US-treue Außenministerin Baerbock ist aufstrebender Star

Das US-amerikanische „Time“-Magazin zählt die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock zu den 100 aufstrebenden Persönlichkeiten der Welt. Die Würdigung von US-Außenminister Antony Blinken zeigt deutlich, wieso sie diese Position erreicht hat.

US-Außenminister Antony Blinken würdigt Baerbock

Baerbock sticht vor allem in dem aktuellen Ukrainekonflikt durch ihre Aussagen und ihr Handeln heraus. US-Außenminister Blinken findet besondere Worte für die deutsche Amtskollegin:

Wenn ich darüber nachdenke, was mich in diesen Zeiten optimistisch stimmt, dann ist es, eine Partnerin zu haben, die so nahtlos Prinzipien und Pragmatismus vermischt.

US-Außenminister Blinken über Baerbock

Ferner schaffte es Baerbock laut Blinken trotz globaler Herausforderungen, die USA und Deutschland sowie alle transatlantischen Verbündeten näher zusammenzubringen.

Sie hat nie den Glauben in die inhärente Stärke unserer Demokratien verloren, basierend auf unserer Freiheit, unserem Respekt für Menschenrechte und unserer einzigartigen Fähigkeit, uns selbst zu verbessern

US-Außenminister Blinken über Baerbock

Die Würdigung Blinkens zeigt das nötige Erfolgsrezept in der Politik des Westens

Diese Lobpreisungen des US-Außenministers zeigen, wie sich ein westlicher Politiker verhalten muss, um das Wohlwollen der US-Amerikaner zu erhalten. Dieses Verhalten, welches ein Garant für den Erfolg in der Politik des eigenen Landes darstellt.

In erster Linie muss jeder Politiker die US-amerikanischen Interessen verfolgen. Dabei spricht man auch ganz schnell die bedingungslose Solidarität für die Ukraine aus, unabhängig davon, was die eigenen Wähler im Land davon halten, so wie kürzlich Baerbock erwähnt hatte. Das sind die Prinzipien und der Pragmatismus, die Baerbock verfolgt und durchsetzt und die der US-Außenminister Blinken so sehr lobt.

Dass dies dann nichts mehr mit der Demokratie zu tun hat, von der er so sehr schwärmt, sollte spätestens jetzt sehr deutlich geworden sein. Auch ist es fragwürdig was genau der US-Außenminister meint, wenn er über ihren Respekt für Menschenrechte spricht. Sind es gerade sie, die die Menschenrechte in aller Welt mit den Füßen treten. Sie setzen das moralische Maß, nach dem sich alle Menschen auf der Welt richten müssen. Dabei entscheiden sie, welche Länder unbedingt Demokratien brauchen und welche nicht.

Dementsprechend wird jeder Politiker, der sich dieser Agenda beugt und andere Partner davon überzeugt mit ins Boot zu kommen, ein aufstrebender Star werden und die Karriereleiter sehr schnell steigen. So lobte Blinken Baerbock gerade für diese Fähigkeit:

Und sie hat eine Gabe dafür, mehr Partner für diese Vision zu gewinnen und sie praktisch umzusetzen.

US-Außenminister Blinken über Baerbock

Die westliche Vision zeigt wer oder was die größte Gefahr für ihre Realisierung darstellt

Diese Vision, von der Blinken spricht, besteht unter anderem darin, die Menschen auf der Welt mit unwichtigen Dingen abzulenken und sie somit gefügig zu machen, um die eigenen Interessen unbehelligt durchzusetzen. Eine Vision, die das Ziel des Menschen nur auf das materielle reduziert und ihn von seinem eigentlichen Ziel, dem Erkennen von Gott, abhalten soll. Und jeder der diesem Ziel dienlich ist, wird von dem Hauptakteur dieser Vision, nämlich der USA, stets gelobt und unterstützt werden.

