Am 1. März präsentierte Außenministerin Baerbock zusammen mit Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze ihre angekündigten Leitlinien der feministischen Außenpolitik. Diese dienen jedoch nur als Vorwand, um den Kulturimperialismus voranzutreiben.
Menschen in allen Lebensbereichen in gleicher Weise repräsentieren
So heißt es in der Einleitung des 89-seitigen Dokuments des Auswärtigen Amtes „Feministische Außenpolitik gestalten“:
„Feministische Außenpolitik zielt auf die Gleichstellung der Geschlechter weltweit. Sie will diese messbar voranbringen. Sie will gewährleisten, dass alle Menschen in allen Lebensbereichen in gleicher Weise repräsentiert sind. Sie will sicherstellen, dass alle den gleichen Zugang zu Ressourcen haben.“
Es ist wichtig zu betonen, dass es sich hierbei nicht um Leitlinien für die Innen-, sondern für die Außenpolitik handelt. Dies bedeutet, es geht darum eine gewisse Norm in der Welt durchzusetzen. Ebenso, dass „alle Menschen in allen Lebensbereichen in gleicher Weise repräsentiert“ werden sollen, widerspricht den wahren Forderungen. Es geht ihnen vor allem darum beispielsweise eine höhere Frauenquote in Führungs- und Machtpositionen zu erreichen.
Keiner fordert, dass Frauen in gleicherweise wie Männer in körperlich anstrengenden Berufen, wie bei Kanal- oder Bauarbeiten, repräsentiert werden sollen. Aber selbst nach dieser Logik der feministischen Außenpolitik, wäre die rechtsorientierte Ministerpräsidentin Italiens, Giorgia Meloni, und die dänische Ministerpräsidentin, Mette Frederiksen, ein Vorbild für die feministische Außenpolitik. Schließlich sind sie Frauen in Führungspositionen. Dass sie eine ultrareaktionäre Flüchtlingspolitik verfolgen und somit viele Menschen nachteilig behandeln, stellt anscheinend keinen Widerspruch gegenüber den vorgestellten Leitlinien Baerbocks dar.
„…So setzen wir außenpolitisch fort, was wir in der Innenpolitik Gender-Mainstreaming nennen.“
Außenpolitisch etwas fortzusetzen, was man im Inland erst seit einigen Jahren intensiv verfolgt, bedeutet nichts anderes als die Fortsetzung des Kulturimperialismus des Landes auf der Welt. Es werden missachtete Frauenrechte in Ländern als Vorwand genutzt, um die eigenen Werte durchzusetzen. Dabei geht man stets davon aus, moralisch überlegen zu sein und der Welt erklären zu müssen, wie sie zu leben und handeln haben, wie jüngst geschehen bei der WM2022 in Katar.
Feministische Außenpolitik als Unterstützung für die Ukraine
Auch nutzt die Außenministerin die verletzten Frauenrechte als Vorwand, um ihr Handeln gegen Russland und den „bösen Russen“ zu legitimieren. So schreibt sie im Vorwort der Veröffentlichung der Leitlinien:
„Solange Frauen nicht sicher sind, ist niemand sicher. So hat es mir eine ukrainische Frau Anfang 2022 gesagt, als wir gemeinsam nahe der Kontaktlinie standen. Das war noch vor dem 24. Februar, vor Russlands brutalem Angriffskrieg auf die Ukraine. … Der Satz dieser Frau begleitet mich seitdem auf meinen Reisen durch die Welt als Mahnung. Ihr folgen wir, wenn wir gemeinsam mit den tapferen ukrainischen Frauen gegen Straflosigkeit und für ein Ende der Gewalt in der Ukraine kämpfen. Wir folgen ihr, wenn wir Überlebende der brutalen sexualisierten Gewalt unterstützen, die Russen seitdem auf ukrainischem Boden entfesselt haben.“
Baerbocks Außenpolitik vor allem für die eigenen Interessen
Die Leitlinien, die alle betreffen sollten, zeigen die eigene Doppelmoral der deutschen Außenpolitik. In Deutschland lagert man US-amerikanische Atomwaffen. Dies kann die Politik auch nicht ändern, obwohl man sich laut der ersten Leitlinie für eine Welt ohne Atomwaffen einsetzen möchte.
