Seit Wochen beeinflussen die deutschen Medien durch gezielte Propaganda das Bild über die aktuellen Unruhen im Iran.
Medien täuschen die Zuschauer mit falschen Informationen
Schaut man sich die anhaltenden Unruhen im Iran an, sieht man selten größere Menschenmassen, die gegen die Regierung demonstrieren. Es sind vor allem jüngere Menschen, die in kleineren Gruppen gewaltbereit, Menschen attackieren und öffentlichen Besitz beschädigen. Zuletzt wurde in Teheran ein junger Mann brutal zusammengeschlagen, sodass er ins Koma fiel und später seinen Verletzungen erlag. In den hiesigen Medien, findet man keine einzige Nachricht über diesen brutalen Mord.
In den deutschen Medien vermittelt man jedoch das Bild, dass ein Großteil der Bevölkerung an den Protesten teilnimmt. Dabei nutzen sie Bilder von Demonstrationen, die für die Regierung und gegen die gewaltbereiten Demonstranten sind. Dies ist deutlich daran erkennbar, dass die Demonstranten unter anderem Bilder vom aktuellen religiösen Oberhaupt Ayatollah Khamenei hochhalten. Außerdem halten sie Plakate hoch, in denen sie, die Unruhstifter anprangern.
Terroranschlag in Shiraz wird ebenfalls relativiert
Schaut man sich beispielsweise die Berichterstattung der Süddeutschen Zeitung über den Anschlag auf einen der heiligen Schreine in der iranischen Stadt Shiraz an, sieht man wie sie die Nachricht über den eigentlichen Vorfall abändern und relativieren. So heißt es anfangs am 27.10.2022 richtigerweise, dass ein Mann mit einem Maschinengewehr, den Schrein gestürmt und das Feuer auf die Gläubigen eröffnet hat. Dabei sind 15 Menschen ums Leben gekommen. Am 29.10.2022 hieß es dann, dass eine Bombe in Shiraz explodiert ist und 15 Menschen mit in den Tod gerissen hat.
Beide Nachrichten, auch wenn die letzte nicht stimmt sind schlimm. Schaut man sich jedoch die Videoaufnahmen vom Anschlag an, wird man eine Skrupellosigkeit des Mannes vorfinden, wie er die unschuldigen Menschen ohne Erbarmen hinrichtet, die dem Terroranschlag in einer Moschee in Neuseeland ähnelt. Aufgrund dessen versucht man offenbar dieses Ereignis zu relativieren, damit das Augenmerk auf die Demonstranten gegen die Regierung nicht verloren geht.
Viele Menschen lesen die Nachrichten nur oberflächlich und zeigen ihre rassistische Haltung
Es ist erschreckend zu sehen, wie oberflächlich viele Menschen die Nachrichten lesen und ihre rassistische Haltung in den Kommentaren zeigen. So wird in einem Artikel berichtet, dass iranische Bürger vor der deutschen Botschaft in Teheran, gegen die deutsche Regierung demonstrieren. Sie beschuldigen die deutsche Regierung, die Demonstrationen und die Unruhen im Iran zu unterstützen. In den Kommentaren zu dem Artikel, fordern einige, dass man diese Menschen in Deutschland ausfindig machen soll, um sie dann aus Deutschland abzuschieben. Solche Menschen haben in Deutschland nämlich nichts zu suchen. Scheinbar haben sie nicht gemerkt, dass die Demonstration im Iran stattgefunden hat.
Zum Glück gibt es aber noch einige Menschen, auch wenn sie von Tag zu Tag weniger werden, die die Nachrichten aufmerksam verfolgen und sich nicht von der medialen Propaganda täuschen lassen.
Bild zeigt eine Demonstration als Unterstützung für die Regierung. Es wird aber als Protestdemonstration gegen die Regierung dargestellt
Orkun Kökcü, der Kapitän von Feyenoord Rotterdam, möchte aus religiösen Gründen nicht mit der „One Love“ Regenbogenbinde auf das Fußballfeld treten.
Kökcü bittet um Verständnis aufgrund seines muslimischen Glaubens
Kökcü äußerte sich wie folgt über seine Entscheidung:
„Ich denke, es ist wichtig zu betonen, dass ich jeden respektiere, unabhängig von Religion, Herkunft oder Orientierung. Ich glaube, dass jeder frei ist zu tun, was er will oder fühlt. Ich bin mir der Wichtigkeit dieser Aktion vollkommen bewusst, aber wegen meines Glaubens sehe ich mich nicht als die richtige Person, um diese zu unterstützen“.
