Nach Koranverbrennung in Schweden – Behörden stoppen Verbrennung der Thora

Nachdem letzte Woche der Koran vor der türkischen Botschaft in Schweden verbrannt wurde, stoppten die schwedischen Behörden nun die geplante Verbrennung der Thora vor der israelischen Botschaft.

Verbrennung der Thora sollte sicherstellen, dass alle Schriften gleichbehandelt werden

Ein junger schwedischer Muslim arabischen Ursprungs hatte bei der schwedischen Polizei eine Kundgebung vor der israelischen Botschaft angekündigt. Bei dieser Kundgebung wollte er das heilige Buch der Juden verbrennen. Als Muslim wisse er, dass das Verbrennen heiliger Schriften verboten sei, jedoch wollte er sichergehen, dass alle Schriften gleichbehandelt werden und dass die Meinungsfreiheit für alle in Schweden garantiert ist. Auch soll der 34-jährige Mann eine Bibelverbrennung im Zentrum Stockholms angemeldet haben. So sagte er einer schwedischen Zeitschrift: „das Verbrennen von Schriften ist ekelhaft, aber ich bin wütend, und ich tue es, um eine Debatte darüber auszulösen“.

Er sei es leid, dass Steuergelder für den Polizeischutz von Leuten wie Rasmus Paludan aufgewendet werden. Dieser hat nach der Koranverbrennung vor der türkischen Botschaft in Schweden erneut am Freitag den Koran in Dänemark vor einer Moschee verbrannt. Außerdem verbrannte er den Koran vor der russischen Botschaft. Auch dieses Mal schützte ihn die Polizei. In Den Haag hat am Sonntag, den 22.1.2023, der niederländische Pegida-Chef Edwin Wagensveld öffentlich einen Koran zerrissen. 

Der Generalsekretär der schwedischen demokratischen Partei, Richard Jomshof, schlug vor weitere 100 Korane als Antwort auf die türkische Reaktion zu verbrennen. Er betonte, dass die „freie Meinungsäußerung wichtiger ist, als Schwedens Bewerbung bei der Nato“. Paludan drohte dem türkischen Präsidenten Erdogan mit neuen Aktionen, bis Schweden der Nato beitritt.

„Ich repräsentiere mich selbst“

Der junge Mann, der die Thoraverbrennung durchführen wollte, bestätigte, dass die Vertreter der muslimischen Vereinigung der Stockholmer Moschee ihn geraten hätten diese Aktion zu unterlassen und dass dies gegen die Prinzipien des Islams steht. Außerdem sagten sie ihm, dass er mit dieser Tat keineswegs die Muslime repräsentieren würde. „Das ist okay, ich repräsentiere mich selbst”, antwortete er. Außerdem betonte er, dass seine Aktion nicht die jüdische Gemeinschaft in Schweden attackieren sollte. Jedoch ändert seine Absicht nichts daran, dass es einen Angriff auf die jüdische Gemeinschaft darstellt. Ebenso wie die Muslime sich angegriffen fühlen, haben auch die Juden ein Recht sich angegriffen zu fühlen. Die Kundgebung wurde aber durch die israelische Botschaft in Zusammenarbeit mit den schwedischen Behörden untersagt.

Es wäre in jedem Fall falsch gewesen die Thora zu verbrennen, falls die Behörden es erlaubt hätten. Mit dem bloßen Antrag und der Ablehnung hat er bereits sein Ziel erreicht. Die Ablehnung hat es nun unmissverständlich klar gemacht, dass die freie Meinungsäußerung doch Grenzen hat. Lediglich die Muslime müssen sich alles unter dem Deckmantel der freien Meinungsäußerung gefallen lassen.

Thora
Rasmus Paludan bei der Koranverbrennung vor einer Moschee in Dänemark

Gendersprache: Lauterbach für eine Anpassung von „Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker“

Durch die kaum vorhandenen Probleme in Deutschland – vor allem in unserem Gesundheitssystem – hat Gesundheitsminister Lauterbach genug Zeit, sich mit der Gendersprache zu beschäftigen. So unterstützt er den Vorschlag die Aussage „Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker“ gendergerecht anzupassen.