Kritik zu der feministischen Außenpolitik gibt es auch unter ihren Kollegen im Parlament. So äußerte sich Janine Wissler, Parteivorsitzende der Linken äußerte wie folgt:
„Solange deutsche Waffen mit Genehmigung der Außenministerin in Länder verschickt werden, wo Frauen- und Menschenrechte mit Füßen getreten werden, kann man weniger von einer ‚wertebasierten‘ und feministischen Außenpolitik sprechen.“
Das veröffentlichte Dokument des Auswärtigen Amtes beinhaltet viele nichtsagende Fachbegriffe und Füllwörter, um den Menschen teilweise noble Absichten vorzutäuschen, um damit ihre wahren Absichten zu verdecken.
Laut aktuellen Berichten hat man im Iran eine der größten Lithiumreserven der Welt entdeckt. Lithium ist eines der wichtigsten Bestandteile für die Batterien in Elektroautos, Smartphones und anderen elektrischen Geräten. Sollte diese Nachricht stimmen, hat dies nicht nur Vorteile für die islamische Republik.
Über 8,5 Millionen Tonnen Lithium entdeckt
Bei umfangreichen Explorationsaktivitäten im Metall- und Bergbausektor des Landes, hat man die erste Lithiumerzlagerstätte im Iran entdeckt. Ein hochrangiger Beamter des iranischen Ministeriums für Industrie, Bergbau und Handel (MIBH) sagte am Montag, dass die Lagerstätte in der westlichen Provinz Hamedan etwa 8,5 Millionen Tonnen Lithiumerz enthält. Das wäre einer der größten globalen Entdeckungen. Derzeit ist Chile im Jahr 2022 mit rund 39.000 Tonnen der zweitgrößte Lithiumproduzent. Die Reserven des Landes sind mit 9,3 Millionen Tonnen mitunter die größten der Welt.
Ebrahimali Molabeigi, der die Expolrationsabteilung vom MIBH leitet, sagte, dass in der Provinz, die ein sehr reiches Tonvorkommen besitzt, welches wiederum eine Quelle für Lithium darstellt, voraussichtlich weitere Lithiumerzvorkommen entdeckt werden. Molabeigi hofft, dass der Iran aus der neu entdeckten Lithiumlagerstätte eine kostengünstige Produktionsmethode erreichen könnte. Schließlich steige die Nachfrage auf dem Weltmarkt.
Der Iran verfolgt seit Jahren eine Agenda seine Wirtschaft zu diversifizieren, um von der Abhängigkeit der Öleinnahmen wegzukommen. Dazu gehörte auch die Erweiterung seines Bergbau- und Metallsektors. Dadurch konnte man in diesem Sektor Deviseneinnahmen in Milliardenhöhe erreichen und gleichzeitig viele neue Arbeitsplätze schaffen.
Entdeckung der Lithiumreserven birgt nicht nur Vorteile für den Iran
Lithium ist laut der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) der „Schlüsselrohstoff der Verkehrswende“.
Gegenwärtig werden global jährlich rund 82.000 Tonnen Lithium produziert. Für 2030 prognostiziert die BGR einen Bedarf von bis zu 560.000 Tonnen. Deswegen warnt bereits jetzt S&P Global aufgrund der wachsenden Nachfrage vor einer weltweiten Lithiumknappheit ab 2024.
In der Industrie nutzt man Lithium vor allem für die Herstellung von wiederaufladbaren Batterien (Lithium-Ionen-Akkumulatoren). Diese finden beispielsweise ihre Anwendung in Smartphones, Laptops, Akkuwerkzeugen oder elektrisch betriebenen Fahrzeugen, wie Hybridautos, Elektroautos oder E-Bikes. Die Aussage der BGR, dass Lithium der Schlüsselrohstoff der Verkehrswende ist, ist also keineswegs untertrieben.
Sollte tatsächlich Iran auf solch eine Lithiumreserve gestoßen sein und es schaffen diese wettbewerbsfähig für den Weltmarkt bereitzustellen, dann hat dies nicht nur Vorteile für das Land. Immerhin versucht man seit Jahrzehnten das Land zu „demokratisieren“ und von den „Mullahs“ zu befreien, um den Menschen und vor allem den unterdrückten Frauen ihre Freiheit zu schenken. Tatsächlich geht es aber vor allem, um die Wiedererlangung der Verfügungsgewalt über die Rohstoffe des Landes. Mit der Entdeckung der Lithiumreserven ist stark damit zu rechnen, dass die Demokratisierungsversuche in Zukunft neue Maße annehmen werden.