Logischerweise wird die Religion oder das Land, welches ein gegenteiliges Zielt hat, nämlich weg vom materiellen hinzu zum gottgefälligen Leben, angefeindet. Dabei ist jede Propaganda und jedes Mittel recht, um dieses Vorhaben zu schwächen und zu zerstören. Wer diesen Gegenpart seit Jahrzehnten spielt, sollte mittlerweile klar sein.  

Baerbock
US-Außenminister Blinken (r.) und die US-treue Außenministerin Baerbock (l.)

Mädchen im Irak bei US-Militärübung erschossen

Am Dienstag wurde ein 15-jähriges irakisches Mädchen bei einer US-Militärübung in Bagdad erschossen. Die westlichen Medien berichten jedoch nicht darüber und haben sich stattdessen auf den Vorfall von Mahsa Amini festgefahren, um einen Führungswechsel im Iran voranzutreiben. Die Doppelmoral der westlichen Medien zeigt sich erneut in aller Deutlichkeit.

Das Mädchen half ihren Eltern auf dem Feld als sie erschossen wurde

Die junge Schülerin namens Zainab Essam Majed Al-Khazali, half ihren Eltern, die Landwirte sind, auf dem Feld, als die US-Armee ihre Militärübung durchgeführt hat. Die Militärbasis ist nahe des bekannten Abu Ghraib Gefängnisses in Bagdad, in dem viele Unschuldige von den US-amerikanischen Soldaten gefoltert und getötet wurden, aufgestellt. Bei der Militärübung traf eine Kugel Zainab tödlich. Eine genaue Untersuchung der Erschießung von Zainab wurde seitens der irakischen Sicherheitsbehörde angekündigt, die die Ermordung als „willkürliches Schießen“ beschreibt.

Keine Berichterstattung der westlichen Medien

Interessanterweise, aber wenig überraschend, berichten die westlichen Medien nicht über die Ermordung von Zainab. Schließlich sind die Schuldigen, Soldaten des US-Militärs. Deswegen gibt es gar keinen Grund darüber zu berichten. Inhumanes Verhalten kann und darf man der US-amerikanischen Regierung und ihren Verantwortlichen nicht vorwerfen. Sind sie doch die Moral- und Weltpolizei schlechthin. Welchen Nutzen hätte also eine Berichterstattung? Schließlich starb hier nur ein irakisches Mädchen, dessen Leben auf der menschlichen Werteskala ganz weit unten angesiedelt ist.   

Doppelmoral der westlichen Medien zeigt sich in der Ermordung von Zainab im Vergleich zum Tode von Mahsa Amini

Anders sieht es natürlich bei dem Tod von Mahsa Amini im Iran aus. Sehr zügig haben die Medien die Nachricht verbreitet, dass sie durch die Folter der iranischen Polizei ums Leben kam. Dies wurde bereits durch vorhandenes Videomaterial widerlegt. Dies ist aber natürlich unerheblich für die westlichen Medien. Durch finanzielle Unterstützung werden die aktuell anhaltenden gewalttätigen Demonstrationen im Iran unterstützt. Dies alles unter dem Vorwand, den Menschen, aber vor allem der Frau im Iran, ihre Freiheit zurückzugeben.

Das Ziel ist eindeutig ein Führungswechsel im Iran. Dieser soll mit allen Mitteln durchgesetzt werden. Deswegen bedient man stets das Narrativ der Iran sei ein unterdrückerisches Regime, welches sein Volk jeglicher Freiheit beraubt. Durch die harten Sanktionen und westlicher Propaganda, fallen viele auf dieses Narrativ herein. Jedoch sind heute nach dem Freitagsgebet Menschenmassen in den verschiedensten Städten des Irans auf die Straße gegangen, um gegen die gewaltbereiten Demonstranten zu demonstrieren.   

westlichen Medien
Demonstrationen in der Stadt Ghom/Iran nach dem Freitagsgebet gegen die gewaltbereiten Demonstranten

Natürlich interessiert es den Westen nicht, wie es dem iranischen Volk geht. Der Vorwand eine lupenreine Demokratie im Iran etablieren zu wollen, geschieht nur, weil die iranische Politik dem Westen ein Dorn im Auge ist. Iran ist nämlich eines der wenigen Länder, welches sich nicht den US-amerikanischen Vorgaben beugt. Mit Ländern wie Saudi-Arabien, die zweifelsohne unterdrückerisch agieren, hat man nämlich kein Problem eine gute Beziehung zu pflegen.