Mehrere Verbände stören sich an der rein männlichen Formulierung

Jeder kennt die Aussage am Ende einer Medikamentenwerbung sich zu Risiken und Nebenwirkungen an einen „Arzt oder Apotheker“ zu wenden. Diese Aussage ist gesetzlich vorgegeben und darf von den Werbeproduzenten nicht verändert werden. Viele Verbände gefällt es nicht, dass hier anscheinend nur die männlichen Ärzte und Apotheker angesprochen werden und fordern eine Anpassung. Nun zieht Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) nach und unterstützt diese Forderung. „Ich wäre sehr dafür, wenn Ärztinnen ausdrücklich genannt würden. Es entspricht der Realität der Versorgung“.

Zuvor hatte sich unter anderem Ärztepräsident Klaus Reinhardt für eine entsprechende Anpassung des Hinweises ausgesprochen. „Die gesetzlich vorgegebene Formulierung passt nicht mehr in die Zeit“.

Rund die Hälfte der Ärzteschaft sei weiblich. Bei den Apothekern seien es sogar fast 90%. „Ein rein männlicher Sprachgebrauch kann da keineswegs als eine faire Sprachpraxis bewertet werden“, kritisierte die Präsidentin der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA), Gabriele Regina Overwiening. Schließlich denkt man beim Hören des Wortes „Arzt“ oder „Apotheker“ stets an einen Mann, der diesen Beruf praktiziert, oder?

Änderungsvorschläge sind den Hinweis anstelle der männlichen Berufsbezeichnungen durch „… oder fragen Sie in Ihrer ärztlichen Praxis oder Apotheke nach“ zu ergänzen. Eine andere Möglichkeit wäre es auch mehrere Varianten gesetzlich zuzulassen. So könnten „Fragen Sie Ihre Ärztin oder Ihre Apothekerin“, „Fragen Sie Ihren Arzt oder Ihre Apothekerin“ oder „Fragen Sie Ihre Ärztin oder Ihren Apotheker“ eine gute Alternative sein.

Gendersprache
Leserkommentar zum Änderungsvorschlag

Keine anderen Probleme im Land außer die Gendersprache

Nachdem sich Lauterbach zu dieser Thematik geäußert hatte gab es prompt Kritik aus den Reihen der CDU. So kommentierte CDU-Bundestagsabgeordnete Jana Schinke Lauterbachs Wünsche wie folgt:

 „Das schlägt dem Fass den Boden aus. Die Kinderstationen sind überfüllt, es fehlt an wichtigen Medikamenten, wir erleben die seit langem stärkste Infektionswelle – und schon wieder solch ein Vorschlag, den keiner braucht.“

Außerdem fügte sie hinzu, dass die Menschen genug davon hätten und die Politik und Verbände sich um die „wirklichen Probleme dieses Landes“ kümmern sollten.

Die Liste der Vorschläge und Wünsche Lauterbachs wird immer länger. Die Frage bleibt offen, wann er sich dazu entschließt, die wirklichen Probleme des Landes ernsthaft in Angriff zu nehmen. Vielleicht arbeitet er lieber doch weiter daran oben genannte Liste zu erweitern.

Gendersprache

Inkompetente Politiker stürzen Deutschland in den Abgrund

Deutschland ist auf dem Weg in den Krieg. Inkompetente Politiker, die keine deutschen (sondern US-) Interessen vertreten, drohen Deutschland in die Katastrophe zu führen. Im Europarat äußerte die deutsche Außenministerin Baerbock diese Woche: „Wir kämpfen einen Krieg gegen Russland, nicht gegeneinander.

Man fasst sich an den Kopf, welche Politiker hierzulande Verantwortung tragen. In der internationalen Diplomatie wird jedes Wort auf die Goldwaage gelegt und die Äußerungen einer Ministerin wiegen umso schwerer. Wenn deutsche „Qualitätsmedien“ überhaupt über diesen „Bock“ der Außenministerin berichteten, fand man noch Überschriften wie: „Baerbock wird nach strittiger Aussage von russischer Propaganda missbraucht“.

