Laut der Bertelsmann Stiftung fehlt es in Deutschland an 348.000 Kitaplätzen. Das liegt nicht an finanziellen Mitteln oder fehlendem Wohnraum, sondern an zu wenig Personal. Doch woher nehmen, wenn nicht stehlen? Auch wenn mehr Ausbildungen als Erzieher wahrgenommen werden würden, könnte der Bedarf an Fachkräften damit alleine nicht abgedeckt werden. Man brauche schnellere Lösungen zu Problemen wie Quereinsteigern, Anerkennung der Titel von Fachkräften, Vereinfachungen beim Wechsel des Bundeslandes.
“Laut der DKLK-Studie (Deutscher Kitaleitungskongress) vom Verband Bildung und Erziehung haben im vergangenen Jahr hochgerechnet 10.000 Kitas in Deutschland mehr als die Hälfte der Zeit über mit so wenig Personal gearbeitet, dass die Sicherheit der Kinder nicht mehr gewährleistet war.” So schreibt es Frauke Suhr auf der Statista Seite zur Infografik mit dem Thema der Kita-Krise.
In Kitas werden aufgrund des Personalmangels Öffnungszeiten verkürzt, Notbetreuung eingeführt, Mehrarbeit geleistet oder Kitas vorübergehend oder ganz geschlossen. Wenn die Erzieher dann wieder erkranken, ist auch die Notgruppe keine Alternative. Für Eltern ist dies nach den Corona-Jahren eine große Herausforderung. Eltern müssen ihre Kinder teilweise mit in die Berufe nehmen, können dadurch schlechter arbeiten und weniger leisten. Ein Kreislauf.
Bei dieser Art von Betreuung ist ein Bildungsangebot natürlich nicht möglich und die Kinder verdummen nicht nur, sondern verselbstständigen sich in den Kitas ohne Beaufsichtigung, was gefährliche Auswirkungen haben könnte.
Hieran sieht man wieder eindrucksvoll, dass Deutschland kein Interesse an einer blühenden, intelligenten und heranwachsenden Generation hat. Weder Kindergartenkinder noch Schulkinder erhalten in einer angemessenen Form Förderung. Zum einen bedeutet das natürlich für uns, dass wir uns Alternativen überlegen müssen, um unsere Kinder körperlich und geistig fit zu halten.
Gleichzeitig ist es auch für uns eine Chance, denn wir können der nächsten Generation helfen, indem wir uns weiterentwickeln und das unseren Kindern weitergeben.
In einem islamischen System dürfte es dieses Problem so nicht geben, denn weder gäbe es dann eine unfaire Bezahlung zwischen den Geschlechtern, noch wäre das Betreuen der so wichtigen nächsten Generation ein so unbeliebtes Thema wie hier im Westen, wo Kinder eine Belastung und keine Gnade sind.
t-online schrieb in einem Meinungsartikel “So geht Deutschland den Bach runter”:
“Nicht die hochqualifizierten Fachkräfte müssen dankbar sein, wenn sie in Deutschland „arbeiten dürfen“. Vielmehr müssen wir dankbar sein, wenn sie sich für uns entscheiden. Sonst wählen sie in Zeiten der Globalisierung ein Land, welches dankbarer ist. Kanada zum Beispiel.”
Alle reden von einer großen Zeitenwende. Genau diese können wir zu den Gunsten der Menschheit nutzen und verstärkt hervorgehen.
“Wenn die Unterstützung Gottes kommt, und auch der Erfolg, (1) Und du die Menschen in Scharen in die Religion Gottes eintreten siehst, (2) Dann sing das Lob deines Herrn und bitte Ihn um Vergebung. Siehe, Er wendet sich gnädig wieder zu. (3)” (Heiliger Quran, Sure 110)
Eine Neuregelung in den Niederlanden soll die aktive Sterbehilfe für unheilbare kranke Kinder ermöglichen.