Die Funktion von Kriegslügen wird in der aktuellen Debatte über die Äußerungen von Sahra Wagenknecht bei ihrem Auftritt in der Sendung „Hart aber fair“ deutlich. Nach ihrer Aussage, „Kriegsverbrechen werden von beiden Seiten begangen“, erfolgte wieder Mal ein medialer Aufschrei.
In den Mainstream-Medien ist man bemüht, die von den USA und ihren willigen Helfern die letzten Jahrzehnte geführten Angriffskriege und die dabei begangenen Massaker vergessen zu machen und die vermeintliche Einzigartigkeit angeblicher russischer Verbrechen zu behaupten, um jeden, der sich nicht für den NATO-Kurs ausspricht, mit moralischer Empörung begegnen zu können und dadurch unter Druck zu setzen. Nur ein Zyniker könne über all das Leid hinwegsehen, man müsse doch etwas unternehmen, eingreifen oder Krieg führen, heißt es gewöhnlich.
Das war das Muster, nach dem die westlichen Kriege in den letzten Jahrzehnten vorbereitet wurden. 1991 war es bspw. die „Brutkasten-Lüge“, mit der ein militärisches Eingreifen der USA gegen den Irak gerechtfertigt wurde. 1998 behauptete der damalige SPD-Verteidigungsminister Scharping u.a., dass die Serben mit Köpfen von Kosovo-Albanern im Stadion von Pristina Fußball spielen. 2011 wurde behauptet, Gaddafi würde Viagra an seine Soldaten verteilen, um Massenvergewaltigungen zu ermöglichen.
Diese Lüge wurde im Ukraine-Krieg aufgewärmt. So behaupteten die USA letzten Oktober, dass die russische Armee Viagra an die Soldaten verteilen würden, um Massenvergewaltigungen zu ermöglichen. Inzwischen ist es erwiesen, dass wir es auch hier mit Kriegslügen zu tun haben.
Ukrainische Kriegslügen aufgedeckt
So hat u.a. die ukrainische „Menschenrechtsbeauftragte“ Ljudmyla Denissowa inzwischen eingestanden, Medien weltweit sowie die UN mit vermeintlichen Fällen von sexualisierter Gewalt durch russische Soldaten getäuscht zu haben. Die ukrainische Journalistin Sonya Lukashova hat diese Lügenpropaganda an die Öffentlichkeit gebracht. In den ukrain. sozialen Netzwerken wird sie dafür als „russische Propagandaschleuder“ und „Verräterin“ gebrandmarkt und ihre Bestrafung gefordert. Sie bestätigte u.a. auch, dass Geschichten, nach denen zweijährige Zwillinge im Raum Cherson nach Vergewaltigungen gestorben sind, erfunden wurden.
Die russische Strategie beinhaltet somit keine Massenvergewaltigungen. Wann haben westliche Medien die Vergewaltigungen durch US-Soldaten in Vietnam oder anderswo thematisiert? Gab es eine Dokumentation über die Folterungen in Abu Ghraib, über das Massaker von My Lai? Wann wird das endlich aufgearbeitet?
Die Erfahrungen der letzten Jahrzehnte lehren, dass man bei Berichten über angebliche Menschenrechtsverletzungen, die in westlichen Medien mit großer Empörung vorgetragen werden, immer skeptisch bleiben muss, insbesondere wenn Staaten beschuldigt werden, die sich der unipolaren Weltordnung unter der Führung Washingtons widersetzen. Die empört vorgetragenen Geschichten dienen gewöhnlich dazu, eine neue Stufe der Eskalation vorzubereiten.
Solange die Mainstream-Medien ihre Kriegslügen aus vergangenen Konflikten nicht glaubwürdig aufgearbeitet haben, haben sie kein Vertrauen mehr verdient.
Der israelische Finanzminister Bezalel Smotrich fordert nach dem Tod zweier Israelis in der palästinensischen Kleinstadt Huwara im Westjordanland dessen kompletten Ausradierung.
Smotrich „Staat Israel muss die Stadt zerstören, keine Privatleute“
Smotrich, der zur neuen rechtsradikalen Regierung Netanjahus gehört und unter anderem für den Siedlungsausbau im Westjordanland zuständig ist, sagte am Mittwoch bei einer Konferenz der Wirtschaftszeitung „TheMarker“: „Ich denke, das Dorf Huwara muss ausradiert werden. Ich denke, der Staat Israel muss dies tun – um Gottes Willen keine Privatleute.“
Auslöser dieser Aussage war der Tod zweier israelischer Brüder, die von einem Palästinenser erschossen worden sein sollen. Daraufhin kam es zu schweren Ausschreitungen israelischer Siedler in der Nähe des Tatorts, bei denen Hunderte Palästinenser verletzt wurden. Außerdem hat man dutzende Häuser, Läden und Autos in Brand gesetzt.
