Nach dem Kompaktlexikon Biologie versteht man unter Intersexualität „das Vorhandensein von Merkmalen beider Geschlechter bei einem Menschen, d.h. Geschlechtsorgane und sekundäre Geschlechtsmerkmale sind nicht eindeutig weiblich oder männlich, sondern stehen zwischen den Geschlechtern.“ Das Lehrbuch der Inneren Medizin von Wolfgang Gerok stellt fest, dass sich eine „Intersexualität“ erst als Abweichung von der biologisch normalen Entwicklung ergeben kann. In deutschen Medien (selbst im Wissenschaftsmagazin „Quarks“) wird inzwischen jedoch immer häufiger der biologische Normalfall geleugnet und entgegen den biologischen Fakten behauptet, dass alle Embryonen bereits intersexuell wären und sich aus der Kombination XX nur „vermutlich“ ein Mädchen und aus der Kombination XY nur „vermutlich“ ein Junge entwickeln würde. Mit dieser Behauptung wird ein 3. Geschlecht (Divers) geschaffen.
Selbstverständlich gibt es als Geschlechter nur Mann und Frau, auch wenn man sich seit etwa zwei Jahren in Deutschland als „drittes Geschlecht“ („divers“, d) eintragen lassen kann. Auch in Grundschulen von manchen Bundesländern gibt es sogar Toiletten für das „dritte Geschlecht“. Alles andere sind sehr unterschiedliche klinische Phänomene wie Chromosomenanomalien, Entwicklungsstörungen, hormonelle Störungen, anatomische Deformationen uvm. Nach dem „Ärzteblatt“ hatten ein Jahr später in Standesämtern ganze 150 Eltern in Deutschland ihre Kinder als „divers“ eintragen lassen. Ein ziemlich großer Aufwand im Vergleich den Zahlen.
Das Eintreten für die Gerechtigkeit ist nach dem Quran einer der Hauptgründe, weshalb Gott die Propheten zu den Menschen gesandt hat: „Wir haben unsere Gesandten mit den deutlichen Zeichen gesandt und mit ihnen das Buch und die Waage herabkommen lassen, damit die Menschen für die Gerechtigkeit eintreten.“ (Sure 57:25)
Deshalb sind die Muslime verpflichtet, ihre Stimme gegen Unterdrückung zu erheben. So heißt es in Sure 74:42-44: ‚Was hat euch ins Höllenfeuer getrieben?‘ Sie sagen: ‚Wir gehörten nicht zu denen, die beteten. Und wir pflegten nicht den Bedürftigen zu speisen.‘
Es geht beim Einsatz für soziale Gerechtigkeit nicht nur um das Geben von Almosen. Auch geht es um feststehende Rechte, die der Arme gegenüber den Reichen besitzt.
Hier erscheinen starke Zweifel angebracht, gelten doch die liberalen „Demokraten“ mit Biden als Präsident in den USA inzwischen als wesentlich bellizistischer bzw. kriegslüsterner als die „Republikaner“. So hat auch der „gute“ Obama nicht nur den Krieg gegen Libyen und die Zerstörung des Landes zu verantworten, sondern auch die zahlreichen zivilen Opfer der Drohnenangriffe in Pakistan. Biden selbst war in der Vergangenheit eine treibende Kraft beim Jugoslawien-Krieg und ein vehementer Befürworter des Irak-Krieges von 2003. Er warb damals für den Krieg als einen „Marsch hin zu Frieden und Sicherheit“. Im Hinblick auf Syrien will er das Land weiter destabilisieren und einen „Regime Change“ erzwingen. Er hält sich dabei ausdrücklich auch die militärische Option offen – die Gefahr eines großen Krieges stört ihn dabei offenbar nicht.
In Frankreich gingen am Wochenende trotz Corona im ganzen Land Tausende gegen das geplante Gesetz zur Gleichstellung aller Frauen bei der künstlichen Befruchtung auf die Straße. Die französische Nationalversammlung verabschiedete längst ein „Bildungsgesetz“, das die Begriffe „Vater“ und „Mutter“ abschaffen und durch die Bezeichnungen „Elternteil 1“ und „Elternteil 2“ ersetzen möchte.
Damit soll der „neuen Realität“ Rechnung getragen werden. Homosexuelle Paare sollen somit (auf unnatürliche Weise) Kinder aufziehen dürfen und „eine Familie“ darstellen. Sind solche „Lebensgemeinschaften“ als gleichwertig mit der traditionellen Familie zu betrachten? In Deutschland werden solche Forderungen ebenfalls längst erhoben. Laut der Transgender-Lobby der Grünen soll es Vater und Mutter nicht mehr geben. Die traditionelle Familie ist für sie ein Auslaufmodell. So weit kommt eine Gesellschaft, die glaubt, auf Gott verzichten und ohne Religion auskommen zu können. In Wahrheit ist ihnen jeder Maßstab dafür, was gut und böse, was richtig oder falsch, Recht oder Unrecht ist abhanden gekommen.