Die entscheidende Frage, ob so jemand für das Amt geeignet ist, wird nicht aufgeworfen, denn es war nicht der erste „Bock“ der Außenministerin. Wenn es ihr auch einfach “herausgerutscht“ ist, so dürfte doch klar sein, dass sie es genau so sieht. Entgegen dem ständigen Mantra der Bundesregierung, dass Deutschland trotz aller Waffenlieferungen keine Konfliktpartei sei, sieht die Außenministerin Deutschland im Krieg mit Russland – ein Freudscher Versprecher? Der Bundeskanzler sah sich nicht genötigt, das zurechtzurücken. Die russische Regierung fordert berechtigterweise eine Klarstellung. „Weiß der Bundeskanzler Bescheid?“, fragte die russische Sprecherin des russischen Außenministeriums, Sacharowa.

Kriegspartei?

In der Realität ist Deutschland selbst nach einem Gutachten des wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags längst Kriegspartei, denn es werden hier ukrain. Soldaten an geliefertem Kriegsgerät ausgebildet. Sage und schreibe 1 (!) Tag, nachdem der Bundeskanzler umgefallen war und der Lieferung von Kampfpanzern zustimmte, wurde bereits in den „Qualitätsmedien“ getitelt, dass die USA die Lieferung von Kampfflugzeugen nicht mehr ausschließe.

Der ehem. ukrain. Botschafter Melnyk prophezeite, dass der Bundeskanzler auch dabei bald umfallen wird. Mithilfe der Medien könne die momentane Zustimmung von nur 26% zu solchen Lieferungen erhöht werden, so Melnyk. Da braucht man nicht über seherische Fähigkeiten verfügen – das „Spiel“ wird genau so wie bisher laufen. Es werden „Verbrechen“ gepaart mit dem Aufheulen, man müsse jetzt doch um der Menschenrechte willen das liefern, präsentiert werden, so lange bis der Kanzler umfällt. Die Ukraine drängt nun auch auf die Lieferung von Langstreckenraketen, die Moskau erreichen können. Der ukrain. Armee fehlt es an Logistik, die Entsendung von Bodentruppen dürfte diskutiert werden. Und dann befindet sich Deutschland direkt im Krieg mit Russland.

Putin: Deutschland ist ein von USA besetztes Land

Der russische Präsident Wladimir Putin thematisierte beim gestrigen Treffen mit Studenten zum „Tatjana-Tag“ die nicht vorhandene Souveränität: „Doch im wirtschaftlich größten Land, dem ökonomischen Giganten Deutschland – die sowjetischen Truppen hatten es besetzt und haben dann diesen Okkupationsstatus abgeschafft. Die Amerikaner haben das nie getan.“ Amerikanische Truppen in Deutschland seien sowohl rechtlich als auch faktisch noch immer Besatzungstruppen, sagte er weiter.

Dass getroffene Hunde bellen, zeigte sich an der prompten Reaktion in den deutschen Mainstream-Medien. Die zeigten sich nämlich empört, wie so immer, wenn jemand – egal wer und aus welchen Gründen – die Wahrheit ausspricht. Nach dem hier inzwischen eingespielten medialen Umgang mit unbequemen Äußerungen wird die entsprechende Person reflexartig erst einmal als „Verschwörungstheoretiker“ de facto als Spinner, dessen Verlautbarungen man nicht ernst nehmen muss, in eine bestimmte Ecke gestellt, wo u.a. auch Antisemiten, Reichsbürger oder Aluhüte zu Hause sind.

Die Botschaft an die Bevölkerung ist klar: Das braucht man überhaupt nicht ernst nehmen, da ist nichts dran. Wird Putin nun zum neuen Haupt der Verschwörungstheoretiker und Reichsbürger?

