gegen das der Beamten.

Bodycams als Lösungsansatz?

In diesem Fall in Berlin konnte man die Ermittlungen gegen den Polizisten erfolgreich einleiten, da die Familie alles aufgezeichnet hat. Eine Debatte über Bodycams bei Einsätzen wurde von der SPD eingeleitet, die Grünen und die Linken sind dagegen. Ohne auf diese politische Debatte einzugehen: Viel eher sollte Anti-Rassismusarbeit innerhalb der Reihen der Polizei und der Verwaltung erfolgen, die Sensibilisierung gegenüber rassistischem Verhalten während der Ausbildung verankert und rechtswidriges Vergehen ausnahmslos geahndet und mit einer Suspendierung vom Dienst geschlossen werden.

Dienstrechtliche Konsequenzen für den Polizisten

In diesem Fall reagierte die Berliner Polizei schnell und teilte mit, dass der Polizist in den Innendienst versetzt sei und weitere dienstrechtliche Konsequenzen folgen würden. Somit steht das rassistische, unrechtmäßige Verhalten von dem Polizeibeamten fest und dass dessen Verhalten sich nicht rechtfertigen lässt. Gleich welche Schuld oder Strafe den zu Verhaftenden trifft. Diese beiden Aspekte gegeneinander aufzuwiegen und das verachtende, rassistische Verhalten der Polizei als unprofessionell abzuwerten, ist sehr problematisch und bestärkt lediglich populistische Stimmen. Grund für die umstrittene Verhaftung soll das Erschleichen von Leistungen durch den Ehemann gewesen sein, die Summe von 750€ soll der Mann am selben Tag noch entrichtet haben. Gegen die Frau hielt man eine Gefährderansprache, was ebenfalls am selben Tag noch erfolgt sein soll. Die Polizisten selbst leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstands, tätlichen Angriffs und versuchter Gefangenenbefreiung gegen das aus Syrien stammende Ehepaar ein.

Die Situation, die viral ging

Es folgt eine Schilderung des Videos, das viral ging: Das Video beginnt bereits mit dem Geschrei von zwei Kleinkindern, die sich im selben Zimmer befinden, in dem der Vater von den Beamten mit Gewalt niedergestreckt und sodann gefesselt wird. Der Ton und die Wortwahl der Beamten dem Ehepaar gegenüber sind gänzlich entwürdigend, fernab von der Gewalt, die dem Mann entgegengebracht wird, weil jener sich scheinbar gegen die Verhaftung gewehrt hat. Der Mann, der von beiden Beamten auf den Boden gedrückt wird, schreit, woraufhin die Ehefrau den Arm des einen Beamten festhält, der gerade ihren Mann überwältigt. Hieraufhin ruft der Beamte ihr zu: „Wenn du noch einmal anfässt [sic!], liegst du daneben, hast du mich verstanden?“. Es folgt ein Schnitt im Video und in der nächsten Szene sitzt der gefesselte Mann auf seinem Bett. Durchgehend hört man das aufgebrachte Weinen von Kindern.

Das ist mein Land!

Eines der kleinen Kinder nimmt das Video auf, scheinbar abwechselnd mit seiner Mutter. Von dem insgesamt 5-minütigen Video, ging knapp eine Minute im Internet viral, in dem zu sehen ist, was zu Ermittlungen wegen fremdenfeindlicher Beleidigung gegen einen der Polizisten führte. Die Frau schreit die Beamten an, und sagt, dass drei Kinder das nun gesehen hätten. Der Polizist erwidert: „Geh raus!“. „Das ist mein Haus!“, schreit die Frau zurück. „Das ist mein Land und du bist hier Gast!“, erwidert der Polizist. Das Ehepaar, das nicht gut genug deutsch spricht, versucht sich zu wehren. Die Frau wirft den Polizisten vor, ihren Mann geschlagen zu haben. Einer der Polizisten sagt: „Hier hat keiner geschlagen, wir haben ihn zu Boden gebracht.“

Der andere Polizist, der unmittelbar vor der Frau steht, zeigt zeitgleich dazu drohend mit dem Finger auf die Frau und spricht mit ruhiger, leiserer Stimme: „Halt die Fresse, fass mich nicht noch mal an!“ Der Ehemann schreit aufgebracht, dass der Polizist so nicht mit seiner Frau sprechen soll und die Antwort vom Polizisten, wieder mit dem Finger auf ihn herabzeigend: „Deine Frau hat nicht so mit mir zu sprechen. Du bist hier in unser‘m Land, ihr habt nach unseren Gesetzen euch zu verhalten.“ [sic! Hervorhebung durch Autor] Dann richtet er sich wieder zur Ehefrau, die sich über die Aussage aufregt und wiederholt seine vorherige Drohung ihr gegenüber und fügt noch hinzu: „Ick bringe dich ins Gefängnis.“

Gleiches Recht für alle

Der Rechtsextremismus ist nach wie vor die größte Bedrohung für unsere Demokratie. Der Staat muss diesen an der Wurzel angehen und in den eigenen Reihen anfangen. Es helfen auch keine Bodycams, solange die Beamten in derartigen Situationen unantastbar sind. Die Würde des Menschen ist unantastbar. Der Mensch hier ist nicht näher definiert. Und an dieses Gesetz haben sich in Deutschland alle zu halten.

Polizist
Rassismus ist auch ein Virus