Auch Redouan El Yaakoubi vom Rotterdamer Stadtrivalen Excelsior lieft nicht mit den Regenbogenfarben auf. Stattdessen trug er eine Binde mit der Aufschrift „Respect“. Durch diesen Widerstand und die darauffolgenden Diskussionen, hat der niederländische Verband die Entscheidung, dass die Kapitäne aller Profimannschaften des Landes im November mit der „One Love“ Binde auflaufen sollen, zurückgenommen. Die queere Community reagierte entsetzt auf diese Entscheidung.
Das bedeuten die Farben der „One Love“-Binde
Der Verband erklärte auf Anfrage auch die Zusammenstellung und Bedeutung der Farben des Herzens:
„Rot/Schwarz/Grün symbolisiert, dass jeder stolz auf seine Farbe oder Herkunft sein sollte und Pink/Gelb/Blau stehen für alle Geschlechtsidentitäten und sexuelle Vorlieben. Es geht nicht nur um LGBTQ+-Diskriminierung, sondern um alle Arten von Diskriminierung. Fußball kann Millionen von Menschen vereinen.“
„One Love“ Regenbogenbinde als Zeichen der Toleranz
Die Kampagne ist eine gemeinsame Aktion einiger Nationalmannschaften darunter auch Deutschland, Niederlande, England und Frankreich. Viele kritisieren im Internet, dass die Farben der „One Love“ Binde nicht mit der Regenbogenflagge der LGBTQ+ übereinstimmen. Es wird vermutet, dass man mit dieser Binde bei der kommenden WM ein Zeichen setzen und dabei gleichzeitig das Gesetz im Gastgeberland Katar achten möchte. In Katar ist nämlich das Ausleben der Homosexualität verboten.
Ob die FIFA diese Binde erlauben wird, ist noch unklar. Es ist nämlich seitens der FIFA verboten, politische Botschaften jeglicher Art durch Spieler und Funktionäre zu verbreiten. Als jedoch Manuel Neuer bei einem Spiel die echte Regenbogenbinde trug und die UEFA daraufhin eine Überprüfung, aufgrund des Tragens eines politischen Zeichens, veranlasste, wurde diese ganz schnell eingestellt, nachdem es massig Kritik hagelte.
Es ist wichtig, gerade für Muslime, sich diesen Vorgaben zu widersetzen und seiner religiösen Überzeugung treu zu bleiben. Nur der langanhaltende Widerstand kann dazu führen, dass ein Umdenken stattfindet und dem aggressiven Auftreten und dem Aufzwingen der Akzeptanz der LGBTQ+ Ideologie mit all ihren Machenschaften ein Ende gesetzt wird. Aktuell scheint es jedoch ein weit entferntes Ziel zu sein. Zum einen, weil der gesellschaftliche und politische Druck enorm hoch ist und zum anderen, dass es nur Wenige sind, die wirklich bereit sind Widerstand zu leisten, auch wenn es berufliche oder gesellschaftliche Nachteile mit sich bringt.
Die Forderung der Schließung des Islamischen Zentrum Hamburg halten an. Nun distanziert sich auch die Landesregierung und möchte jegliche Kooperation beenden. Auch der Rat der islamischen Gemeinschaften in Hamburg (Schura) prüft, ob das IZH seine Mitgliedschaft ruhen lassen könne.
„Das IZH ist der Gegenpol zu unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung.“
Die Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank (Grüne) äußert sich sehr konkret über das IZH:
„Die Beteiligung des IZH an den Verträgen der Stadt mit den islamischen Religionsgemeinschaften ist aus meiner Sicht nicht mehr denkbar“. (…) “Das IZH ist der Gegenpol zu unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Im Iran sieht man täglich, wofür das Mullah-Regime steht: Repression und Missachtung der Menschenrechte.“
Zu der Schließung des Zentrums sagt sie: „Die Forderung, das IZH zu schließen, ist eine verständliche Reaktion. Hamburger Behörden schauen dem Zentrum sehr genau auf die Finger und informieren die Öffentlichkeit seit Jahren transparent über die antidemokratische, frauen- und israelfeindliche Gesinnung des IZH.“
Einen Vereinsverbot ist jedoch aufgrund der hohen rechtlichen Hürden nicht leicht umsetzbar.