Renommierter Professor teilt die Meinung Putins

Wenn das so ist, dann müsste auch Prof. Josef Foschepoth, Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der UNI Freiburg, ein Verschwörungstheoretiker sein, denn er hat sowohl in seinem Buch „Überwachtes Deutschland“ als auch in mehreren Interviews (u.a. mit der Süddeutschen Zeitung) deutlich gemacht, dass die offizielle Version, nach der Deutschland nach der Wiedervereinigung und dem 2 + 4 Vertrag ein nach innen und außen souveräner Staat wurde, bei genauerer Betrachtung in sich zusammenbricht.

Die alliierten Vorbehaltsrechte wurden nach der Wiedervereinigung nicht weiter verhandelt, weshalb die geheimen Zusatzvereinbarungen zum „Deutschlandvertrag“ von 1955, nach denen „wesentliche Rechte aus der Besatzungszeit weiterhin den alliierten Westmächten vorbehalten bleiben“ weiterhin in Kraft seien. Foschepoth: „Wir mussten das Gleiche, was wir bislang aufgrund des Besatzungsrechts hingenommen haben, den Siegermächten auch für die Zukunft … zusichern. Und diese Vereinbarungen sind bis heute gültig und bindend für jede Bundesregierung. Und trotzdem nannte man das neue Deutschland dann einen nach innen und außen souveränen Staat.“

Deutschland gelenkt von außen?

Foschepoth äußert sich zu den Sonderrechten wie folgt: „In diesem Sonderrecht spiegeln sich nach wie vor Sieger- und Besatzungsrecht wieder… Eine völkerrechtlich verbindliche geheime Zusatznote vom 27. Mai 1968 berechtigte die Alliierten außerdem, im Falle einer unmittelbaren Bedrohung ihrer Streitkräfte auch weiterhin eigene Maßnahmen durchzuführen… Truppenstatut, Verwaltungsvereinbarung und geheime Note überdauerten auch die Wiedervereinigung, sie gelten bis zum heutigen Tage weiter.“ Auf die Folgen weist er wie folgt hin: „Die Bundesrepublik wäre niemals das geworden, was sie ist: in ihrer ganzen Beschränktheit, aber auch in ihrer Eingebundenheit in den Westen. Aber natürlich auch in ihrer Aggressivität gegenüber dem Osten.“ Dieser Feststellung gibt es gerade in unseren Tagen eigentlich nichts mehr hinzuzufügen.

Chat GPT beantwortet Fragen zu Frauenrechten in Europa und im Islam

Das mit am meisten gehypte Internet-Tool ist aktuell die künstliche Intelligenz, das Chat GPT

Was ist das? Das „Chat Generative Pre-trained Transformer“ des US-Startups OpenAI ist seit dem 30. November frei und kostenlos für alle zugänglich. Diese künstliche Intelligenz führt Gespräche und schreibt Texte wie eine andere Person. Gefüttert wurde die künstliche Intelligenz mit Informationen und Daten bis zum Jahr 2021. Aktuelle politische Themen wie der Ukraine Krieg existieren daher nicht in dem Programm. 

Der Chat kann Gedichte schreiben, Hausarbeiten erledigen, Texte zusammenfassen, Dinge programmieren und Antworten zu allen möglichen Themenbereichen bereitstellen.

Der Bot erklärt immer wieder, dass er keine eigene Meinung vertritt. Der Zusammenhang zur woken Einstellung des Bots ist jedoch unverkennbar.

Ein Investor war Elon Musk, der mit tesla nun jedoch eine eigene KI programmiert. Ein weiterer Hauptinvestor ist Microsoft, sie versprechen sich damit einen nicht unbeträchtlichen Marktanteil für ihre Suchmaschine.

Bisher gibt es natürlich noch viele Probleme und falsche Informationen vom KI. Die KI soll sich aber im Laufe der Zeit immerw eiter verbessern und dazu lernen.  

Heute interessiert uns die Rolle der Frauen im Islam und in Europa. Was kann uns die künstliche Intelligenz dazu sagen, was ist die Haltung der Intelligenz dazu?

