Unisex-Toiletten – die „schöne“ Zukunft beginnt auf dem stillen Örtchen

Unisex-Toiletten – die „schöne“ Zukunft beginnt auf dem stillen Örtchen

Seit Februar 2022 teilen sich die Schülerinnen und Schüler der Sägefeldschule in Ulm die genderneutrale (Unisex)-Toilette für alle.

Sorgen sind laut der Schulleiterin unbegründet

Laut der Schulleiterin Cornelia Euchner sind die Bedenken einer Toilette für alle unbegründet. Das beispielweise muslimische Mädchen mit Kopftuch ein Problem damit hätten, wenn sie mit Jungen im Raum ihr Kopftuch richten müssten, hat sich als „vollkommen harmlos“ herausgestellt, so die Schulleiterin.

Ferner hat man beim Umbau penibel darauf geachtet die Privatsphäre der Schüler und Schülerinnen zu sichern. Aus diesem Grunde hat jede Kabine einen eigenen Spiegel. Hinzu kommt, dass die Türen oben und unten geschlossen sind.

Als Grund für die neue Unisex-Toilette führen die Entscheidungsträger die permanente Beschädigung der vorherigen Toilette an . Dieses Problem besteht nicht mehr, seit es die neue Toilette für alle gibt. Außerdem spare man so Platz und müsste weniger Räume sauber halten.

Die Unisex-Toilette ist die Zukunft

Zu Zeit ist dieses Konzept deutschlandweit noch nicht weit verbreitet. Jedoch bauen laut einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur die Schulen ihre Toiletten immer mehr aus. Hamburg plant bereits die Einführung solcher Toiletten. In NRW nehme der Wunsch nach genderneutralen Toiletten zu. Hingegen sehen Sachsen und Bayern zu Zeit kein Bedarf für genderneutrale Toiletten.

Die Schulleiterin der Sägefeldschule in Ulm ist davon überzeugt, dass diese Art von Toiletten die Zukunft bestimmen wird. Dies äußerte sie im Interview mit ZDFheute:

„Ich denke, es ist wirklich was für die Zukunft. Wir haben sie jetzt eben schon. Und woanders wird sich das im Laufe der Jahre durchsetzen.“

Die Agenda hinter den Unisex-Toiletten

Die Argumente für diese Art von Toiletten rechtfertigen die Umsetzung nicht. Vor allem, so heißt es, spare man Platz und sorgt so für Geschlechtergerechtigkeit und eine Vorbeugung von Diskriminierung. Dafür wird dann in Kauf genommen, dass ein weiterer Schutzraum, vor allem für Frauen und Mädchen, genommen wird. Geschweige denn, dass die Sanierungskosten sehr hoch sind. Geld welches eher in die Bildung investiert werden sollte.

Es gibt genug Menschen, sei es aufgrund der Religion, der Sitte und des eigenen Schamgefühls, denen es unangenehm ist, in der Gegenwart des anderen Geschlechts die Notdurft verrichten zu müssen. Selbst wenn die Toilettenkabine an sich genug Privatsphäre bietet. Mädchen, die beispielsweise ihre Periode haben und sich auf der Toilette mit ihren Mitschülerinnen austauschen, kommen dadurch in Bedrängnis.   

Es wird klar darauf hingearbeitet, jegliche Grenzen zwischen den Geschlechtern fallen zu lassen. Moralische Werte und Etiketten werden über Bord geworfen. Schamhaftigkeit ist nur noch eine veraltete Tugend und rückständig.

Die schöne Zukunft beginnt heute auf dem stillen Örtchen und sie wird keinen Halt machen, bis wir uns nicht komplett der genderneutralen Ideologie unterordnen und alle Einschnitte in unsere Privatsphäre nicht nur hinnehmen, sondern auch gutheißen.