In der Kleinstadt Huwara leben Schätzungen zu Folge 7.400 Palästinenser. Die israelischen Siedler nutzen täglich eine zentrale Verbindungsstraße, die durch die Kleinstadt führt.
Die Dörfer müssen brennen
Zvika Fogel, Abgeordneter der rechtsextremen Koalitionspartei Ozma Jehudit, hatte die Ausschreitungen in Huwara ausdrücklich begrüßt.
„Nach einem Mord wie gestern müssen die Dörfer brennen, wenn die Armee nichts unternimmt. Huwara geschlossen und verbrannt, das ist es, was ich sehen will“.
Aufgrund dieser Aussagen, hat die israelische Generalstaatsanwältin polizeiliche Ermittlungen gegen Fogel wegen Aufstachelung zur Gewalt angeordnet. Auch Benjamin Netanjahu forderte die Israelis auf, das Gesetz nicht in die eigenen Hände zu nehmen.
Gesetz für Todesstrafe für Terroristen nimmt erste Hürde
Die neue Regierung plant derzeit, die Todesstrafe für Terroristen einzuführen. Nun hat man im Parlament die erste Hürde genommen. 55 von 120 Abgeordneten im Parlament stimmten für den Entwurf, neun dagegen. Jedoch sind noch drei weitere Lesungen notwendig, bevor das Gesetz in Kraft treten kann. Bislang waren ähnliche Vorstöße für eine Todesstrafe für Terroristen gescheitert. Die deutsche Außenministerin zeigte sich bei ihrem Besuch in Israel besorgt über eine mögliche Einführung der Todesstrafe.
„Ich will nicht verhehlen, dass wir uns im Ausland Sorgen machen über einige gesetzgeberische Vorhaben in Israel“, sagte sie.
Sollte wirklich die Todesstrafe eingeführt werden, wird es außer der mündlichen Kritik aus dem Westen keine weiteren Konsequenzen für Israel geben. Anders als beim Iran, wo unter anderem die Todesstrafe als Anlass genommen wird, das Land zu sanktionieren und um vor kurzem zwei iranische Diplomaten aus Deutschland auszuweisen. Ebenso wird die Aufforderung Smotrichs, eine ganze Kleinstadt, mit über 7000 Einwohnern, auszulöschen, höchstens eine Erwähnung in den Nachrichten wert sein. Weitere Konsequenzen sind nicht zu erwarten.
Schließlich bringt die Rettung des palästinensischen Volkes keinen Mehrwert für Länder wie Deutschland, weshalb auch hier die Menschenrechte gerne mit Füßen getreten werden können. Anders sieht es mit der Ukraine/Russland und dem Iran aus. Hier muss alles dafür getan werden, damit die Bevölkerung in „Freiheit“ leben kann. Andere wirtschaftliche oder geopolitische Beweggründe gibt es nicht. Deswegen ist jedes Mittel recht, um den „bösen Russen“ und das „Mullah-Regime“ aufzuhalten. Bei dem Apartheidsregime Israel drückt man gerne weiterhin beide Augen zu.
Dr. Daniele Ganser, der berühmte schweizer Historiker und Spezialist in Bereichen Geostrategie, geheime Kriegsführung, Menschenrechte und Friedensforschung, ist nun was? Ein Verschwörungstheoretiker, genau.
Die Corona-Zeit hat uns ein Wort ganz besonders nahe gebracht. Verschwörungstheorien. Und wenn es uns eines gelehrt hat, dann, dass das Wort Verschwörungstheoretiker oft für Leute verwendet wurde, die gegen Mainstream und Pro Nachdenken waren. Und zusätzlich wurde dieses Wort nur allzu gern verwendet, um die Gegenseite mundtot zu machen, das Wort alleine reicht nun aus, jegliche Diskussion zu beenden. “Du bist ja eh ein Verschwörungstheoretiker”. Fertig aus, Ende im Gelände.
Das heißt, wenn wir das Wort in den Medien lesen, aufgepasst, hierbei kann es sich um jemanden handeln, der die Wahrheit spricht.
Dieses Phänomen sehen wir immer wieder, dieses Mal bei Daniele Ganser.
Wer ist Daniele Ganser?