Neue Regelung zur Sterbehilfe betrifft nur eine kleine Gruppe von Kindern
Kinderärzte in den Niederlanden fordern seit langem solch ein Gesetz. Die Regierung in Den Haag teilte kürzlich mit, dass diese Neuregelung nur eine „kleine Gruppe“ von fünf bis zehn Kindern unter zwölf Jahren pro Jahr betrifft, „bei denen die Möglichkeiten der Palliativmedizin nicht ausreichen, um ihr Leiden zu lindern“. Dabei handelt es sich um Kinder, „die an einer so schweren Krankheit oder Störung leiden, dass der Tod unvermeidlich und in absehbarer Zeit zu erwarten ist“, erklärte der niederländische Gesundheitsminister Ernst Kuipers. Die Sterbehilfe soll dementsprechend dann ermöglicht werden, „wenn es die einzige vernünftige Alternative für einen Arzt ist, das verzweifelte und unerträgliche Leiden des Kindes zu beenden“, schrieb Kuipers in einem Brief an das Parlament. Nach Angaben der Regierung, soll die neue Regelung noch in diesem Jahr in Kraft treten.
Kinder, die älter als zwölf Jahre sind, können bereits in den Niederlanden Sterbehilfe beantragen. Bis zum Alter von 16 Jahren brauchen sie aber zusätzlich noch die Zustimmung der Eltern. Auch für Babys unter einem Jahr ist Sterbehilfe, mit der Zustimmung der Eltern, legal.
Belgien ist in diesem Bereich bereits Vorreiter. Das Nachbarland der Niederlande verabschiedete bereits 2014 als weltweit erstes Land ein Gesetz, das Sterbehilfe bei Kleinkindern erlaubt, allerdings nur mit der Zustimmung des Kindes. Sowohl Belgien als auch die Niederlande waren weltweit die ersten Länder, die im Jahre 2002 die Sterbehilfe legalisierten. Einem Kind die Last der Entscheidung aufzubürden, ob es leben oder sterben möchte, ist jedoch ziemlich problematisch.
Kritik an dem Gesetz vor allem von christlich geprägten Parteien
In den Niederlanden ist dieses neue Gesetz nicht unumstritten. Vor allem zwei christlich geprägte Parteien der Regierung widersetzten sich. Patientenschützer warnen vor schleichender Gewöhnung bei der Sterbehilfe jeden Alters. Statt den Einsamen und Kranken Hilfen anzubieten, werde die Tötung zur Normalität. Die anfangs „extremen Ausnahmen“, wie oben beschrieben, entwickeln sich mit der Zeit zu normalen Sterbemethoden, so die Kritiker. Auch die Gründe für eine Sterbehilfe haben sich ausgeweitet. Ist laut Gesetz eine aktive Sterbehilfe nur bei schweren, unheilbaren und unerträglichen Krankheiten zugelassen, akzeptieren Ärzte inzwischen auch eine „Lebensmüdigkeit“ oder eine Vielzahl an Altersgebrechen. Die Wahrscheinlichkeit, dass mit der Zeit die Gründe für eine Sterbehilfe auch bei Kleinkindern ausgeweitet werden ist also gegeben.
Die Zahl der Menschen, die durch Sterbehilfe ihr Leben beendet haben, ist in den Niederlanden im Jahre 2021 um rund 10% auf 7.666 Menschen im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Diese machten 4,5% aller Todesfälle in den Niederlanden aus.
„Die Niederlande zeigen mit diesem Schritt, dass sich eine Gesellschaft mit der organisierten Tötung von Menschen arrangieren kann“, sagte Vorstand Eugen Brysch der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA).
„Der gesellschaftliche Gewöhnungseffekt stärkt nicht die Hilfe und den Beistand für kranke und lebensmüde Menschen“, so Brysch. „Vielmehr führt der Einstieg zum organisierten Angebot auf Tötung immer zu einer Ausweitung.“
Aktive Sterbehilfe in Deutschland untersagt
Bislang ist eine aktive Sterbehilfe in Deutschland untersagt. Dies könnte sich aber bald ändern. Denn das Bundesverfassungsgerecht hat in einem Urteil zur Suizidbeihilfe vom Februar 2020 ein weitreichendes Grundrecht auf einen selbstbestimmten Tod und dabei auch das Recht auf Hilfe Dritter formuliert. Dies stellt laut Kritikern nur noch eine hauchdünne Grenze in Richtung aktiver Sterbehilfe dar. Deutschland muss deshalb die Entwicklung in den Nachbarländern genau verfolgen, um keine falschen und voreiligen Entscheidungen zu treffen.
Die aktive Sterbehilfe ist sicherlich für viele, gerade für betroffene Personen, ein sehr sensibles und heikles Thema. Für religiöse Menschen, die an die Heiligkeit des Lebens glauben, steht es meist außer Frage, das Leben aktiv selbst zu beenden. Auch der Islam verbietet die aktive Sterbehilfe.