Die Schura distanziert sich offenbar ebenfalls von seinem Mitglied
Das IZH gehört der Schura, dem Rat der islamischen Gemeinschaften in Hamburg, an. Dieser Rat kooperiert mit der Stadt und gestaltet unter anderem den islamischen Religionsunterricht an den Schulen mit.
Aufgrund der anhaltenden Kritik prüft die Schura, ob das Zentrum seine Mitgliedschaft ruhen lassen könne, so Vorsitzender Fatih Yildiz. Bereits im vergangenen Jahr ist das IZH aus dem Vorstand der Schura ausgeschieden. Anlass für dieses Prüfverfahren könnten die anstehenden Gespräche über die Fortführung der im Jahre 2012 geschlossenen Verträge mit der Stadt Hamburg sein. Auch der Erste Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) hegt gewisse Erwartungen an die Schura. IZH-Vertreter hätten „in der Vergangenheit immer wieder eklatant gegen den Geist der Staatsverträge mit den islamischen Verbänden in Hamburg verstoßen“. Deshalb erwartet er, „dass die Schura dies – wie von ihr angekündigt – bei der Entscheidung über den Verbleib des IZH in ihrem Verband berücksichtigt“.
Viele Vorwürfe ohne handfeste Beweise
Das islamische Zentrum selbst äußert sich zu den Vorwürfen der verlängerte Arm des Irans zu sein. So heißt es in einer Pressemitteilung: „Der ständige Vorwurf, dass das IZH ein verlängerter Arm der iranischen Regierung sei, ist jeder Grundlage entbehrend. Zum einen gibt es keine Belege dafür und zum anderen haben wir seit 62 Jahren das Gegenteil bewiesen. Wir sind ein Gotteshaus und eine religiöse Begegnungsstätte, die sich weder in außenpolitische Belange einmischt noch mit irgendeiner Regierung verbunden ist. Das IZH ist seit Jahrzehnten ein Ort der Spiritualität, Bildung und des interreligiösen und -kulturellen Austauschs. Unsere einzigen Verbindungen ins Ausland sind die zu den Büros der Großgelehrten der islamischen Welt. Wir tauschen uns zu theologischen Themen aus, erhalten und verschicken Spenden. Das Islamische Zentrum Hamburg ist und bleibt unpolitisch. Anstatt sich auf Vorurteile zu stützen, sollte man das Gespräch suchen.“
Dass das IZH eine Spionagenest sein soll ist weder belegt noch ergibt es einen Sinn. Wieso sollte der Iran, falls sie Spionagearbeit leisten wollen würde, sich gerade das Zentrum aussuchen, welches die ganze Zeit in den Medien steht und beobachtet wird? Mittlerweile reicht aber die bloße Behauptung von Politikern wie Nouripour aus, um eine Hetzkampagne auszulösen. Durch solche Aussagen werden Aktionen, wie die Koranverbrennung vor der Imam Ali Moschee – auch Blaue Moschee genannt – und der jüngst stattgefunden Farbanschlag angestachelt. Schließlich fehlten nach diesen Aktionen jegliche mediale Aufmerksamkeit und rechtliche Konsequenz. Deswegen ist es nicht mehr auszuschließen, dass demnächst ausgewählte Personen, die dem Zentrum nahestehen, direkt angegriffen werden. Auch hier wird man höchstwahrscheinlich den Täter nicht ausfindig machen können.
Schließung des IZH betrifft alle muslimischen Gemeinden
Die Schließung des IZH ist keineswegs eine Angelegenheit, die nur schiitische Muslime betrifft. Eine Schließung ist ein klares Zeichen an alle muslimischen Gemeinden in Deutschland. Hier geht es in erster Linie nämlich nicht um das IZH oder den Iran. Alle muslimischen Gemeinden müssen verstehen, dass die aktuelle Politik jeder Zeit unter jeglichem Verdacht oder Vorwand eine muslimische Gemeinde schließen kann. Ziel ist es die Gleichschaltung aller muslimischen Gemeinden unter der westlichen Ideologie und der Etablierung eines Euro-Islams. Eine Verfahrensweise, die eher in die NS-Zeit passt, die jedoch dem heutigen Geist der deutschen Verfassung widerspricht.