Diese doppelten Standards der westlichen Medien müssen stets beim Lesen von Nachrichten berücksichtigt werden, damit man nicht in die Falle der Propaganda reinfällt.

westlichen Medien
Die 15-jährige Zainab Essam Majed al-Khazali

Deutschland verhält sich wie ein Feind der Ukraine

Anders als die Deutschen, die das Gefühl haben den vollen Preis für den Krieg in der Ukraine zu zahlen, steigt in der Ukraine der Unmut über das deutsche Zögern bezüglich der Waffenlieferungen. Der ukrainische Waffenkoordinator Rustem Umerow geht sogar so weit zu sagen, dass sich Deutschland wie ein Feind der Ukraine verhält.

Deutschland ist nur in der Mitte des unteren Drittels der Unterstützer der Ukraine

Laut Umerow sind die größten Unterstützer der Ukraine die USA, Großbritannien und Polen. Deutschlands Waffenlieferungen seien längst nicht entscheidend für den Krieg, auch wenn man dankbar für jede Waffe sei. Er kritisiert jedoch, dass ein Land mit der Wirtschaftskraft wie Deutschland viel mehr leisten könnte. Deutschland liefert laut Umerow die Waffen auch viel zu langsam aus.

Durch die jahrelangen geschäftlichen Beziehungen mit Russland habe man der Ukraine geschadet. Auch bei politischen Entscheidungen, stellten sich die Deutschen, laut Umerow, auf die Seite Russlands. Nun ist der Krieg im vollen Gange und tausende Menschen sind gestorben. Deutschland trägt dabei auch eine Teilschuld. Trotzdem bleibt er optimistisch und hofft, dass die deutsche Politik die Ukraine noch mehr unterstützt und die für sie wichtigen Waffen und Abwehrsysteme schickt.

Verteidigungsministerin Lambrecht möchte keine modernen Kampf- und Schützenpanzer liefern

Die deutsche Verteidigungsministerin Lambrecht betont, dass man sich mit den Verbündeten geeinigt habe, zunächst keine modernen westlichen Kampf- und Schützenpanzer liefern zu wollen. Deswegen soll Deutschland auch keine Alleingänge machen.

Die USA hat bislang keine direkten Forderungen gegenüber der deutschen Politik ausgesprochen. Jedoch deuteten US-Diplomaten gegenüber der Bundesregierung an, dass sie es gutheißen würden, wenn die Deutschen als erstes Land Panzerlieferungen ankündigen würde, damit andere EU-Länder nachziehen. Dabei sind die USA selbst in der Panzerfrage unentschlossen. Ein US-Diplomat drückte es besonders schön aus und sagte „dass Deutschland die Beinfreiheit hat, bei Panzerlieferungen eigene Entscheidungen zu treffen“. Die neue US-Botschafterin Amy Gutmann lobte in einem Interview das deutsche Engagement in der Ukraine. Sie ließ es sich dennoch nicht nehmen zu betonen, dass die US-amerikanischen Erwartungen Deutschland gegenüber noch höher sind. 

Die SPD fürchtet sich Russland durch mehr Waffenlieferungen stärker zu verärgern   

Die SPD möchte nicht, dass Deutschland in diesen Krieg hineingezogen wird. Russland sei immer noch eine Atommacht. Eine stärkere Waffenlieferung, könnte als weitere Provokation der Deutschen seitens der Russen aufgenommen werden.

