15. März ist UN-Tag zur Bekämpfung von Muslimfeindlichkeit

Der 15 März ist der UN-Tag zu Bekämpfung von Muslimfeindlichkeit. In Deutschland steigt die Abneigung gegenüber dem Islam und den Muslimen. Übergriffe sind keine Seltenheit mehr. Antimuslimischer Rassismus ist in Deutschland längst salonfähig geworden.

Tag zur Bekämpfung von Muslimfeindlichkeit ist Gedenktag an das Christchurch Attentat

Am 15. März 2019 tötete ein Rechtsterrorist in zwei Moscheen im neuseeländischen Christchurch 51 Menschen und verletze rund 50 weitere. Die Vereinten Nationen erklärten diesen Tag zum internationalen Tag zur Bekämpfung von Islamfeindlichkeit. Auch in Deutschland steigt die Abneigung gegen den Islam und Muslime. Im Februar 2020 tötete ein 43-Jähriger Mann in Hanau zehn Menschen und danach sich selbst. Prophezeiungen über vermehrte Attentate auf Moscheen gibt es auch bereits.

Im Jahr 2022 gab es in NRW im Schnitt jeden dritten Tag einen Angriff auf Muslime oder Moscheen. Die Täter kommen in den meisten Fällen aus dem rechten Spektrum. In ganz Deutschland hat es täglich sogar fast zwei Angriffe auf Muslime und Moscheen gegeben. 569 islamfeindliche Straftaten hat man insgesamt erfasst.

Der Generalsekretär des Zentralrats der Muslime, Abdassamad El Yazidi, beklagt, dass der antimuslimische Rassismus in Deutschland eine „Form der Menschenfeindlichkeit, die hoffähig geworden ist, die man ohne vorgehaltene Hand äußern kann…Das passiert im Bundestag, das passiert in den Landtagen durch Faschisten, aber zunehmend auch durch Vertreter der sogenannten etablierten demokratischen Parteien, die in trüben Gewässern fischen und am rechten Rand auf Stimmenfang gehen.“ Dadurch, so der Generalsekretär, diskreditiert man den Islam als Ganzes.

Es fehlt in Deutschland ein Beauftragter zur Bekämpfung von Islamfeindlichkeit

In der Vergangenheit habe der Zentralrat die Bundesregierung mehrmals aufgefordert, einen Beauftragten für muslimisches Leben zu ernennen. Solche Beauftragte gibt es nämlich schon für jüdisches Leben oder gegen Antiziganismus.

„Es gibt sehr viele Beauftragte, etwa 35, die sehr wichtige Funktionen erfüllen“, so Yazidi. „Das ist den Muslimen verwehrt worden, mit scheinheiligen Argumenten. „Man wolle sich nicht eingestehen, dass es ein Problem gebe mit antimuslimischem Rassismus“, „und das spüren die Muslime“.  

In Kanada beispielsweise hat Regierungschef Justin Trudeau erst kürzlich erstmals eine Beauftragte zur Bekämpfung von Islamfeindlichkeit ernannt. Die EU hat seit 2015 eine Stelle eines Koordinators zur Bekämpfung von Muslimfeindlichkeit etabliert. Dieser blieb jedoch eineinhalb Jahre unbesetzt, bevor ihn Anfang Februar die Diplomatin Marion Lalisse übernahm.

Die Muslime merken, dass man ihren Belangen nicht die gleiche Beachtung schenkt wie anderen Minderheiten. Seien es Koranverbrennungen, die durch die vermeintliche Meinungsfreiheit geschützt werden oder Übergriffe, die medial oder politisch nicht die nötige Aufmerksamkeit bekommen. Hinzu kommt, dass durch die überwiegend negative Berichterstattung über den Islam und die Muslime, der Hass noch weiter steigt. Es liegt aber auch an den Muslimen, sich zu vereinen, um eine Stimme zu bilden und gemeinsam ihre Rechte, die im deutschen Grundgesetz verankert sind, einzufordern. Leider ist es aber bis dahin noch ein langer Weg, da intern und extern viel Arbeit geleistet wird, um eine muslimische Einheit zu verhindern.

Muslimfeindlichkeit
Beispiel für antimuslimische Parolen von Rechtsextremisten: Die Niederländische Volksunion (NVU), die eine „Rückbesinnung auf die germanisch-christliche Kultur“ fordert, schreibt „Kein Islam in Europa“ (2011)
Von Wouter Engler – Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=39130692

Studie der Uni Köln: Fasten im Monat Ramadan hat positiven Effekt auf Schülerleistung

Nächste Woche beginnt weltweit für die Muslime der heilige Fastenmonat Ramadan. Eine Studie der Uni Köln zeigt nun, dass sich längere tägliche Fastenzeiten im Monat Ramadan im Schnitt mittelfristig positiv auf die Schulleistung muslimscher Schüler auswirken.