Am 28.09.2022 äußerte sich die Kabarettisten Sarah Bosetti auf dem ZDF Satire YouTube Kanal über das Kopftuch. Ihre und weitere ähnliche Aussagen, die meist von Frauen getätigt werden, zeigen das verzerrte Bild über die Frau und das Kopftuch im Islam.
„Bosetti will reden“ und zwar über das Kopftuch
Unter dem Namen „Bosetti will reden” veröffentlicht die Kabarettisten wöchentlich ein Video, in dem sie über brandaktuelle Themen spricht. Dies macht sie auf einer teils ernsten und teils satirischen Art. In ihrem Video vom 28.09.2022 sprach sie über das Kopftuch und die aktuellen Unruhen im Iran. Dabei war ein nicht richtig getragenes Kopftuch und der darauffolgende Tod von Mahsa Amini, der angeblich durch die Sittenpolizei herbeigeführt wurde, Auslöser für diese Unruhen. Über Religion im Allgemeinen und das Kopftuch selbst findet Bosetti klare Worte:
„Ich kann mit Religion nichts anfangen, egal mit welcher und ich finde das Kopftuch furchtbar. Die Idee dahinter ist sexistisch und es fällt mir schwer darin etwas anderes zu sehen, als den Herrschaftsanspruch von Männern, die der Kontrolle ihrer eigenen Triebe nicht trauen und die sich, weil sie eigentlich wissen, dass Frauen ihnen nie gehört haben und nie gehören werden, auf einen Schöpfer berufen, wie reiche Anwaltssöhne auf ihren Papi. Das sind meine ehrlichen Gefühle zum Kopftuch.“
Sie gibt aber zu, dass ihre Meinung nicht relevant ist:
„Glücklicherweise ist mir klar, dass meine Gefühle zum Kopftuch, zu den irrelevantesten auf diesem Planeten gehören.“
Jedoch bedient sie mit solch einer Aussage ein Klischee und beeinflusst damit unterbewusst die Zuschauer. Sie ist nämlich nicht die Einzige, die solch eine Meinung zu dem Kopftuch hat. Aktuell äußerte sich die deutsche Kulturstaatsministerin Claudia Roth (Grüne) ähnlich über das Kopftuch.
„Und es hat doch mit dem Islam zu tun“
Die Ehemalige Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Kristina Schröder klärt auf ihre Homepage mit ihren 10 Thesen über wichtige Themen rund um den Islam und Muslime auf. Der Titel lautet interessanterweise „Und es hat doch mit dem Islam zu tun“. Dieser Titel ist daher gewählt, da Muslime, soweit sie sich verteidigen, meist die Aussage treffen, das gewisse Sachverhalte richtigerweise nichts mit dem Islam zu tun haben. Über das Kopftuch und Frauen, die es aus freien Stücken tragen sagt Schröder folgendes:
„Diese innere Haltung ändert nichts daran, dass diese Frauen objektiv das Banner des radikalen Islams auf ihrem Kopf tragen. Denn genau diese Bedeutung hat das Kopftuch und erst recht die Burka weltweit. Wenn irgendwo islamistische Despotien entstehen, ist es meist der erste Schritt der neuen Machthaber, die Frauen zu verhüllen. (…) Wer in einem freien Land wie Deutschland diese Banner eines radikalen Islams trägt, macht damit eine politische Aussage, ob er will oder nicht. Daher ist das Verbot des Kopftuchs im Staatsdienst richtig und daher sollten wir die noch wesentlich menschenverachtendere Burka in Deutschland auch, soweit es unsere Verfassung nur irgendwie zulässt, verbieten.“
Das verzerrte Bild über das Kopftuch
Diese und andere Aussagen, die oft in den Medien über das Kopftuch getätigt werden, spiegeln das verzerrte Bild in der deutschen Gesellschaft wider. Die eigene moralische Vorstellung, die sich mit dem jeweiligen Zeitgeist ändert und anpasst, wird als Maßstab aller Dinge genommen. Jede Frau, die sich nach den islamischen Regeln bedecken möchte, ist unterdrückt. Außerdem tätigt sie eine politische Aussage, ob sie will oder nicht. Schließlich ist das Kopftuch ein Zeichen des „radikalen Islams“.