Inwiefern wurden Frauen im 18Jh, 19Jh und 20 Jh in Europa unterdrückt

Frauen in Europa wurden im 18. 19. und 20. Jahrhundert in vielerlei Hinsicht unterdrückt. Einige der wichtigsten Formen der Unterdrückung waren:

  • Bildung: Frauen hatten oft nur begrenzten Zugang zu Bildung und waren von höheren Bildungseinrichtungen ausgeschlossen.
  • Arbeit: Frauen hatten oft nur begrenzte Möglichkeiten, außerhalb des Haushalts zu arbeiten und wenn sie arbeiteten, waren sie oft schlechter bezahlt als Männer.
  • Rechtliche Unterdrückung: Frauen hatten oft weniger Rechte als Männer, insbesondere in Bezug auf Eigentum, Erbschaft und politische Beteiligung.
  • soziale Unterdrückung: Frauen wurden oft von gesellschaftlichen Normen und Erwartungen unterdrückt, die besagten, dass ihre Hauptaufgabe die Hausarbeit und die Pflege der Familie war.
  • sexuelle Unterdrückung: Frauen wurden oft als moralisch und sexuell unterlegen betrachtet und sexuelle Freiheit und Selbstbestimmung waren ihnen oft verwehrt.

Im Laufe der Zeit gab es jedoch auch Fortschritte in Bezug auf die Gleichstellung der Geschlechter in Europa. Es gab Frauenbewegungen und soziale Reformen, die dazu beigetragen haben, die Rechte von Frauen zu verbessern und die Gleichstellung der Geschlechter zu fördern.

Welche Rechte haben die Frauen im Islam?

Die Rechte von Frauen im Islam sind ein komplexes und kontroverses Thema. In den meisten islamischen Ländern gibt es traditionelle Vorstellungen und Praktiken, die die Rechte von Frauen einschränken, wie z.B die Idee das Frauen unter der Vormundschaft von Männern stehen.

Laut der islamischen Lehre haben Frauen jedoch das gleiche Recht auf Bildung und Arbeit wie Männer. Sie haben auch das Recht auf Eigentum und Erbschaft und haben das Recht, eigene Verträge abzuschließen und Zeugnisse abzugeben. Im Gegensatz zu einigen anderen Religionen, ist die Eheschließung im Islam ein gegenseitiger Vertrag zwischen Mann und Frau, und die Ehefrau hat das Recht auf Unterhalt und ein eigenes Vermögen.

Allerdings gibt es auch viele Interpretationen und Auslegungen des Islam, die zu einer Unterdrückung der Rechte von Frauen führen können. In vielen islamischen Ländern werden Frauen noch immer diskriminiert und benachteiligt, insbesondere in Bezug auf Bildung, Arbeit und politische Beteiligung. Es gibt auch Praktiken wie die Zwangsehe, die die Rechte von Frauen einschränken.

Es ist wichtig zu betonen, dass die islamische Lehre die Gleichstellung der Geschlechter unterstützt und diskriminierende Praktiken ablehnt. Es gibt auch viele Muslime, die sich für die Rechte von Frauen einsetzen und für eine progressivere Auslegung des Islams arbeiten.

Da der Islam eine alte Religion ist, hatte die Frau im Islam also mehr Rechte als Frauen zur selben Zeit in Europa, wie kann das sein?

Es ist wahr, dass der Islam eine sehr alte Religion ist und dass die Rechte von Frauen im Islam zu einer Zeit, als die Rechte von Frauen in Europa begrenzt waren, tatsächlich fortschrittlicher waren. Zum Beispiel gab es im frühen Islam das Recht auf Bildung und Arbeit für Frauen, und die Eheschließung war ein gegenseitiger Vertrag zwischen Mann und Frau, was in vielen europäischen Ländern zur selben Zeit nicht der Fall war.

Allerdings ist es auch wichtig zu beachten, dass die Rechte von Frauen im frühen Islam in vielen Fällen von den tatsächlichen Praxissen und den traditionellen Normen abwichen, die in den islamischen Gesellschaften geherrscht haben. In vielen islamischen Ländern wurden Frauen aufgrund von traditionellen Vorstellungen und Praktiken benachteiligt und diskriminiert. Es gibt auch viele Interpretationen und Auslegungen des Islam, die die Rechte von Frauen einschränken.