Intensiv erlebter Monat Ramadan führt zu besseren Schulleistungen

Erik Hornung, Professor für Wirtschaftsgeschichte an der Universität zu Köln führte die Studie unter Beteiligung der Universitäten Konstanz und Bern durch. Dabei untersuchten sie die Auswirkungen des Fastens im Monat Ramadan auf die schulischen Leistungen und ob die tägliche Fastendauer eine Rolle spielt. Die Fastendauer verändert sich jährlich, da sich der Monat, der sich nach dem Mondkalender richtet, jedes Jahr um ca. 10 Tage nach vorne verschiebt. So ist beispielsweise die Fastenzeit in Deutschland im Sommer deutlich länger als im Winter. Das Fasten findet nämlich tagsüber statt und erst nachts darf wieder gegessen und getrunken werden.

Für ihre Studie werteten die Wissenschaflter Daten von Achtklässlern in der internationalen Schulleistungsuntersuchung TIMSS sowie im europäischen PISA-Test über mehrere Jahre aus. Dabei kamen sie zu dem Ergebnis, dass sich längere tägliche Fastenzeiten im Schnitt mittelfristig positiv auf die Schulleistung muslimischer Schüler auswirken.

„Schülerinnen und Schüler, die einen intensiven Ramadan erlebt haben, erzielten im folgenden Jahr durchschnittlich bessere Schulleistungen“, so Professor Hornung. Dieser Effekt konnten sie jedoch nur für Länder mit mehrheitlich muslimischer Bevölkerung feststellen. In Ländern mit mehrheitlich nicht-muslimischer Bevölkerung zeigte sich dieser positive Leistungseffekt nicht.

Fastenmonat hat eine identitätsstiftende Wirkung

Die Wissenschaftler vermuten als Ursache für diesen positiven Effekt, dass die verschiedenen sozialen Aktivitäten während des Fastenmonats dazu beitragen, dass die Jugendlichen neue Kontakte knüpfen und eine gemeinsame Identität innerhalb der Schulklasse entwickeln. Dies sei mittelfristig förderlich für die Schulleistungen. So hängt der Effekt also auch davon ab, ob die Mehrheit der Jugendlichen im direkten Umfeld ebenfalls fastet.  

So zeigen beispielsweise die PISA-Daten aus acht europäischen Ländern, dass in Jahren mit längerer Fastendauer, die muslimischen Jugendlichen die existierenden Lücken im PISA-Test zu anderen Schülern stärker aufholen als in Jahren mit einer geringeren Fastendauer. Jedoch konnten die Wissenschaftler diesen Effekt stärker an Schulen mit einem hohen Anteil muslimischer Schüler beobachten, als an Schulen mit einem geringen Anteil.

„Wir interpretieren das als einen weiteren Hinweis auf eine identitätsstiftende Wirkung des Ramadans, die sich positiv auf die Leistungen auswirkt“, so Hornung.

In bisherigen Studien seien primär die unmittelbaren negativen Auswirkungen des Fastens auf die Leistungsfähigkeit untersucht worden. Durch diese Studie konnte man nun einen mittelfristigen positiven Effekt des langen Fastens in Gemeinschaft feststellen.

Der Islam fördert das Gemeinschaftliche sehr und hat viele gottesdienstliche Handlungen eingeführt, um die Verbindung unter den Muslimen zu stärken (Gemeinschaftsgebet, Pilgerfahrt u.v.m.). Auch der Fastenmonat kann und sollte genutzt werden, um sich gegenseitig zu unterstützen. Dies hat einen Nutzen sowohl für das Jenseits als auch, wie unter anderem durch die Studie belegt, für das Diesseits des Muslims.

Ramadan

Giftanschläge auf Mädchenschulen im Iran

Giftanschläge auf Schülerinnen im Iran sind in Deutschland natürlich Thema, denn wer ist als erstes Schuld? Das iranische Regime.

Seit Wochen kursieren Gerüchte rund um die Vergiftungsanschläge auf die Schülerinnen im Iran und noch wusste keiner eigentlich was Genaues, aber der Westen weiß natürlich aus vertrauenswürdigen Quellen, dass “Hunderte Schülerinnen im Iran möglicherweise vorsätzlich vergiftet” worden sind, so titelt es jedenfalls die Zeit.