Wie sehr hat man sich mit dem Islam beschäftigt, um zu entscheiden, was ein radikaler Islam ist und welche Zeichen dieser Islam besitzt? Wie sehr kennt man sich mit der islamischen Geschichte aus und die vielen Rechte und Freiheiten, die der Islam für die Frau eingeführt hat? Hat man sich vielleicht von den Medien ein gewisses Bild über die Frau im Islam und das Kopftuch vorgeben lassen? Ein Bild, welches einerseits aus falsch verstandenen und aus dem Kontext gerissenen Koranversen und andererseits aus einem Verhalten gegenüber den Frauen, welches durch Kultur und Tradition beeinflusst ist, besteht.
Wie fühlen sich muslimische Frauen, die das Kopftuch aus freien Stücken und Überzeugung tragen. Wird ihnen nicht das Recht abgesprochen, sich frei zu entfalten? Gehört jede Frau, die ein Kopftuch trägt, gleich in eine politische Schublade? In Zeiten in der jede Neigung und jede Ausdrucksform ein Zeichen von Freiheit ist, erlebt gerade die muslimische Frau von allen Seiten Versuche, ihr zu erklären, wie sie ihre eigene Freiheit zu verstehen und auszuleben hat.
Am 07.10.2022 lädt die umstrittene Islam-Expertin Prof. Dr. Susanne Schröter unter der Schirmherrschaft eines Hessischen Staatsministers zu einer Konferenz mit dem Titel: „Queer im Islam. Homosexualität und Transgender – Kulturelle Tradition oder religiöses Verbot?“ ein. Konferenzteilnehmer sind ausschließlich Personen, die sich selbst als liberale Muslime bezeichnen und/oder deren Ansichten von der Mehrheitsmeinung der islamischen Rechtsschulen abweicht.
Keine Repräsentanz der muslimischen Mehrheitsmeinung
Die Veranstalterin und Ethnologin Susanne Schröter hat ihren Forschungsschwerpunkt unter anderem auf den „politischen Islam“ und auf Extremismus gelegt. Sie hat sich durch diverse Publikationen einen Namen als Islam-Expertin im deutschsprachigen Raum gemacht. Jedoch ist ihre Expertise eher als Islamkritik zu bewerten. Sie leitet das Forschungszentrum Globaler Islam an der Frankfurter Goethe-Universität. Ein Blick auf das Forscherteam und ihre Finanzierer zeigt, dass sie eine klare Linie mit der „Forschung“ dieses Zentrums verfolgen.
Das Forscherteam deckt mit den jeweils vereinten Forschungsschwerpunkten all jene Themen ab, denen sich Islam-Kritiker gerne bedienen. So reichen die Themen angefangen beim vermeintlichen sicherheitspolitischen-Aspekt durch islamistischen Extremismus und Iran-Kritik, stark über Themen wie Sexualität und Feminismus bis hin zum „muslimischen Antisemitismus“. Ihre Haltung zu diesen Themen ist konform mit der, welche vor allem staatlich gefördert wird. Die theologischen Standpunkte, die gegen das Verständnis des in Deutschland immer stärker geförderten „liberalen Islams“ stehen, werden als extremistisch, demokratiefeindlich, politisch oder patriarchal-traditionell abgewertet. Hierzu gehören selbst Grundpfeiler wie die Pflicht der religiösen Bedeckung der Frau in Form des Kopftuchs, oder eben die von der Mehrheit im Islam geteilte Position, dass das Ausleben von sämtlichen sexuellen Beziehungen jenseits der ehelichen Heterosexualität verboten ist.
Durchweg „liberale“ Positionen vertreten
Zwar hat die Konferenz noch nicht stattgefunden, aber der Blick auf die Sprecher und Veranstalter führt uns zur Annahme, dass die Leitfrage dahingehend beantwortet werden wird, dass das Verbot heute „nur“ von einer radikal-religiösen Position aus getragen würde und es Belege für homosexuelle Beziehungen in der Historie des Islams gäbe. Die eingeladenen Sprecher der Konferenz erheben den Anspruch muslimisch zu sein. Jedoch leben sie gleichzeitig einen Islam vor, welcher den von der Mehrheit der Muslime geteilten Positionen widerspricht. Ihr Geltungsanspruch bleibt somit allein in ihrem Rahmen. So haben wir Seyran Ateş, die vorgibt Imamin zu sein und ihre ganz eigenen Vorstellungen von einem Islam ohne dessen Grundwerte vertritt. Einen „muslimisch schwulen Aktivisten“ aus dem Hause Ateş, dessen Gesicht von der geschmacklosen „Liebe ist Halal“-Kampagne bekannt ist und der das muslimische Pflichtgebet nach eigenen Aussagen `mal verrichtet und `mal nicht.