Eine TV-Show aus den Niederlanden zeigt Transgender-Erwachsene, die sich vor 10- bis 12-jährigen Kindern ausziehen und über ihre körperlichen Veränderungen sprechen.
TV-Show soll Körperpositivität vermitteln
Die Sendung „Gewoon Bloot“ (einfach nackt), die es seit 2021 gibt, soll den Kindern eine Möglichkeit geben Fragen zu den nackten Körpern der Transgender-Erwachsenen zu stellen. Die Erwachsenen sprechen über ihre nackten Körper wie beispielsweise ihrer „Vaginoplastik“ und doppelten Mastektomie. Ziel sei es den Kindern zu vermitteln, dass jeder Körper anders ist und dass nicht alle Körper perfekt sind, so Moderator Edson da Garça. Schließlich gäbe es ein ganzes Spektrum an Geschlechtern neben männlich und weiblich, so der Moderator zu den Kindern in der TV-Sendung.
Trotz der Kritik vor dem Debüt, verteidigt der niederländische öffentlich-rechtliche Sender NOS die Show. Sie solle die Körperpositivität fördern und Kindern eine realistische Sicht auf den menschlichen Körper vermitteln.
Beschreibungen der Transgender-Erwachsenen sind mehr als verstörend
Einer der Erwachsenen sagte den Kindern, dass sie sich nach einer Geschlechtsumwandlung„euphorisch“ fühlte.
„Ich bin aufgewacht und wusste, dass meine Brüste weg waren“, sagte sie. „Dass es so aussah, wie ich es mir immer gewünscht hatte. Es entsprach endlich meinem inneren Gefühl, und das machte mich ekstatisch.“
Ein Kind fragte, ob es sich wie Fliegen anfühle, worauf der Erwachsene mit „Ja“ antwortete.
„Man empfindet einfach intensives Glück“, fügte Gastgeber da Garça hinzu.
„Das will ich auch“, erwiderte das Kind.
Eine andere Teilnehmerin sagte, die Transgender-Erfahrung „kann einfach ein Gefühl sein, aber man kann auch etwas dagegen tun. Zum Beispiel wurde ich operiert.“
Ein anderer Transgender-Gast sagte zu den Kindern: „Wie Sie sehen können, ist da etwas in meiner Unterhose, aber ich habe immer noch eine Vulva.“
„Ich fühle mich mit diesem Körperteil nicht wohl, deshalb trage ich meine Unterwäsche mit einem Packer“, fügte die Person hinzu und bezog sich auf ein Objekt, das getragen wurde, um den Anschein zu erwecken, einen Penis zu haben.
Eine andere Teilnehmerin beschrieb eine „Vaginoplastik“ und erklärte den Prozess, durch den „man das männliche Geschlechtsorgan chirurgisch in das weibliche Geschlechtsorgan umwandeln kann“.
„Zuerst denkst du, huh?“ sagte eines der Kinder nach der Präsentation. „Aber später merkt man, dass es eigentlich ganz normal ist.“
„Es ist eigentlich ganz normal“, sagte ein anderer Junge.
Ein niederländischer Abgeordneter bezeichnete die Sendung als lächerlich. Er forderte seine Anhänger auf dem TV-Sender eine E-Mail zu schicken, um die Ausstrahlung einzustellen.
Kees van der Staaij, der Vorsitzende der niederländischen Partei SGP, sagte, seine Partei werde das Thema im Parlament zur Sprache bringen, weil die Show „nicht normal ist und nicht normal werden sollte“.
Großbritannien startet ähnliches Format mit ebenso verstörenden Szenen
Auch in Großbritannien hat man eine ähnliche TV-Sendung veröffentlicht. Die Sendung „Naked Education“ zeigt Erwachsene, die sich nackt ausziehen und nackt vor Kindern im Alter von 14 bis 16 Jahren stehen. Diese Sendung sei „auf der Mission, alle Körpertypen zu normalisieren, unsere Unterschiede zu fördern und Stereotypen abzubauen.“ Auch Geschlechtsumwandlungen sind unter anderem Thema der Sendung.
Die Moderatorin der Sendung, Anna Richardson gibt selber an, gerne Shows zu machen die kontrovers sind und Tabus brechen. Über eine unglaubliche Geschichte der Sendung berichtet sie, wie einer der Gäste, sich entschloss „aufs Ganze zu gehen und sich einer Phalloplastik zu unterziehen – also seinen Penis konstruieren zu lassen“.