Der Kulturhistoriker Arnold Toynbee meinte einst, dass große Kulturen nicht sterben würden, sondern Selbstmord begehen. Der „liberale Wertewesten“ glaubt an der Spitze des Fortschritts zu stehen. Alle anderen müssten diese „Werte“ übernehmen – Gott bewahre! Macron marschiert hier voran: Recht auf Blasphemie, Gesetze, die Ärzte zur Abtreibung gezwungen zwingen, bioethische Gesetze u.v.m. Wie geht es weiter mit dem „Wertewesten“? Wir bleiben am Ball.
Es ist nun genau ein Jahr vergangen nach dem rassistischen Anschlag in Hanau, bei dem 9 Menschen ums Leben kamen. 1 Jahr Zeit, die man nutzen hätte können, um das Geschehen in Hanau als etwas zu verstehen, was es in Wirklichkeit auch ist. Eine Wahrheit, die seit unzähligen Jahren in die Dunkelheit gerückt wird und nicht beim Namen genannt wird, – Rechtsextremismus, Rassismus…
Wenn wir von Hanau sprechen, dann ist es wichtig zu verstehen, dass wir nicht von etwas Vergangenem sprechen. Wir sprechen von einer düsteren Wahrheit, die man bis heute in der Dunkelheit halten möchte. Doch die Wahrheit kommt ans Licht, nämlich durch die Sprache. So zeigt uns die Sprache, dass sie immer mehr geprägt ist von rassistischen Begriffen, und die Liste ist lang…
Hanau zeigt uns, dass wir in einem Rechtsstaat leben, wo selbst die Sicherheit zu einem Privileg wird. Hanau zeigt uns, wozu rassistisch motivierte Taten führen, nämlich zu noch mehr Hass, zu noch mehr Anschlägen, denn die Welt wurde schon oft Zeuge von solchen Handlungen und Übergriffen.
Die Nacht von Hanau ist bis heute nicht vergangen. Die Politik hat sich dieses Geschehens noch immer nicht angenommen, um aufzuklären und proaktiv gegen Rassismus und Rechtsextremismus vorzugehen. Es fehlt noch immer das Bewusstsein dafür, gewaltbereite und von Hass und Ignoranz geführte Menschen zu stoppen und ihnen nicht mehr den Raum zu geben, um solche Taten ausüben zu können.
Das Problem bei der Wurzel packen
Wenn wir das Problem daher nicht bei der Wurzel packen, dann nimmt die Saat zu, die gepflanzt ist in vielen weiteren Herzen und eines Tages die ganze Welt erreichen und mit sich reißen.
Mögen diese Seelen, die ihr Leben für solch eine hässliche Wahrheit lassen mussten in Frieden ruhen und mögen diese Namen uns in Erinnerung bleiben. In Erinnerung daran, dass jede Tat ihre Konsequenzen hat, auch wenn keine Konsequenzen gezogen werden. Die Konsequenz daraus wird dann nämlich jene sein, dass eines Tages keiner mehr in Sicherheit sein wird.
Denn Rassismus tötet, – und ja von Hanau bis Halle, Rassismus tötet uns alle.
Wir Gedenken der Opfer und erinnern an sie und wünschen den Angehörigen weiterhin viel Kraft und Geduld.
Vergangenen Freitag fanden deutschlandweit mehrere Mahnwachen und Kundgebungen statt, um der Opfer des rassistisch motivierten Anschlags von Hanau zu gedenken. 9 Menschen kamen in der Nacht vom 19. Februar 2020 ums Leben und ihre Seelen dürfen dabei noch immer nicht in Frieden ruhen. Denn nur einen Abend nach den bundesweiten Mahnwachen in Deutschland wurden bereits Gedenkorte beschmiert, verwüstet und teilweise sogar zerstört. Was sich uns dabei zeigt, ist, dass wenn nicht einmal Gedenkorte in Deutschland geschützt bleiben und es Menschen unter uns gibt, die vor nichts zurückschrecken, wir noch immer ein gewaltiges Problem mit Rassismus haben, welches, wenn es nicht angegangen wird, noch vielmehr Schaden anrichten wird, als den Schaden des vergangenen Wochenendes.
Wir sind viele, das haben uns die Kundgebungen gezeigt, – viele, die gegen das Unrecht ihre Stimme erheben, doch gibt es immer noch starken Gegenwind, denn unter uns gibt es Menschen, die sich keineswegs am Rassismus stören, sondern dadurch gestört fühlen, dass gegen den Rassismus vorgegangen wird. Sie nennen diese Fälle bis zum heutigen Tag noch immer Einzelfälle, wobei es vergleichbar ist mit einem Dominoeffekt. Jedes Ereignis hat seine Folgen und die Folgen eines solchen Ereignisses sind, dass gleichartige und ähnliche Ereignisse folgen werden. Rassismus ist gegen den Menschen und ein Mensch, der von Rassismus geleitet ist, ist in Wahrheit gegen sich selbst.
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