Dr. Ali Ghandour, Theologe aus Münster, dessen Publikationen mehrheitlich getreu dem Motto „sex sells“ sind. In seinen Büchern stellt er unter anderem dar, dass die Muslime homosexuelle Beziehungen im frühen Islam tolerierten. Diskrepanzen hierüber entstehen lediglich durch die verschiedenen Auslegungen der Textquellen. Einen ähnlichen Standpunkt teilt sein Vorgesetzter, Prof. Dr. Mouhanad Khorchide, der mit seiner liberalen Auslegung des Islams à la „Jeder nach seiner Façon“ vor allem auf nichtmuslimische Sympathien stößt. Ebenso wie Ahmad Mansour, der sich selbst als palästinensischer Israeli definiert, im Monat Ramadan sein Fasten auf Facebook mit Wein bricht und bei wahrscheinlich jeder öffentlichen Gelegenheit – selbst wenn zusammenhangslos im Rahmen von antimuslimischem Rassismus – betont, welch großes Problem die Homophobie im Islam sei. Und dann hätten wir noch eine „muslimische Dragqueen“.
Manipulation islamischer Grundwerte
Die Sprecher wurden bewusst ausgewählt, weil sie als muslimische Akademiker und Akteure einen Geltungsanspruch für ihre Positionen erheben und gleichzeitig eine islamische Denkweise vertreten, die der Agenda der Normalisierung von gleichgeschlechtlichen Beziehungen und nicht-binären Geschlechtsvorstellungen dient. Für Nichtmuslime stellen sie Bezugsquellen für einen willkommeneren Islam in Deutschland und Europa dar. Auf Muslime, die selbst nicht über Wissen über die grundsätzlichen islamischen Wertevorstellungen verfügen, können sie mit ihrer unkonventionellen Haltung manipulativ wirken und darauf abzielen, neue Normen vorzugeben, welche sich grundsätzlich von der theologischen Mehrheitsmeinung unterscheiden.
Wohin führt uns diese Darstellung des Islams
Langfristig angelegt, möchte die öffentliche Präsenz von muslimischen Vertretern eines „liberalen Islams“ vor allem junge Muslime dahingehend beeinflussen, dass sie den Islam eher kulturell als theologisch-fundiert ausleben. Wer keine islamischen Prinzipien vertritt und sich vom Mainstream leiten lässt, stellt keine Gefahr für die imperialistisch und kapitalistisch agierenden Gesellschaften dar. Und so werden all jene Muslime, die ihre Religion auf Basis der theologischen Grundlagen ausleben und für diese einstehen, nach und nach deutlicher diskriminiert. Außerdem wird der Versuch unternommen, ihr Religionsverständnis als konservativ bis radikal zu marginalisieren. Dieses Vorhaben hat jedoch nur wenig Aussicht auf Erfolg, da die überwältigende Mehrheit der Muslime hinter den Ansichten ihrer Rechtsgelehrten steht. Diesen Umstand können sie niemals ändern, gleich wie stark man sie durch finanzielle Mittel, öffentliche Auftritte oder nicht-repräsentative Forschungsergebnisse fördert.
In wessen Interesse ein solcher Islam liegt, wird auch an den Unterstützern und Kooperationspartnern des Forschungszentrums Globaler Islam deutlich. Hierunter sind hessische Ministerien und Behörden, Bundesministerien, sämtliche Stiftungen, christliche und israelische Interessenverbände und die Generalkonsulate Frankreichs und der USA.
Zum ersten Mal in Deutschland eröffnen im Frühjahr 2023 zwei schwul-lesbische Kitas in Berlin. Interessenterweise sitzt im Vorstand des Gesellschafters ein Soziologe, dem seit 40 Jahren eine Befürwortung der Pädophile vorgeworfen wird.
Die beiden Kitas sollen über Homosexualität und LBSBTI aufklären
Die Berliner Schwulenberatung initiierte das Projekt der Eröffnung eines Mehrgenerationenhauses inklusive Kitas. Die Besonderheit dieser Kitas, auch wenn sie laut Geschäftsführer Marcel de Groot dasselbe Konzept wie andere Kitas haben, ist, dass die Kinder über Homosexualität und LSBTI* (lesbische, schwule, bisexuelle, transgender und intergeschlechtliche Menschen) aufgeklärt werden sollen. Dabei sollen die Erzieher ihnen diese Lebensweise durch Bücher, in denen sich beispielsweise zwei Männer verlieben, sichtbar machen.