Die ganzen Berichterstattungen beruhen auf Mutmaßungen und Hetze, sodass Kommentare und Denkweisen wie diese keine Seltenheit sind: „Es geht hier nicht um Mädchenschulen. Es geht um die systematische Unterdrückung von Frauen unter Missbrauch einer Religion. Und Männer, die diese Bezeichnung nicht verdienen. Die Religionswächter und Garden und Milizen und wer weiß was noch rächen sich jetzt.“

Die Unterdrückung der Frau, blutrünstige religiöse Fanatiker, die sich rächen wollen und arme Mädchen, die darunter leiden. Ja, das ist das Bild des Iran.

Frauen unterdrückt?
  1. Frauen und Unterdrückung im Iran: Im Iran studieren statistisch deutlich mehr Frauen als Männer, ihnen wird es weder verboten noch werden sie daran gehindert. Es gibt auch unzählige Sportaktivitäten für Frauen jeden Alters. Frauen können sich im Iran frei bewegen, wandern gehen, klettern, Hobbys nachgehen. Und haltet euch fest, Frauen dürfen sogar aus dem Haus, wenn die Gefahr besteht, dass Männer auch draußen sein könnten.
  2. Rächerische religiöse Fanatiker: Wenn es diese gäbe, wieso starten diese keine Massenerschießungen auf offener Straße? Wieso müssen sie immer ein verstecktes Theater nach dem Anderen durchlaufen, dass die westlichen Medien dann wieder aufdecken, sind sie wirklich so dumm?
  3. Die armen Mädchen: Ja, unter den Anschlägen litten sie darunter, aber wer ist Schuld an ihrem Leid? Ihr seid es, jeder einzelne, der glaubt, der iranische Staat würde seine eigene Bevölkerung massakrieren.

Das geistliche Staatsoberhaupt Ayatollah Sayyid Ali Khamenei, betonte jedoch am Sonntag, den 5. März, dem Tag des Baumes: „Dies ist ein Verbrechen, da es gegen die unschuldigsten Mitglieder der Gesellschaft, die Kinder, verübt wird. Es verursacht auch Angst und psychische Unsicherheit in der Gesellschaft und beunruhigt die Familien. Diese Probleme sollten ernsthaft verfolgt werden, und wenn die Täter verurteilt werden, wird es keine Amnestie für sie geben. Und sie müssen bestraft werden, und ihre Bestrafung sollte als Lehre (für andere) dienen.“

Täter gefasst

Farsnews, ein iranischer Nachrichtendienst, gab nun bekannt, dass einige Anschläger, die für den Stadtteil Larestan zuständig waren, festgenommen wurden. Sie gaben an, Filmaufnahmen dieser Angriffe aufgenommen und an anti-iranische Netzwerke geschickt zu haben. Ziel sei es, eine Atmosphäre der Skepsis gegenüber dem System zu schaffen und Schulen unsicher zu machen, so die Festgenommenen.

Zudem gaben Schülerinnen zu, Stinkbomben mit in die Schulen genommen zu haben, nur zum Spaß, um mit Freunden Abenteuer zu erleben, und evtl. dadurch sogar der Unterricht ausfällt.

Stinkbomben sind auch in Deutschland nichts Unbekanntes an Schulen und werden hier mit Polizeieinsätzen und Schulausfall gehandhabt. Es gehört jedoch zu einer kostspieligen Idee, denn Folgen bleiben nicht ungeahndet.

Im Iran wurden die Schülerinnen jedoch ermahnt, da keine böswillige Absicht dahinter steckte.

Nun nachdem einige Attentäter gefasst wurden und das Urteil noch nicht gesprochen ist, gibt es dann auch bald wieder Hashtags und Mitleid mit diesen Verbrechern, ganz nach dem Motto, lasst die Elite der Chemiker-Spielbetreiber frei? Als es sich zu Beginn aber um angebliche religiöse Fanatiker handelte, mussten sie bestraft werden.

Link zum Video.

Gibt es „Menstruierende Männer“?

Der Transgender-Irrsinn in Deutschland nimmt immer absurdere Züge an. Hygiene-Behälter für „Menstruierende Männer“ halten in immer mehr öffentlichen und UNI-Herren-WCs Einzug. Der Verfasser dieser Zeilen entdeckte sie diese Woche im Männer-WC der UNI-BIB Bayreuth. Kein Einzelfall, dieser Wahnsinn greift vielmehr immer mehr um sich.