Unisex-Toiletten. Eingriff in den Schutzraum der Frauen.
Geschlossene Türen von oben in den Unisex-Toiletten ändern nichts an den Eingriff in den Schutzraum der Frauen und Mädchen.
Ms. Marvel – endlich eine muslimische Superheldin?

Ms. Marvel – endlich eine muslimische Superheldin?

Seit dem 8. Juni 2022 gibt es auf dem Streamingdienst Disney die neue Serie Ms. Marvel zu sehen. Diese Serie handelt von der 16-jährigen US-amerikanisch-pakistanischen Kamala Khan, die in Jersey-City aufwächst. Sie liebt Superhelden und eines Tages erhält sie selbst Superkräfte und wird zu einer Superheldin.

In der Serie sieht man, wie sie eine Moschee besucht und sich ein Kopftuch aufsetzt, natürlich begleitet von schriller Musik. Sie vollzieht die Gebetswaschung und verrichtet das Gebet. In einer anderen Szene sieht man wie sie auf einer Hochzeit wie in einem Bollywoodfilm tanzt und feiert.

Soweit eine harmlose Serie über ein scheinbar normales muslimisches Mädchen, welches zu Superheldin wird. Endlich eine Person, mit der sich die Jugendlichen, die denselben kulturellen und religiösen Hintergrund haben, identifizieren können.  Eigentlich eine super Sache, oder nicht?

Wieso sind Serien und Filme wie Ms. Marvel problematisch?

So toll wie es scheint ist es jedoch nicht. Einerseits verharmlosen solche Serien viele Taten, die nicht den islamischen Richtlinien entsprechen. Das Tanzen auf Hochzeiten zu lauter Musik ist ein Beispiel dafür. Dies ist laut islamischem Recht nicht erlaubt und kontraproduktiv für die seelische Weiterentwicklung des Menschen. Andererseits werden unbewusst die jungen Muslime darauf programmiert alles und jeden zu akzeptieren. Damit ist gemeint, dass jeder Lebensstil legitim ist und es kein Problem darstellt moralisch verwerflich zu leben.

Bedenkt man wie groß das Marvel Universum ist und wie viele Charaktere es gibt, wird schnell klar, was eine muslimische Superheldin für einen Beitrag leistet. Sie wird Teil eines großen vielfältigen Spektrums, in der jede Lebensart willkommen ist und gutgeheißen wird. Dadurch fallen unbewusst alle moralischen Barrieren, weil man nun zum großen Ganzen gehört und endlich ein Teil dieses Universums ist.

Vorbilder sollten nicht in solchen Serien gesucht werden

Muslime sollten sich nicht ihre Vorbilder in solchen Serien und Charakteren suchen. Es scheint attraktiv, gerade für die Jugend, sich in einer Traumwelt wiederzufinden, in der sie Superkräfte besitzen.

Dabei kann es aber schnell dazu kommen, dass sie sich in dieser Traumwelt verlieren. Sie schweifen von dem eigentlichen Lebensziel ab und wünschen sich in dieser Traumwelt zu leben.

Ferner schwärmt die Hauptdarstellerin, die Ms. Marvel spielt in Interviews selber, wie besessen sie von der Comicwelt ist. Für sie geht ein Traum in Erfüllung all das, was sie bereits gelesen hat, nun selbst an die Leinwand bringen zu können.

Vielleicht vergisst sie aber dabei, dass diese Traumwelten oft gewisse Ziele verfolgen und dafür auch Minderheiten genutzt werden, um diese Ziele zu erreichen und den Rest zu täuschen. So wie es beispielweise auch die Streaming Plattform Netflix tut. Es gibt kaum eine Serie oder einen Film aus der Eigenproduktion, die nicht einen homosexuellen und/oder einen Transgender Charakter beinhaltet. Ein klares Vorhaben, diese Lebensweise dem Mainstream schmackhaft zu machen oder wenigstens als etwas völlig normales zu verkaufen.

Es liegt an den aufmerksamen Zuschauern diese subtilen Nachrichten zu verstehen. Gerade Eltern sollte aufpassen, welche Filme und Serien ihre Kinder konsumieren und sie aufklären.