„Ich habe das noch nie in echt gesehen und ich glaube nicht, dass ich es im Fernsehen gesehen habe, also die Tatsache, dass Finn bereit war, sich auszuziehen, seinen Penis zu zeigen und zu zeigen, wie er funktioniert – das war überwältigend!“ fügte sie hinzu.
Immer wenn man glaubt es könnte nicht schlimmer werden, nimmt der Genderwahn neue Ausmaße an. Es wird ein Lebensstil verherrlicht und gepriesen und man manipuliert bewusst kleine Kinder, um sie zu desensibilisieren. Die Verantwortlichen werfen alle moralischen Werte über Bord und indoktrinieren die Kinder für einen Lebensstil, der die Gesellschaft früher oder später zerstören wird.
Innerhalb von 10 Jahren hat es Ungarn geschafft die eigene Geburtenrate durch eine geeignete Familienförderung von 1,2 auf 1,6 Kinder pro Frau zu steigern. Deutschland hat seit Jahren Probleme mit seiner Geburtenrate und könnte ebenfalls eine bessere Familienpolitik gebrauchen.
Familienförderung Ungarns ist vor allem finanziell entlastend und werteorientiert
Ein entscheidender Grund, weshalb sich viele Menschen gegen ein Kind entscheiden, ist der finanzielle Aspekt. Dies hat Ungarns christlich-konservative Regierung erkannt und geeignete Maßnahmen eingeführt. Zum einen haben Eltern Anspruch auf drei Jahre bezahlte Elternzeit. Im ersten Jahr beziehen sie sogar 100% ihres bisherigen Einkommens. Außerdem sind Schulbücher kostenlos und Mütter unter 30 müssen keine Einkommensteuer zahlen. Es geht sogar so weit, dass Mütter von mindestens 4 Kindern lebenslang von der Einkommenssteuer befreit sind. Dadurch hat man es geschafft innerhalb von 10 Jahren die Geburtenrate von 1,2 auf 1,6 Kinder pro Frau zu heben. Damit ist das Land im europäischen Vergleich Spitzenreiter. Das gilt übrigens auch für die Eheschließungsrate.
Zsófia Nagy-Vargha, stellvertretende Staatssekretärin für Jugend in der ungarischen Regierung, erklärte in einer Online-Veranstaltung über Ungarns Familienpolitik, die gesetzlich klar geregelte Auffassung was Ehe und Familie sei:
„Die Familie beruht auf der Ehe und der Kindererziehung. Die Ehe ist eine Lebensgemeinschaft zwischen einem Mann und einer Frau, die auf einer freiwilligen Entscheidung beruht.“
Zudem hatte das ungarische Parlament im Jahre 2020 einen Verfassungszusatz verabschiedet, der definiert, dass der Vater ein Mann und die Mutter eine Frau ist.
Weitere Ziele der ungarischen Familienförderung
Ungarns Familienpolitik zielt darauf, dass Durchschnittsalter von Frauen bei ihrer ersten Geburt zu senken und das Pro-Kopf-Einkommen von Familien zu erhöhen. Um eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu ermöglichen, setzt die ungarische Regierung stark auf die Steigerung von Krippenplätzen. Möchten die Eltern ihre Kinder selbst betreuen, können sie ein Kinderbetreuungsgeld beziehen. Seit 2020 steht dieses Geld auch Großeltern zu, die die Enkel betreuen.
„Trotz der schwierigen wirtschaftlichen Lage in Europa konnten wir diese Maßnahmen aufrechterhalten“, sagt Nagy-Vargha, die selbst Mutter von drei Kindern ist. Außerdem ist sie gegen eine Migration zur Stärkung des Bevölkerungswachstum. Ungarn möchte lieber ungarische Familien unterstützen. Die Maßnahmen scheinen auch bei der Jugend gut anzukommen. Hier kommt bei Meinungsumfragen unter Jugendlichen immer häufiger die Angabe, dass sie drei oder mehr Kinder haben wollen. Außerdem übersteige laut aktuellen Statistiken die Zahl der Ungarn, die im Ausland leben und nach Ungarn zurückkehren, die Zahl der Auswanderer um ein Vielfaches.
Natürlich gibt es auch noch Verbesserungsbedarf. So gibt es zu Zeit noch keine finanzielle Hilfe für Menschen, die ältere Familienangehörige privat pflegen.