Daniele Ganser studierte Geschichte, internationale Beziehungen, Philosophie und Englisch, erhielt seinen Doktor in Geschichte, durchlebte Think-Tanks, unterrichtete an Unis, schrieb Bücher und erhielt viele Preise. Viele kennen ihn sicherlich durch das Buch “Illegale Kriege” oder “Imperium USA”. In den sozialen Netzwerken folgen ihm über 100.000 Abonnenten und er füllt mit seinen Vorträgen immer wieder mehrere Hallen in Deutschland.
Nun kündigen ihm jedoch mehrere Hallen in Deutschland den Auftritt zum Thema „Warum der Ukraine-Krieg ausgebrochen ist“. Hiergegen geht Ganser zwar juristisch vor, aber wieso kündigen ihm die Hallen?
Eine jahrelange Praxis, von der Muslime unzählige Lieder singen könnten, wird in Deutschland nun gängige Praxis für alle, die einen Teil der Wahrheit aussprechen wollen. Und es ist immer wieder dieselbe Masche. Irgendwelche Politiker in diesem Fall die Grünen und die SPD bekunden ihre Sorge beim Austragungsort, machen Druck nach dem Prinzip Verschwörungstheorien und Antisemitismus hätten ja keinen Platz in Deutschland und die Halle knickt ein und sagt ab.
Kein Argument, kein Beweis, gar nichts, diese Aussagen reichen aus, um jemandem eine Karriere, einen Job, eine Halle oder das Ansehen wegzunehmen. Es geht nicht um eine konkrete Debatte oder einen Austausch. Dieses Prinzip verfolgt das mundtot machen der Gegenseite.
T-online titelte am 10. Februar „Verschwörungsunternehmer darum ist Daniele Ganser so gefährlich.“
Was sind Daniele Gansers gefährliche Aussagen?
In jeglichen Bereichen, wie auch in seinen Büchern behandelt er das Thema USA und ihre teils geheimen, teils offenen Verwicklungen in den unterschiedlichen Kriegen, Putsche oder Ermordungen.
In den aktuellen Vorträgen geht er auf die eigentliche Ursache des Krieges ein. Für ihn begann der Krieg nicht erst im Jahre 2022 sondern schon 2014 durch den Putsch. Er geht auf den Punkt ein, dass Selensky Schauspieler war und vor seiner Wahl in einer bekannten Serie dort schon den Präsidenten spielte. Er geht auf den Wortbruch der Grünen ein und betont, die Friedenspartei, die doch niemals Waffen in Kriegsgebiete schicken wollte, ist heute Kriegspartei und schickt Waffen.
Auf Twitter schrieb er im Mai 2022 “Deutschland sollte keine Panzer in die Ukraine liefern. Mehr Waffen schaffen keinen Frieden. Wir brauchen Deeskalation, kein Wettrüsten.”
Dies ist entgegen der westlichen Medien und Journalisten, die für den Krieg und für mehr Waffen trommeln. Zu was die Medien führen können, wenn man sie im falschen Maße konsumiert, zeigt dieses Zitat. Deutschlands oberste Protestantin äußerte sich zum Krieg folgendermaßen: „Waffen für Ukraine sind Pflicht christlicher Nächstenliebe“. (Annette Kurschus, Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche)
Durch das Aufrüsten der einen Seite gegen eine Atommacht wird diese Seite nicht kampflos aufgegeben, sondern entgegen Rüsten und das Wettrüsten beginnt. Das hat rein gar nichts mit Nächstenliebe zu tun!
Daniele Ganser betont jedoch, „bleibt standhaft, lasst euch nicht wegdrücken, weil es sind ganz viele Menschen gegen diesen Krieg und es sind auch ganz viele Menschen, die nicht blind dem Fernseher mehr glauben und das muss man in den nächsten Monaten wissen, weil manchmal denkt man vielleicht „ja vielleicht ist es doch gut mit dem Leopard-Panzer.“ Nein das ist es nicht.“ Link zum Video.
Die Partei „Die Grünen“ ist heute bei näherer Betrachtung zweifellos zur gefährlichsten Partei in Deutschland mutiert – sowohl außen- als auch innenpolitisch. Atemberaubend ist die Geschwindigkeit, mit der die einstige pazifistische Partei ihre ehemaligen Grundsätze (Gewaltfreiheit) verraten und über Bord geworfen und ihre Wahlversprechen („Keine Waffenlieferungen in Kriegsgebiete“) gebrochen hat – ehemalige Galionsfiguren wie Petra Kelly dürften im Grab rotieren, wenn sie die Partei heute sehen könnten.