Deutschland und Russland vereint – die einzige Macht vor der sich die USA fürchtet

Deutschland und Russland vereint – die einzige Macht vor der sich die USA fürchtet

Am 3. Februar 2015 sprach der Gründer der weltweit führenden privaten US-Denkfabrik auf dem Gebiet Geopolitik STRATFOR (Abk. Strategic Forecasting) George Friedman über die weltweite Geopolitik der USA und speziell in Europa. Hierbei zeigte er deutlich die amerikanische Agenda vor allem für Deutschland und Russland. Er sagte: „Das primäre Interesse der USA, wofür wir seit einem Jahrhundert die Kriege führen – Erster und Zweiter Weltkrieg und der Kalter Krieg – waren die Beziehungen zwischen Deutschland und Russland. Weil sie vereint die einzige Macht ist, die uns bedrohen kann, und unser Interesse war es immer, sicherzustellen, dass das nicht eintritt.“

Die echte unbekannte Variable in Europa sind die Deutschen

Damals sagte Friedman, dass die echte unbekannte Variable in Europa die Deutschen sind. Er hatte keine Antwort darauf, wie sich Deutschland im Fall der Fälle entscheiden würde. Dieser Fall ist nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine eingetreten und Deutschlands Haltung ist deutlich zu erkennen. Die deutschen Politiker sind bereit, ihr eigenes Volk zu opfern und das Land durch die Sanktionen zu zerstören. Den deutschen wird eine schwere Zeit vorhergesagt und auch die Ukraine erwartet, dass die Deutschen für sie frieren müssen. Deswegen war auch die Empörung groß als Kanada die Turbine für die Pipeline Nordstream 1 freigab. Interessanterweise bezieht die Ukraine nach wie vor einen beachtlichen Teil ihres Gases aus Russland.

Russland wird das Geld ausgehen, bevor Europa die Energie ausgeht

Condoleezza Rice (ehem. Außenministerin der USA) nahm den Europäern in einem Interview vor 2014 jegliche Angst bezüglich härteren Sanktionen gegenüber Russland. Die russische Wirtschaft sei nämlich empfindlich. Sie sagte „die Leute sagen, Europa würden die Energielieferungen fehlen. Russland wird das Geld ausgehen, bevor Europa die Energie ausgeht.“

Heute sehen wir, dass wir nicht mehr wissen, wo wir im Winter unsere Energie beziehen sollen. Die russische Wirtschaft ist anscheinend auch nicht so empfindlich.

Hinzu kommt, dass die globalen Abhängigkeitsverhältnisse von Energien verändert werden sollte. Die enorme Öl- und Gasvorkommen, die es in Nordamerika gibt, stellen eine gute Alternative zum russischen Gas dar. „Pipelines, die nicht durch die Ukraine oder Russland verlaufen“, fügte sie hinzu.

Das ist die amerikanische Lösung. Von einer Abhängigkeit in die nächste. Die deutschen sollen als Vasallen für die Amerikaner dienen und primär ihre Interessen verfolgen. Natürlich auf Kosten des deutschen Volkes.

Urangst der Vereinigten Staaten sind ein vereintes Deutschland und Russland

Für die Vereinigten Staaten ist die größte Urangst so Friedman, dass deutsches Kapital und Technologien, und russische Rohstoffe und Arbeitskraft sich zu einer einzigartigen Kombination verbinden, die den Vereinigten Staaten „seit Jahrhunderten unheimlich Angst einjagt“. Deswegen ist das Verhindern dieser Kombination, eines der Hauptziele der USA. Und dafür lassen sie nichts unversucht.

Deutschland muss endlich seine Machtposition erkennen und eigenständig im Interesse des Volkes handeln. Solange die Politiker nicht dem Volke, sondern anderen Mächten dienen, wird es dem Volke nur schlechter gehen. Eine düstere Zukunft auf die wir blicken. Der kalte Winter wird nur der Anfang sein.