Deutschland Zukunft sieht nicht rosig aus
In Deutschland lag die Geburtenrate im Jahre 2020 bei 1,53 Kindern pro Frau. Sie war seit 2017 stetig gesunken. Auch kamen 2022 weniger Kinder auf die Welt, als die Jahre zuvor.
Die Zahl der Menschen, die älter werden steigt und die Zahl der Erwerbstätigen sinkt. 1950 war jeder hundertste Einwohner 80 Jahre und älter. Heute ist bereits jeder Vierzehnte hochaltrig und ab etwa 2040 könnte es mehr als jeder Zehnte sein. Dies wird dafür sorgen, dass in Zukunft viele systemrelevante Berufe noch weiter in Not geraten werden. Beispielsweise die Pflege- und Ärztebranche, der Nah- und Fernverkehr, Lehrer- und Erziehermangel u.v.m. Falls also keine geeigneten Maßnahmen eingeführt werden, nicht nur um die eigene Geburtenrate zu steigern, fährt Deutschland in den Abgrund.
Dabei braucht es nicht nur eine hohe jährliche Massenmigration (wohl gemerkt vor allem in den Arbeitsmarkt), sondern auch eine Ideologieänderung. Die Familie, die aus Mann und Frau besteht, muss stärker geschützt und gefördert werden. Schließlich ist es das einzige Modell, welches Nachkommen hervorbringen kann. Die Mutter muss wieder ein höheres Ansehen in der Gesellschaft bekommen und auch dementsprechend gefördert werden.
Deutschland muss also vor allem familienfreundlicher und attraktiver für Fachkräfte aus dem Ausland werden und sich von der Feminismus- und Genderideologie verabschieden.
Der französische Fußballverband weist die Schiedsrichter in einem Schreiben an, Spiele im Fastenmonat Ramadan, für Trinkpausen von muslimischen Spielern zur Zeit des Fastenbrechens, nicht zu unterbrechen.
Fußballverband möchteSport und Religion voneinander trennen
Der Fußballverband begründet diese Entscheidung damit, dass sie die Grundwerte der französischen Republik verteidigen. So heißt es in der versendeten E-Mail an die Schiedsrichter, dass sie Maßnahmen ergreifen müssen, „um jegliche Diskriminierung oder Verletzung der Würde einer Person aufgrund ihrer … politischen und religiösen Überzeugungen zu verhindern“. Außerdem untersage der Verband während seiner Turniere jegliche „Zurschaustellung einer politischen, ideologischen, religiösen oder gewerkschaftlichen Zugehörigkeit“.
Es sei wichtig Sport und Religion voneinander zu trennen. „Ein Fußballplatz, ein Stadion, eine Sporthalle sind keine Orte der politischen oder religiösen Meinungsäußerung, sondern Orte der Neutralität, an denen die Werte des Sports wie Gleichheit, Brüderlichkeit und Unparteilichkeit herrschen müssen“, so in der E-Mail. Bei Nichteinhaltung dieser Anweisungen drohen disziplinarische und/oder strafrechtliche Verfahren. Insbesondere muslimische Fußballfans kritisieren die Entscheidung des Fußballverbands. Sie bezeichnen die Anweisungen als unangemessen und inakzeptabel.
Eric Borghini, Leiter der Schiedsrichterkommission, verteidigt hingegen die Anweisungen. „Die Idee ist, dass es für alles eine Zeit gibt. Eine Zeit, um Sport zu treiben und eine Zeit, um seine Religion zu praktizieren“. Es sei in den Regeln nicht erlaubt die Spiele aufgrund von Trinkpausen zu unterbrechen, so wie es in einigen Spielen auf Amateurebene geschehen sei.
Deutschland und England erlauben Trinkpausen
In der deutschen Bundesliga und der englischen Premier League hat man keine Probleme damit eine kurze Pause im Monat Ramadan einzulegen, um den muslimischen Spielern zu ermöglichen ihr Fasten mit etwas Wasser zu brechen. Diese Pause wird auch sicherlich dankend von den nicht-muslimischen Spielern angenommen.
„Eine generelle Anweisung gibt es dazu zwar nicht, aber wir unterstützen es natürlich, wenn unsere Schiedsrichter auf Bitten der Spieler während des Ramadan solche Trinkpausen zulassen…Das sollen sie gerne auch weiterhin so handhaben.“, sagte Lutz Michael Fröhlich, Geschäftsführer Sport und Kommunikation der DFB Schiri GmbH.