Oskar Lafontaine attestierte ihnen zu Recht, inzwischen „zu den größten Kriegstreibern in Deutschland geworden“ zu sein, ein nennenswerter pazifistischer Flügel existiert überhaupt nicht mehr. Stattdessen unterstützen die Olivgrünen „jede US-Entscheidung, wenn es um Kriege geht“. Was die Grünen dabei so gefährlich macht ist das ständige empört vorgetragene Moralisieren, das mit einer sich überschlagenden Kriegsrhetorik und der Inkompetenz des Personals einhergeht.
Das Moralisieren ist deshalb scheinheilig, weil die Menschenrechtsverletzungen und Verbrechen der USA und ihrer willigen Helfer einfach nicht (mehr) zur Kenntnis genommen werden (was man in den 1980er Jahren noch tat), während die Kritik nur dann erfolgt, wenn es US-Interessen dient. Man gibt die mutigen Kämpfer für die Menschenrechte, wird aber ganz kleinlaut und zieht feige den Schwanz ein, wenn – wie z.B. im Fall Assange – einmal wirklich Mut gefordert und der große Bruder in Washington zur Einhaltung der Menschenrechte zu ermahnen wäre. Die Verbrechen des Kiewer Regimes, den seit 2014 anhaltenden Beschuss der Bevölkerung des Donbass und das Leid der Menschen dort übersieht man geflissentlich.
Warum ist dies gefährlich? Weil die deutschen „Qualitätsmedien“, die von transatlantischen Netzwerken durchsetzt sind, die Bevölkerung nicht über die westlichen und ukrainischen Menschenrechtsverletzungen informieren, erscheint den durchschnittlichen Medienkonsumenten das Moralisieren der „Grünen“ noch als konsequent – während der Kanzler bspw. als „Zögerer“ erscheint.
Die Überlebenden werden die Toten beneiden
Gefährlich sind die Grünen auch wegen der Inkompetenz des Personals und dessen Kriegsrhetorik. Der grüne Bundestagsabgeordnete Anton Hofreiter forderte Ende letzten Jahres die NATO-Mitgliedschaft der Ukraine oder die Lieferung von 3200 Leopard-Panzern. Ersteres würde den 3. Weltkrieg bedeuten und das Zweite ist überhaupt nicht möglich. Die Außenministerin Baerbock, die zur Erheiterung Moskaus bei der Münchner Sicherheitskonferenz am Wochenende eine „360-Grad-Wende“ Putins forderte, warnt vor „Kriegsmüdigkeit“ in Deutschland. In Finnland spielte sie Hüpfspiele im Bunker und will seitdem Deutschland außer mit Windrädern mit Tausenden neuen Bunkern beglücken. O-Ton der „Grünen“ 1980er Jahre (im Hinblick auf den Atomkrieg): „Die Überlebenden werden die Toten beneiden“ – heute soll es der Bunker richten.
Als Chefdiplomatin äußerte sie im Europarat, dass „wir uns in einem Krieg mit Russland befinden“. In der Diplomatie, wo jedes Wort Gewicht hat, ein Super-Bock-GAU, aus dem Kriege entstehen können. Moskau fragte, ob das die Position der Bundesregierung sei? Muss man wirklich die völlige Ahnungslosigkeit dieser Ministerin noch näher darlegen? Im Herbst belehrte die Ministerin bei Lanz die Zuschauer (am 22.9.22), dass der Ukraine-Krieg anders geführt werde als im 19. Jahrhundert, denn damals kämpfte man “nur mit Panzern”. Von den Panzerschlachten Napoleons während des Rußland-Feldzuges wird sie allerdings nur von ihren „Kobolden“ (Baerbock-Bezeichnung für Kobalt) erfahren haben.
Der „Sündenfall“ der „Grünen“ ereignete sich bereits 1998, als der neue grüne Außenminister Joschka Fischer dafür mit verantwortlich war, dass deutsche Bomber völkerrechtswidrig wieder über Belgrad flogen und dort keine Flugblätter abwarfen. Seitdem haben die „Grünen“ offenbar Blut geleckt und forderten z.B. 2011 die Beteiligung deutscher Bomber beim Sturz Gaddafis. Ihre Kriegsgeilheit übertrifft heute keine einzige Partei. Verkehrte Welt: Der AfD-Mann Höcke wirbt heute mit dem ehemaligen Grünen-Spruch: „Frieden schaffen ohne Waffen“.
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