Russland und Deutschland gespalten
© imago / Steinach
Selbstbestimmungsgesetz – die selbstbestimmte Zerstörung

Selbstbestimmungsgesetz – die selbstbestimmte Zerstörung

Das neue Selbstbestimmungsgesetz ersetzt das vierzig Jahre alte Transsexuellen-Gesetz (TSG). Dann ist es möglich einmal im Jahr seinen Geschlechtseintrag direkt beim Standesamt zu ändern. Dies war bis dato nicht so einfach möglich. Über die Änderung entschied ein Gericht. Diesem musste unter anderem ein Gutachten von zwei Sachverständiger, „die auf Grund ihrer Ausbildung und ihrer beruflichen Erfahrung mit den besonderen Problemen des Transsexualismus ausreichend vertraut sind“, vorliegen.

Dies soll für Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahren mit Erlaubnis der Erziehungsberechtigten möglich sein. Doch falls die Eltern nicht zustimmen sollten, kann sich das Familiengericht einschalten und ggf. zu Gunsten des Kindes entscheiden. Dann wird der Änderung gegen den Willen der Eltern zugestimmt.

Eine Vielzahl an Problemen entstehen durch das Selbstbestimmungsgesetz

Durch das Selbstbestimmungsgesetz entstehen gleich mehrere Probleme, die nach und nach zum gesellschaftlichen Verfall führen. Es kann sehr leicht eine willkürliche Angelegenheit werden, in der jeder Einzelne aus einer Laune heraus seinen Geschlechtseintrag ändern lässt. Auf diese Weise verschafft man sich gewisse gesellschaftliche Vorteile, die bislang dem anderen Geschlecht vorbehalten waren. Beispielsweise die Teilnahme an Sportwettkämpfen des anderen Geschlechts, wie dem Gewichtheben der Frauen. Auch wenn der Sportverband im Endeffekt über die Teilnahme entscheidet, so stellt bloß die Möglichkeit der Teilnahme, allein aufgrund des veränderten Geschlechtseintrags, ein Problem dar.

Die Desensibilisierung für diese Thematik schritt schleichend, doch nun immer aggressiver voran. Dadurch ist nicht auszuschließen, dass zukünftig, jeder selber entscheidet, ob er bei den Frauen teilnehmen möchte oder bei den Männern. Die Sportverbände werden aus Angst vor dem gesellschaftlichen Druck nachgeben. Dies wird dann dazu führen, wie bereits in der Vergangenheit geschehen, dass die „ehemaligen“ Männer den Frauen alle Titel wegnehmen und neue nicht erreichbare Rekorde aufstellen werden.   

Es bleiben noch andere offene Fragen. Dazu gehört die Frage in welches Gefängnis ein Mann kommt, der sich als Frau im Standesamt eintragen lässt und eine Straftat begeht. In Deutschland ist die Sachlage zu diesem Thema noch nicht eindeutig geklärt. Die Schutzräume der Frauen werden jedoch nach und nach aufgelöst.

Das Recht der Eltern auf unabhängige Erziehung wird immer mehr vom Staat eingegrenzt

Der Eingriff des Staates in die Erziehungshoheit der Eltern stellt ebenso ein großes Problem dar. Dies sorgt für eine Unsicherheit der Eltern bei der Erziehung ihrer Kinder, in der sie nicht mehr alleine über das Wohl ihrer Kinder entscheiden können. Sind es sie, die ihr Kind am besten kennen und dementsprechend für ihr Wohl entscheiden sollten.