Der bekannte Fußballtrainer Jürgen Klopp, der beim FC Liverpool auch fastende Spieler trainiert, sagte über sie:
„Ich respektiere ihre Religion, sie waren immer wunderbar und haben ihr Bestes gegeben…Ob sie gefastet haben oder nicht. Es gibt Dinge, die wichtiger sind als Fußball.“
Geht es um den Boykott von russischen Sportlern an Sportveranstaltungen ist es kein Problem die strikte Neutralität, die in Frankreich versucht wird aufrechtzuerhalten, etwas zu lockern. Die religiöse Aussagekraft einer kleinen Trinkpause während des Spiels, so wie es auch oft an sehr heißen Spieltagen vorkommen kann, ist bei weitem nicht so hoch, wie die politische Aussagekraft russische Spieler von Veranstaltungen auszuschließen.
Manchmal sind kleine zwischenmenschliche Gesten, die keinem Schaden, wichtiger als das strikte Einhalten selbstauferlegter Regeln, die sowieso bei Bedarf, wie im Beispiel der russischen Athleten, gelockert werden können.
Am Sonntag, den 5. März 2023 attackierte ein bislang noch unbekannter Angreifer einen betenden Studenten in der Universitätsbibliothek der Bergischen Universität. Der Staatsschutz ermittelt und sucht nach Zeugen.
Sicherheitsdienst musste bei dem Angriff in der Universitätsbibliothek eingreifen
Der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) postete auf Instagram die Nachricht über den Vorfall, den die Pressestelle der Bergischen Universität ebenfalls bestätigte. Die Universität schaltete die Polizei zu diesem Fall ein, nachdem der anwesende Sicherheitsdienst eingeschritten war.
„Wir bedauern sehr, dass es zu diesem Vorfall auf unserem Campus gekommen ist“, so Rektorin Prof. Birgitta Wolff.
Aufgrund des laufenden Verfahrens und zum Schutz der betroffenen Person sind keine weiteren Details bekannt. Der AStA, die Hochschulleitung und die Islamische Hochschulgemeinschaft haben ein gemeinsames Statement zum Vorfall verfasst.
„Unsere Universität als Ort von Vielfalt, friedlicher Begegnung und offenem Diskurs zu bewahren und zu gestalten, hat besondere Priorität; damit verbieten sich jegliche Formen von Diskriminierung, auch religiös motivierte“.
Und Rektorin Wolff ergänzt: „Wenn es an der Uni zu diskriminierenden Übergriffen kommt, ist das zum einen ein Fall für die Justiz, deren Ermittlungen wir nach besten Kräften unterstützen. Zum anderen sehen wir es als unseren Auftrag, gerade an einer Universität ein Klima der weltoffenen Kooperation zu pflegen und auch vorzuleben. Vielfalt ist eine echte Chance und Stärke für eine zukunftsfähige Gesellschaft.“
Es gibt zwar einen Raum der Stille, jedoch war dieser bis dato an Sonntagen nicht betretbar. Nach diesem Vorfall, soll dies jedoch nun möglich sein.
Zeugen dürfen bei solchen Vorfällen nicht schweigen
„Als Studierende müssen wir sensibilisiert werden für Diskriminierung, insbesondere antimuslimische Diskriminierung. Es ist im Interesse aller Studierenden, dass bei Beobachtungen solcher Vorfälle Zivilcourage gezeigt wird und Solidarität mit Opfern diskriminierender Gewalt bekundet wird.“, so Arzu Karaca von der Islamischen Hochschulgemeinschaft.
In einer ach so offenen Gesellschaft, in der jeder nach seiner eigenen Fasson leben kann, ist es traurig zu sehen, dass oft Minderheiten und religiöse Menschen aufgrund ihrer Herkunft oder Religion verbal oder körperlich attackiert werden. Es ist deswegen umso wichtiger, dass man über solche Vorfälle nicht schweigt. Augenzeugen sollten nach Möglichkeit eingreifen oder wenigstens die Polizei rufen und sich ein Bild über die Täter machen. Nur wenn die breite Masse von solchen Vorfällen erfährt, ist die Umsetzung konkreter Präventivmaßnahmen realistisch. Eine der Maßnahmen wäre beispielsweise den Islam und die Muslime nicht durchweg negativ in den Medien darzustellen und somit Vorurteile und Hass zu schüren. Auch sollte man nicht ein Land in Schutz nehmen, welches regelmäßig Betende attackieren lässt. Dies ruft dann schnell Nachahmer auf die Bühne.
Von Der-wuppertaler – Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=49717082
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