Laut den Prognosen steht den Deutschen ein harter Winter bevor. Auch werden die Lebenshaltungs- und Energiekosten in nächster Zeit immer weiter nach oben steigen. Dadurch werden viele Betriebe Insolvenz anmelden müssen. Viele Familien werden dadurch in die Armut fallen. Die Frage, die man sich hier stellen muss ist, für wen diese Opfer gebracht werden und wer am meisten davon profitiert?

Die Ukraine erkennt die Bemühungen der deutschen Politik nur teilweise an und fordert mehr. Die USA, deutet eine gewisse Handlungsfreiheit der Deutschen an, hat aber auch eine höhere Erwartungshaltung. Deutschland soll den ersten Schritt wagen und andere mitziehen. Falls die deutsche Initiative, die ja nicht von außen diktiert wurde, nach hinten losgehen sollte, ist es klar wer den Preis dafür zahlen wird.

Die deutschen Bürger haben das Gefühl mehr als genug für die Ukraine zu tun und ihnen wird auferlegt einen hohen wirtschaftlichen Schaden zu ertragen. Der USA und der Ukraine ist das aber nicht genug. Die Deutschen sollen ausbluten, bis nichts mehr übrigbleibt und am Ende heißt es dann, dass es ihre Entscheidung war, da niemand ihnen etwas befohlen hat.

Wie lange es wohl dauert bis die Menschen das erkennen und aufhören sich fremdbestimmen zu lassen?

Ukraine

Deutschland ein Vasall der USA

Es wird immer deutlicher, vor allem im aktuellen Ukraine-Krieg, dass Deutschland ein Vasall der USA ist und keine echte Souveränität besitzt.

Nur die USA darf eine Weltmacht sein

Die USA erhebt für sich selbst den Anspruch die einzige Weltmacht sein zu dürfen. Daher ist es logisch, dass sie alles Erdenkliche tun, um zu verhindern, dass ein anderes Land oder Zusammenschluss, wie die EU, zu Weltmacht aufsteigt. Und eines der Hauptmittel dieses Ziel durchzusetzen, ist die eigene Militärkraft. Die USA gaben im Jahre 2021 mehr für das Militär aus als die nächsten 9 Länder zusammen. Diese Weltmachtposition ist eines der Gründe weshalb viele Länder, darunter auch Deutschland, den Schutz bei den USA suchen.

Deutschland ist Vasall und aktiver Kriegstreiber

Wie bereits in früheren Artikel erwähnt, ist Deutschland mit Russland vereint, die einzige Macht, vor der sich die USA fürchten. Hinzu kommt, dass Deutschland eine besondere Rolle in der Kriegsführung der USA spielt. So ist der Militärflugplatz Ramstein unverzichtbar für die Kriegsführung der USA. Vor allem für den Vorderen Orient, Afrika und nicht zuletzt in der Ukraine. Somit ist Deutschland stets aktiv an den Kriegen beteiligt. Die USA treiben ihre Politik auf der ganzen Welt mit aggressiven Mittel voran. Überall auf der Welt haben sie an den Grenzen der verfeindeten Nationen Militärstützpunkte. Die USA selbst lässt aber niemals zu, dass andere Länder Militärstützpunkte nahe ihrer Grenze errichten. Bestes Beispiel ist die Kuba-Krise im Jahre 1962.

Deutsche Außenpolitik interessiert sich nicht für das deutsche Volk

Die aktuelle Außenpolitik zeigt deutlicher denn je, welche Interessen sie vertreten. Die deutsche Außenministerin Baerbock betonte jüngst bei einer Podiumsdiskussion in Prag, dass ihre volle Unterstützung den Ukrainern gewidmet ist. Die Sanktionen gegen Russland wird sie nicht aufheben, auch wenn dies bedeutet, dass sie gegen den Willen ihrer Wähler handelt und diese sie nach der Amtsperiode nicht erneut wählen. So sagte sie:

„Wenn ich den Menschen in der Ukraine das Versprechen gebe: ‚Wir stehen an eurer Seite, solange ihr uns braucht‘, dann will ich es einhalten. Egal, was meine deutschen Wähler denken. Aber ich will das Versprechen dem ukrainischen Volk gegenüber einhalten“.

deutsche Außenministerin Baerbock

Die Minister leisten einen Eid zu Beginn ihrer Amtszeit ab, in erster Linie dem deutschen Volke zu dienen und auf sein Wohl zu achten. Sie aber möchte ihr Versprechen einhalten und dem ukrainischen Volk zu Seite stehen, komme was da wolle. Und dabei ist es egal was ihre deutschen Wähler denken bzw. was sie opfern müssen. Soziale Maßnahmen, die nur für kurze Zeit Entlastung schaffen, werden genauso wenig hilfreich sein, wie den Rat sich mit einem Waschlappen zu reinigen, statt zu duschen.

USA haben keine Probleme ihre Vasallen für die eigenen Interessen zu opfern

Die aktuelle deutsche Politik, die nach den Interessen der USA geführt wird, schadet dem deutschen Volk in vielerlei Hinsicht. Ein großer Teil der Bevölkerung rutscht immer mehr in die Armut durch die steigenden Energie- und Lebenshaltungskosten. Ganze Industriebranchen drohen zerstört zu werden. Außerdem setzt man Deutschland vor einer möglichen Kriegsgefahr aus, da sie die Ukraine aktiv mit vielen Waffenlieferungen unterstützen. Somit erachtet Russland Deutschland als aktiven Aggressor ihnen gegenüber.

Die USA hingegen möchte seine Rohstofflieferungen nach Europa erhöhen und neuer Hauptlieferant werden. Hinzu kommen die immensen Gewinne ihrer Rüstungsindustrie. Die deutschen Sanktionen schaden also Deutschland und helfen den USA.

Solange die deutschen Politiker Politik für die USA und nicht für das deutsche Volk machen, wird es das deutsche Volk sein, dass den Preis dafür zahlen muss. Und solange den Politikern der deutsche Wähler egal ist, wird es auch egal sein, wen der Wähler bei der nächsten Wahl wählt, denn den Kurs gibt die USA an. Wie der Kabarettist Volker Pispers vor vielen Jahren schon sagte:

Alles, was wir tun ist, alle vier Jahre den Lokführer neu zu wählen und zu sagen: ‘Halt Kurs und gib Gas!’

Volker Pispers (Kabarettist)
Vasall

Ukrainekrieg gegen Russland für den Beitritt in die Nato

Oleksiy Arestovych, ein ehemaliger Geheimdienstoffizier und aktueller Berater des Präsidialamts der Ukraine, erklärt in einem Interview aus dem Jahre 2019 die Notwendigkeit für den Ukrainekrieg gegen Russland, um der Nato beitreten zu können.

Ukraine kann nicht neutral bleiben und muss sich entweder Russland oder dem Westen zuwenden

Arestovych äußere sich in einem Interview aus dem Jahre 2019 über die Lage der Ukraine und welche Möglichkeiten für die Zukunft des Landes vorhanden sind. Dabei ging er darauf ein, dass es für die Ukraine unmöglich sei, neutral zu bleiben. Es gäbe nur zwei Möglichkeiten. Entweder die Hinwendung zu Russland oder zum Westen. Ersteres sieht er nicht als sinnvoll aufgrund der gemeinsamen Vergangenheit. Aus diesem Grund, muss sich die Ukraine dem Westen zuwenden und den Beitritt in die Nato herbeiführen. Dies ginge nur mit einem großangelegten Krieg gegen Russland. Ansonsten würde die Ukraine nach 10-12 Jahren von Russland absorbiert werden. Natürlich müsse der Krieg geschehen, bevor Ukraine der Nato beitritt, damit eine direkte Konfrontation mit der Nato vermieden wird. Auch das Jahr sagte Arestovych genau voraus. Die kritischen Jahre seien 2021/22. Es könnte aber insgesamt zu drei Kriegen mit Russland in den nächsten 10 Jahren kommen.