Der Staat erhebt den Anspruch gegen den Willen der Eltern der Entscheidung des Kindes zuzustimmen. Somit wird eine weitere Tür in Richtung gesellschaftlichen Verfall geöffnet. Eltern wird damit indirekt gedroht sich an den moralischen Regeln des Staates zu halten und den Kindern freien Lauf zu gewähren, ansonsten zwingt der Staat sie dazu. Das führt dazu, dass die Eltern sich nicht mehr trauen werden, ihre Entscheidung durchzusetzen. Aus Angst davor der Staat könne eingreifen und im schlimmsten Fall ihnen sogar die Kinder wegnehmen, da die Kinder bei den eigenen Eltern nicht mehr „sicher“ sind.  Dies ist nur ein weiterer Stein der die Schutzmauer der Familie und somit der Gesellschaft zerstören soll.

Selbstbestimmungsgesetz
„Can`t can“ (englisch= „nicht können (durchgestrichten), können“)

Terrorakt oder kein Terrorakt, das ist hier die Frage?

Terrorakt oder kein Terrorakt, das ist hier die Frage?

Am 2.Juli kam es zu einem Amoklauf in einem Einkaufszentrum in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen. Dort soll der mutmaßliche „22-jähriger ethnische Däne“ drei Menschen getötet und über zwanzig Menschen verletzt haben. Schnell wurde ein Terrorakt ausgeschlossen und so auch in der deutschen Medienlandschaft kommuniziert.

Mutmaßlicher Täter sei psychisch krank

Der mutmaßliche Täter sei der Polizei bekannt gewesen. Dieser wurde in eine Psychiatrie eingewiesen. Bis zum 28.Juli soll er dort bleiben, denn auch den psychiatrischen Einrichtungen sei er kein unbekanntes Gesicht gewesen. Einem Bericht des dänischen Fernsehens zufolge, versuchte der junge Mann, kurz vor der Tat, eine Krisen-Hotline zu erreichen. Außerdem wurden Videos, die vom Verdächtigten im Internet vorhanden sind, bekannt. In diesen ist er mit einer Waffe zu sehen, während er Selbstmordgesten nachahmt. Außerdem spricht er von Psychopharmaka, die „nicht wirken“.

Angriff auf eine Bar für Homosexuelle in Oslo eindeutiger Terrorakt

Eine Woche zuvor am 25.6.2022 schoss ein Norweger mit iranischen Wurzeln in der norwegischen Hauptstadt Oslo in einer Bar für Homosexuelle umher. Dabei tötete er zwei Menschen und verletzte 21 Menschen. Genauso schnell wie in Dänemark ein Terrorakt ausgeschlossen wurde, wurde hier in diesem Fall ein islamistischer Terrorakt bestätigt. Der Täter soll Kontakte zu einem sogenannten Hassprediger der Islamistenszene gehabt haben.

Schubladendenken und Vorurteilbildung durch Berichterstattung

Die Medien schaffen durch die Berichterstattung und die unausgeglichene Benutzung gewisser Worte wie „Terrorakt“, „islamistisch motiviert“, „psychisch krank“ und ähnliches eine Stimmung, die zum Schubladendenken führt. Menschen die ihre Wurzeln in islamisch geprägte Länder haben und solch eine Tat begehen, wird primär der islamistische Terrorakt vorgeworfen. Hingegen sind Menschen, die eine ähnliche Tat begehen und keinen islamischen Hintergrund haben, psychisch krank. Dies zeigt deutlich, dass die Berichterstattung der Medien einen großen Teil dazu beitragen, die Menschen zu spalten und Vorurteile zu schüren.

Statt neutral und unvoreingenommen zu berichten, werden bewusst oder unbewusst Menschen dazu angeleitet, eine Abneigung für eine ganze Religion und ihrer Anhänger zu bekommen, weil diese mit der Zeit als Religion der Gewalt wahrgenommen wird. Eine Entwicklung die sich auch negativ auf die Sicherheit der Muslime auswirkt.

Schubladendenken
Foto: Fotolia/Michael Brown, Elenarts

Jayland Walker – 90 Schüsse aufgrund eines Verkehrsdeliktes.

