Apr. 21, 2022 | Videos
Tagtäglich stiehlt Israel palästinensisches Land und unterdrückt seit 70 Jahren die Palästinenser gewalttätig. Dies ist die israelische Apartheid.
Pünktlich zu Beginn des Monats Ramadan begannen erneut die verstärkten Aggressionen der Israelis gegen die Palästinenser.
Allein seit Beginn des Monats April tötete Israel (stand vom 19.04.22) sechzehn Palästinenser und dies ganz ohne Bomben-Anschläge, allein durch Militär Invasionen wie z.B. in der Stadt Jenin. Unter den Toten waren unter anderem drei Kinder, eine Mutter von sechs Kindern und eine Reporterin.
Ahmed Manasra, ein Kind von dreizehn Jahren, wurde unter brutalsten Umständen verletzt festgenommen. Der Vorwurf lautete: er sei ein Terrorist. Er ist nun seit sieben Jahren in Haft. Der heutige einundzwanzig-jährige Palästinenser hatte am 13. April 2022 eine Anhörung, da sein Fall überprüft werden soll. Er war mit seinen dreizehn Jahren noch nicht einmal strafmündig!
Am 15. April 2022 stürmten israelische Militärs völkerrechtswidrig eine der heiligsten Stätte der Muslime, die Al-Aqsa Moschee, in einer der heiligsten Monate der Muslime und überfielen betende Gläubige, die fasteten, mit Schlagstöcken, Gummigeschossen, Tränengas und Schallgranaten. Daraufhin fesselten sie diese zu Gott betenden Palästinenser auf dem Boden der Gebetsstätte und nahmen hunderte fest. Bei diesem Angriff wurden vierhundert Palästinenser verletzt, unter Ihnen Sanitäter, Frauen und Ältere. Aktuell kursieren unzählige Videos von den Geschehnissen rund um Jerusalem herum. Es gibt sogar Kanäle, die die Angriffe Live in Youtube und Instagram posten.
Seit Dienstag, dem 19. April 2022, bombardiert Israel nun den Gazastreifen, ein zu erwartender hinterhältiger Angriff, der jedes Jahr von der israelischen Seite im Monat Ramadan durchgeführt wird. Die Palästinenser in Gaza haben sich noch nicht einmal von der Zerstörung durch die israelischen Angriffe im letzten Mai erholen können und nun erwartet sie wieder ein Bombardement nach dem anderen.
Ukrainisches Leben mehr wert als palästinensisches?
Seit fünfundfünfzig Tagen ist der Krieg in der Ukraine in unseren Top-News zu sehen und das zu jeder Stunde. Aber Palästina? Die schaffen es leider nicht in diese Top-News.
Berühmte Gesichter wie Bella Hadid, ein Model mit palästinensischen Wurzeln, äußerte in Instagram ihren Missmut darüber, dass Instagram ihre Reichweite immer wieder minimiere, sobald sie etwas über Palästina postete. Dies bestätigten viele Influencer.
Das palästinensische Volk lebt in durchgehender Apartheid und Unterdrückung in einer Militärdiktatur. Selbst wenn kein Krieg herrschen sollte, leben Palästinenser zu keiner Zeit in Frieden.
Wie kann es sein aber sein, dass deutsche Kultusministerien an die Eltern von Grundschülern Briefe schreiben in denen sie mitteilen, dass man große Anstrengungen unternimmt, um den Unterricht den geflüchteten Ukrainern anzupassen und alles mögliche tut um die Ukrainer zu unterstützen, und das obwohl Ukraine eine maximale finanzielle Unterstützung Deutschlands erfährt. Deutschland hat kurzerhand das Aufenthaltsrecht und ein verändertes Arbeitsrecht für die Ukrainer etabliert.
Und all das geschieht während man gleichzeitig jahrzehntelanges Leid der Palästinenser in Kauf nimmt und das durch die deutsche finanzielle Unterstützung auf Seiten Israels, auf Seiten der Kriegstreiber.
Zudem blockiert man palästinensische Nachrichten und falls sie nicht blockiert sind, entzieht man ihnen die Reichweite.
Ein palästinensisches Kind, dass die Grundschule besuchen möchte, muss sich hüten und große Gefahren eingehen, da der Schulweg voller israelischer Checkpoints und Militärs ist, bei denen man immer wieder Kinder entführt, verletzt oder tötet. Und wir hören hier in den Nachrichten ein zu bemitleidenswertes ukrainisches Kind, dass von seinen Fröschen in Mariupol träumt. Träumt weiter!