Vorstandsmitglied des Gesellschafters der Schwulenberatung soll Pädophilie-Verfechter sein
Der Soziologe Rüdiger Lautmann, der ein Vorstandsmitglied des Gesellschafters der Schwulenberatung ist, soll ein Pädophilie-Verfechter sein. Bereits im Jahre 1994 veröffentlichte er ein Buch, welches den Titel „Die Lust am Kind. Portrait des Pädophilen“ trägt. Im Jahre 1997 wirkte er an einer Broschüre über Sexualität mit, in der die Verfasser Sexualität zwischen Kindern und Erwachsenen im Grunde bejahen. Lautmann selbst, weist alle Vorwürfe zurück. Sein Ziel war es lediglich die Pädophilen zu verstehen und zu beschreiben.
Dabei war Lautmann Kuratoriumsmitglied der Arbeitsgemeinschaft Humane Sexualität, die zum damaligen Zeitpunkt die Position vertrat, dass man pädosexuelle Kontakte, trotz des Altersunterschiedes der Beteiligten, einvernehmlich gestalten kann. Hinzu kommt, dass er im Jahre 1979 die Streichung des Paragraphen 176, der die Strafbarkeit sexueller Handlungen an Kindern unter 14 Jahren vorsieht, beantragte.
Geschäftsführer Marcel de Groot sagt, dass Lautmann nichts mit dem Tagesgeschäft der Kita zu tun haben werde. „Das wäre aus meiner Sicht auch zu problematisch“ , fügte er hinzu.
Berlin hat eine dunkle Geschichte mit der Pädophilie
Deutschland hat ein allgemeines Problem mit der Pädophilie. Immer wieder erreichen uns Nachrichten über Pädophilie-Netzwerke und der Beschlagnahmung kinderpornografischer Materialien. Dabei hat gerade Berlin eine dunkle Historie mit der Pädophilie. In den 70er-Jahren machte das Berliner Jugendamt pädophile Männer zu Pflegevätern für Straßenjungen. Der Pädophilenaktivist Helmut Kentler, der auch mit Lautmann vernetzt war, war für diese Zuweisung verantwortlich. Dabei begründete er die Lizenz zum Missbrauch wie folgt:
Die Straßenjungen seien anstrengend:„Diese Leute haben diese schwachsinnigen Jungen nur deswegen ausgehalten, weil sie eben in sie verliebt, verknallt und vernarrt waren.“
Dabei lässt auch der Abschlussbericht einer vom Berliner Senat aufgetragenen Studie keine Zweifel offen, dass Senatsmitarbeiter wussten, dass die Pädophilen, aus Kentlers Projekt, Sex von den Jungen erwarteten.
Das Auflösen der moralischen Grenzen zerstört den Schutzraum der Kinder
Durch das Errichten solcher Kitas und die Indoktrination der Kinder, verschwindet langsam aber sicher der Schutzraum der Kinder. Die moralischen Grenzen werden aufgelöst und es wird den Kindern erklärt, dass jede Art von Liebe und Geschlechtsverkehr in Ordnung ist, solange keiner der Beteiligten Schaden davonträgt. Deswegen bringen einige Befürworter der Pädophilie angebliche Fakten, dass Geschlechtsverkehr mit Kindern, keinen Schaden für sie birgt. So sagte Kentler: „dass trotz zahlreicher Untersuchungen bisher nie die erwarteten schädlichen Folgen bei Kindern oder Jugendlichen festzustellen waren“.
Die aktuelle Agenda der Toleranz für jedes Identifikations- und fast jedes Sexualempfinden wird in Zukunft noch weitere nicht vorstellbare Ausmaße annehmen. Dinge, wie Pädophilie und Zoophilie, die man heute noch nicht für salonfähig hält, können, wenn dieser Agenda nicht entgegengewirkt wird, offen Einzug und Akzeptanz in der Mehrheitsgesellschaft finden. Schließlich ist der aktuelle Genderkult ebenfalls ein Zustand, den man sich vor einigen Jahrzehnten niemals hätte vorstellen können.
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