Bei einem Polizeieinsatz in den USA wurde ein junger 25-jähriger schwarzer Mann namens Jayland Walker brutal hingerichtet. Die Polizei in Akron im Bundesstaat Ohio, veröffentliche mehrere Videos des Einsatzes am 27. Juni. In den Videos ist eine Verfolgungsjagd erst mit dem Auto und dann zu Fuß zu sehen.

Bodycam des Polizisten zeigt die Tat.
Das Bild, das von der Bodycam eines Polizeibeamten aufgenommen und vom Akron Police Department zur Verfügung gestellt wurde, zeigt einen Polizeibeamten, der sich dem Fahrzeug von Jayland Walker nähert. © Akron Police Department/AFP

Ein Verkehrsdelikt führt zu Verfolgungsjagd mit Schüssen

Die Beamten wollten Walker aufgrund eines Verkehrsdelikts anhalten. Der junge Mann flüchtete jedoch und soll dabei selbst einen Schuss abgegeben haben. Anfangs versuchten die Polizisten den jungen Mann mit einem Taser zu stoppen und wechselten dann erst auf normale Schusswaffen. Der Anwalt der Familie stellt diese Darstellung jedoch in Frage.

Stephen Mylett der Polizeichef erklärt, dass acht Polizisten „direkt involviert“ waren. Außerdem bestätigt er, dass Jayland Walker unbewaffnet war, als das Feuer auf ihn eröffnet wurde. Die Polizisten fanden seine Waffe später in seinem Wagen.

„Aus einer routinemäßigen Verkehrskontrolle, die wahrscheinlich mit einer Verwarnung oder einem Strafzettel enden würde, wurde eine Verfolgungsjagd“, so Mylett. 

60 Schusswunden am Körper des getöteten Jayland Walker

Laut Polizeiangaben erlitt der Körper von Jayland Walker 60 Schusswunden. Ob diese auch von 60 Kugeln stammen sei unklar, da es sich um Ein- und Austrittswunden von Kugeln handeln könnte. Die hohe Zahl bleibt nichtsdestotrotz erschreckend. Sie zeigt erneut die extreme Brutalität mit der die Polizei in den USA agiert.

Was sind die Gründe für solche Taten?

Häufig erreichen uns solche Nachrichten aus dem Land, in dem alles möglich ist. Ist doch die USA Vorbild für alle Menschen auf der Welt. Ein Vorreiter in Sachen Freiheit und Demokratie. Wieso gehen Polizisten dann besonders häufig extrem brutal mit den Minderheiten um, wie vor 2 Jahren geschehen mit George Flyod?

Liegt es vielleicht daran, dass die Grundausbildung zum Polizisten in den USA im Durchschnitt nur 6 Monate dauert? Zum Vergleich dauert die Ausbildung zum Polizisten in Deutschland in der Regel 30 Monate. Diese kurze Zeit reicht anscheinend nicht aus, um den Polizisten zu erklären, wie eine Situation deeskalierend gelöst werden kann. Dass sie die eigene Machtposition nicht ausnutzen dürfen, scheint auch kein Bestandteil der Ausbildung zu sein.

Es könnte aber auch daran liegen, dass es in den USA ein tiefsitzendes Rassismus-Problem gibt. Besonders die schwarze Minderheit bekommt dies oft zu spüren.

Hinzu kommt, dass das lockere Waffengesetz sicherlich dazu führte, dass Jayland Walker eine Waffe bei sich tragen konnte. Diesen Umstand werden die Polizisten mit Sicherheit nutzen, um ihre Tat rechtzufertigen. Das die Waffe im Auto blieb, wird nichts daran ändern können, dass eine „potentielle Gefahr“ von ihm ausging.

Was auch der Grund genau sein mag, das Kartenhaus, dass die USA das beste Land der Welt sei und jeder Mensch die gleichen Chancen und Rechte genießt und die USA somit ein Vorbild für den Rest der Länder darstellt, fällt immer mehr in sich zusammen.

Der 25-jährige Jayland Walker.
Der 25-jährige Jayland Walker.