Arestovych prognostizierte außerdem die starke Unterstützung des Westens für die Ukraine

Arestovych äußerte sich außerdem darüber, dass in dem Konflikt mit Russland, die Ukraine sehr aktiv von dem Westen unterstützt werden würde. Sei es durch Waffen, Ausrüstung, Hilfen, neuen Sanktionen gegen Russland oder dem möglichen Eintritt in die Nato. Die Prognosen für den Ukrainekrieg, die er aufgestellt hat, sind haargenau so eingetroffen. Und sicherlich wird er nicht der Einzige gewesen sein, der diese Informationen hatte. Doch solche Informationen, werden natürlich der breiten Masse vorenthalten.

Hier wird der Verlust von unschuldigen Menschenleben bewusst in Kauf genommen, um die eigenen politischen Interessen durchzusetzen. Zudem sollen außenstehende Länder, wie Deutschland solch einen Krieg mitfinanzieren und den eigenen Wohlstand aufgeben. Schon jetzt bereiten die steigenden Strom- und Gaspreise vielen Menschen große Sorgen.

Deutschland steht wie immer in der Mitte zweier Fronten. Auf der einen Seiten der böse Russe und auf der anderen Seite der große Bruder die USA, die die deutsche Politik maßgeblich beeinflusst. Genauso wie jedes andere Land seine eigenen Interessen durchsetzen will, sollte auch die deutsche Politik langsam aufwachen und eine wahre Unabhängigkeit anstreben. Eine Unabhängigkeit, in der man bereit ist anderen unterdrückten Völkern aus ehrenhaften Gründen zu helfen und nicht, um andere Länder zufriedenzustellen.   

Ukrainekrieg

Das unterdrückerische Vorgehen Saudi-Arabiens gegen kritische Stimmen – Der Fall von Salma El-Shehab

Anfang August 2022 verurteilte ein saudi-arabisches Gericht die 34-jährige Salma El-Shehab zu 34 Jahren Haft, gefolgt von einem 34-jährigem Reiseverbot. Menschenrechtsinitiativen stellen fest, dass dieses Urteil die bislang längste bekannte Strafe für eine Aktivistin in Saudi-Arabien darstellt. Ihr Verbrechen: Gelegentlich hatte Salma, welche der Glaubensrichtung der diskriminierten schiitischen Minderheit in Saudi-Arabien angehört, sich auf Twitter solidarisch mit Regime-kritischen Menschenrechtsaktivisten gezeigt und sich für ein gerechteres System in Saudi-Arabien eingesetzt.

Unzählige Inhaftierungen und Hinrichtungen von Unschuldigen ohne Folgen

Dass das Königreich Stimmen, die ihm gegenüber kritisch eingestellt sind, buchstäblich mundtot macht, zeigen die unzähligen Inhaftierungen und Hinrichtungen von Zivilisten der unterschiedlichsten Alters- und Personengruppen in Saudi-Arabien. Der Weltgemeinschaft wurde dies 2018 mit der Ermordung des saudi-arabischen Journalisten, Jamal Khashoggi, im saudi-arabischen Konsulat in der Türkei am ehesten verdeutlicht. Untersuchungen schlussfolgerten, dass der de facto Regent, Kronprinz Mohammed bin Salman (auch MBS genannt), den Mord in Auftrag gegeben habe. Auf der Welle der Empörung reitend, beteuerten Führungspersönlichkeiten der westlichen Staaten Konsequenzen für das Königreich, die soweit ausblieben.