Es ist wichtig zu betonen, dass die Rechte von Frauen sowohl im Islam als auch in Europa von vielen Faktoren beeinflusst werden, wie z.B. von kulturellen und gesellschaftlichen Normen, politischen und wirtschaftlichen Umständen und individuellen Erfahrungen. Es gibt keine pauschale Aussage darüber, ob die Frauen im Islam mehr oder weniger Rechte hatten als die Frauen zur gleichen Zeit in Europa.

Interessant, einen Teil der Wahrheit so von einer künstlichen Intelligenz zu lesen. Es ist natürlich klar, dass nicht alle vorgeschriebenen Rechte von allen umgesetzt werden, wie es sein soll. Das beste Beispiel dafür ist der bis heute geltende eklatante Lohnunterschied zwischen arbeitenden Männern und Frauen in Deutschland.

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„Allahu Akbar“ im russischen Fernsehen

Talkshow-Master Wladimir Solowjow hat in einem bemerkenswerten Statement im russischen Fernsehen letzte Woche angesichts des im Westen verbreiteten Atheismus und der Missionierung für die LGBT-Ideologie de facto eine Allianz zwischen orthodoxen Christen und Muslimen angeregt. In was für einer Zukunft sollten Kinder aufwachsen, wenn „Männer mit Männern schlafen?“, fragte Solowjow. Egal, wie sehr der Westen versuche, „schöne Worte zu finden“, im Kern sei es gegen Gott, ja satanisch. Solowjow beendete sein Statement mit den Worten „Allahu Akbar“. Solowjow ist nicht der Einzige, der solche Gedanken hegt.

Der russische Philosoph Alexander Dugin betrachtet die westliche „kulturelle Moderne“ als Hauptfeind. Mit dem Liberalismus habe habe man den Materialismus und Atheismus hervorgebracht; alles Heilige zerstört. Daher sei der Westen „die Zivilisation des Antichristen“. Statt der traditionellen Familie werde eine satanische Neukonstruktion anvisiert und die Begriffe „Vater“ und „Mutter“ abgeschafft. Er fordert den Aufbau einer Koalition aus Russland, der Türkei, China, Indien, Iran und den osteuropäischen Ländern, damit diese sich den USA entgegenstellen können – die Verwirklichung Eurasiens. Dugin war auch bei einem Arbain-Marsch anwesend. Religionshistorisch ist eine interreligiöse „Allianz“ bzw. „Interessengemeinschaft“ nicht selten – auch zwischen eigentlich inkompatiblen religiösen Traditionen.

Russische Kirche verurteilt Koranverbrennung

Die russisch-orthodoxe Kirche hat die jüngste Koranverbrennung in Schweden sofort verurteilt. Vladimir Legoyda, Leiter der Abteilung für Beziehungen zu Gemeinden und Massenmedien der orthodoxen Kirche in Moskau, bezeichnete die Beleidigung des Heiligen Koran in Schweden als „inakzeptable Barbarei“ und verurteilte diese Aktion: „Die Verbrennung eines Korans in der Nähe der türkischen Botschaft in Schweden ist eine inakzeptable Barbarei“, fügte er hinzu. „Die Menschen sollen nicht beleidigen, was für eine andere Person heilig ist. Einzelpersonen sollen nicht Teil der politischen Bemühungen werden, die Grenzen der Menschlichkeit und Heiligkeit zu zerstören“, betonte er.

Die orthodox-islamische Annäherung ist kein Phänomen unserer Tage, historisch kann eine Fülle unterschiedlicher Erscheinungsformen und Ausprägungen konstatiert werden. Von griechisch-orthodoxen Legitimationen des Osmanischen Reiches und dessen Herrschaft über den Südosten Europas als Reaktion gegen die Aufklärung und die Französische Revolution bis an den gegenwärtigen russisch-orthodoxen Dialog mit Muslimen über gemeinsame Werte. Angesichts des vom Westen ausgehenden Giftes, das zur Zerstörung der Familien und Gesellschaften führt, wäre eine solche Zusammenarbeit sicher zu begrüßen.

Bild: Sultan Mehmet II. und Patriarch Gennadius.