Dez. 16, 2021 | Videos
Rechtzeitig vor dem Amtswechsel der politisch deutschen Führung der Konfessionslosen in Deutschland wurde am Dienstag den 7. Dezember die israelische Mauer „Iron-wall“ um Palästina fertiggestellt.
Dies ist jedoch keine einfache Mauer, wie man es von der Berliner Mauer kennt. Die neue Mauer ersetzt den früheren Sicherheitszaun. Sie ist laut dem israelischen Verteidigungsministerium eine 65 Kilometer lange Sperranlage, die einen sechs Meter hohen intelligenten Zaun besitzt. Dieser verläuft unterirdisch und über der Erde und besitzt sensorgestützte Erweiterungen, ferngesteuerte Waffensysteme, Überwachungskameras, Radaranlagen, Unterwassergeräte und weitere Systeme zur Erkennung von Boden- und Luft-„Bedrohungen“. Ein zusätzliches Feature ist die Seebarriere, die über die Grenzen hinausgehen. Insgesamt wurden 220.000 Tonnen Beton und 140.000 Tonnen Eisen und Stahl verbaut. Rohstoffe, die sicherlich bei diesem Rohstoffmangel besser hätten verwendet werden können.
Warum wurde die Sperranlage gebaut?
Benny Gantz, der israelische Verteidigungsminister, betonte, dass der Bau der Iron Wall den israelischen Bürgern ein Gefühl der Sicherheit geben würde. Die Sperranlage soll die Israelis vor möglichen Angriffen durch Tunnel der Palästinenser unterbinden.
Wofür dann ein sechs Meter hoher Zaun nötig ist, obwohl man ja nur unterirdische Tunnel unterbinden möchte, ist sicherlich eine überflüssige Frage. Wodurch wird denn eine so große Unsicherheit verspürt? Durch die angeblich terroristischen Palästinenser mit ihren Steinschleudern und Teekannen-Bomben? Dafür brauche man sicherlich kein Raketenabwehrsystem und eine Sperranlage in Israel.
Ironisch ist der Zeitpunkt, knapp zwei Wochen nach dem Tag der Solidarität mit dem palästinensischen Volk, der von der UN am 29. November ausgerufen wurde, wird uns freudestrahlend und voller Stolz das Denkmal der Unterdrückung, Belagerung und kollektiver Bestrafung vorgestellt.
Israel errichtete zudem eine Sicherheitsbarriere entlang eines Teils seines Landes, das mit dem Westjordanland verbunden ist, dies ist jedoch ein palästinensisches Gebiet, das Israel seit dem Sechstagekrieg 1967 besetzt hält. Eine Besatzung verstößt nicht nur gegen das Selbstbestimmungsrecht des palästinensischen Volkes, sondern gegen das offiziell geltende Völkerrecht.
Es gibt keinen anderen Ort auf der Welt, der so gut bewacht ist wie Israel. Da drängt sich die Frage auf, warum es so streng bewacht ist? Ist das palästinensische Volk wirklich das gefährlichste Volk der Welt?
Die israelische Regierung bzw. das israelische Militär ist der weltweit führende Entwickler von Kriegs- und Besatzungstechniken. Diese Technologien testet man immer wieder an den Palästinensern aus, die unter anderem im größten Freiluftgefängnis der Welt leben.
Warum haben wir hier in Deutschland nichts davon gehört?
Es wurde hier zu einem unwichtigen Thema erklärt. Es war nicht von Bedeutung, die Unterdrückung der Palästinenser gerade in der Zeit des Amtswechsels und zur Zeit von Corona, womit man uns immer beschäftigen kann, zu thematisieren. Nur wenige Randartikel berichteten davon.
Wieso auch, sonst würde man vielleicht die Frage aufwerfen, wer beim Bau dieser Mauer finanzielle Unterstützung geleistet hat? Wer dieser Mauer überhaupt zugestimmt hat oder es würde die deutsche Bevölkerung an eine gewisse andere Mauer, nämlich an die Berliner Mauer erinnern, die so viel Leid in ihnen erwecken könnte, dass man evtl. Gegenstimmen hören könnte. Nein, stattdessen blieb das Thema leise und unbeachtet im Hintergrund, zu gefährlich, um es zu thematisieren.
Der Bau dieser Mauer ist ein weiteres Ereignis auf der Zeitachse der andauernden, erzwungenen Vertreibung von Palästinensern aus ihren Häusern von 1948 bis heute. Seit einiger Zeit erlangten mehrere Dörfer, unter anderem Scheich Dscharrah, weltweite Bekanntheit durch die verstärkten Unruhen zwischen palästinensischen Gruppierungen und der israelischen Armee aufgrund der offensichtlichen Vertreibung der Palästinenser aus ihren Wohnungen.