Nach wie vor tritt MBS als vermeintlicher „Reformierer“ auf, der angeblich liberalere Werte im Königreich etablieren möchte. Gleichzeitig geht er erbarmungslos mit allen Menschen um, die seinen Vorstellungen gegenüber kritisch eingestellt sind. Und so folgte dieses drakonische Urteil zu Salma El-Shehab nur kurze Zeit nachdem US-Präsident Joe Biden dem Königreich einen Wieder-Annäherungs-Besuch abgestattet hat. Bei diesem Besuch kam es zu neuen wirtschaftlichen Abkommen zwischen den beiden Ländern. Letztlich wog das Öl erneut mehr, als das Blut unschuldiger Menschen. Derartige Normalisierungen der Beziehungen zu MBS und der Saudischen Regierung sind eine unausgesprochene Akzeptanz ihrer Menschenrechtsverletzungen.

Salma El-Shehabs Urteil ist unverhältnismäßig und nicht nachvollziehbar

Es heißt, mit Salma El-Shehab hätte Saudi-Arabien kürzlich hunderte weiterer Frauen wegen ihrer Beiträge auf den sozialen Medien verurteilt. Fragwürdig ist, wieso Salma El-Shehab ein derart hohes Strafmaß bekommen hat. Dabei hatte El-Shehab nur rund 2500 Follower auf Twitter und führte ein hauptsächlich unpolitisches Leben. Die Mutter von zwei jungen Kindern lebte zuletzt in Leeds, wo sie dabei war, ihr PhD Studium abzuschließen.

Die saudischen Behörden nahmen El-Shehab im Januar 2021 fest. Sie verurteilten sie zunächst zu sechs Jahren Haft, da sie Twitter genutzt hätte um „die öffentliche Ordnung zu stören und die Sicherheit und Stabilität des Staates zu destabilisieren“. El-Shehab fechtete das Urteil an. Sodann wurde sie von einem Sondergericht für Terrorismus und Verbrechen der nationalen Sicherheit mit der 34-jährigen Haftstrafe, gefolgt von einem 34-jährigen Reiseverbot verurteilt.

Khalid Aljabri, ein Saudi, der im Exil lebt und dessen Schwester und Bruder im Königreich festgehalten werden, sagte im „Guardian“, der Fall El-Shehab bestätige die Ansicht Saudi-Arabiens, dass abweichende Meinungen mit Terrorismus gleichzusetzen seien:

„Salmas drakonische Verurteilung vor einem Terrorismusgericht wegen friedlicher Tweets ist die jüngste Manifestation der rücksichtslosen Unterdrückungsmaschinerie von MBS. Genau wie die Ermordung von Khashoggi soll ihre Verurteilung Schockwellen innerhalb und außerhalb des Königreichs auslösen. Wagen Sie es, MBS zu kritisieren, und Sie werden am Ende zerstückelt oder in saudischen Kerkern landen.“

Salma El-Shehab berichtete über diverse Verletzungen ihrer Rechte und ihrer Würde während ihrer Haft, die das Gericht nicht berücksichtigte.

Twitter lehnt eine Äußerung zu dem Fall Salma El-Shehab ab

Twitter lehnte es ab, sich zu dem Fall zu äußern. Außerdem antworteten sie nicht auf Fragen des „Guardian“, welchen Einfluss Saudi-Arabien auf das Unternehmen hat. Das Königreich gehört nämlich zu den bedeutenden Investoren von Twitter. Dies wäre insofern wichtig zu klären, da die Möglichkeit besteht, dass El-Shehab über die Meldung eines Twitter-Users an eine Saudische Überwachungs-App ins Visier der Saudischen Behörden geraten ist.  

Auf ihrer Twitter-Seite habe El-Shehab einen angehefteten Tweet eines Gebets, in dem sie um Vergebung bittet, wenn sie jemals gegen das Recht eines anderen Menschen verstoßen hat, ohne es zu wissen und Gott bittet, ihr zu helfen, der Ungerechtigkeit abzuschwören und denen zu helfen, die sich ihr stellen.

Der Tweet ende mit „Freiheit für politische Gefangene und für jede unterdrückte Person auf der Welt“.

Das fordern und wünschen wir auch für Salma El-Shehab.

Salma El-Shehab