Die sächsische SPD kündigte auf ihrem Parteitag an, sich für eine ganz besondere Minderheit stark zu machen: für menstruierende Männer. Deshalb forderte sie eine „nicht-binäre Toilettenausstattung“ für „queere Menschen“ in der Öffentlichkeit, damit „menstruierende Männer und menstruierende nicht-binäre Personen“ bei „der Entsorgung von Hygieneprodukten“ nicht diskriminiert würden. Letztlich ginge es um die Akzeptanz „queerer Lebensrealitäten“.

Ende Oktober letzten Jahres sind Tampon-Automaten im Stuttgarter Rathaus auf den Herrentoiletten aufgehängt worden. Der Antrag dazu kam von der Fraktion der Grünen im Stadtrat. Dafür wurden 10000 (!) EURO aus Steuergeldern bewilligt und seitdem gibt es dort nicht nur kostenlose Tampons, sondern auch Hygienebeutel für Binden im Männerklo. Petra Rühle, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Stadtrat, begründete das Tampon-Automaten-Projekt mit der „Gleichbehandlung von Transmenschen“.

Politik entfernt sich immer von Bürgern

Dies zeigt nicht nur, dass sich die Kommunalpolitik inzwischen weit von den wirklichen Sorgen der Menschen entfernt hat.

Es ist natürlich aus wissenschaftlich-biologischer Sicht völliger Unsinn, von „menstruierenden Männern“ zu sprechen. Das Problem ist, dass die Wissenschaft und das Offensichtliche einfach abgestritten werden – frei nach dem „Pipi-Langstrumpf-Prinzip“: „Ich mach’ mir die Welt, wie sie mir gefällt“.

Den Beweis liefert der Politologe Arn Sauer im (u.a. von der Bundeszentrale für polit. Bildung vertriebenen) LSBQT-Lexikon, in dem er schreibt: „Selbstdefinitionen und Selbstbeschreibungen sind immer anzuerkennen, sie sollten nicht in Frage gestellt, sondern als ein weiterer Teil einer … Vielfalt begriffen werden.“ Wenn eine Frau sagt, dass sie ein Mann ist, ist sie das demnach. Wenn ein Teenager sagt, dass er ein zwei Jahre alter Fuchs ist, dann darf dies nicht infrage gestellt werden.

Die Frau ist aber kein Mann und der Teenager kein Fuchs. Haben die LGBT-Ideologen die Folgen ihrer Thesen bedacht? Das ist der Abschied von Wissenschaft und der Realität – willkommen in Absurdistan.

Bild: Tampon-Automat im Herren-WC des Stuttgarter Rathauses

Daniele Ganser, Fakten gefährlich?

Dr. Daniele Ganser, der berühmte schweizer Historiker und Spezialist in Bereichen Geostrategie, geheime Kriegsführung, Menschenrechte und Friedensforschung, ist nun was? Ein Verschwörungstheoretiker, genau.

Die Corona-Zeit hat uns ein Wort ganz besonders nahe gebracht. Verschwörungstheorien. Und wenn es uns eines gelehrt hat, dann, dass das Wort Verschwörungstheoretiker oft für Leute verwendet wurde, die gegen Mainstream und Pro Nachdenken waren. Und zusätzlich wurde dieses Wort nur allzu gern verwendet, um die Gegenseite mundtot zu machen, das Wort alleine reicht nun aus, jegliche Diskussion zu beenden. “Du bist ja eh ein Verschwörungstheoretiker”. Fertig aus, Ende im Gelände.

Das heißt, wenn wir das Wort in den Medien lesen, aufgepasst, hierbei kann es sich um jemanden handeln, der die Wahrheit spricht.

Dieses Phänomen sehen wir immer wieder, dieses Mal bei Daniele Ganser.

Wer ist Daniele Ganser?

Daniele Ganser studierte Geschichte, internationale Beziehungen, Philosophie und Englisch, erhielt seinen Doktor in Geschichte, durchlebte Think-Tanks, unterrichtete an Unis, schrieb Bücher und erhielt viele Preise. Viele kennen ihn sicherlich durch das Buch “Illegale Kriege” oder “Imperium USA”. In den sozialen Netzwerken folgen ihm über 100.000 Abonnenten und er füllt mit seinen Vorträgen immer wieder mehrere Hallen in Deutschland.

Nun kündigen ihm jedoch mehrere Hallen in Deutschland den Auftritt zum Thema „Warum der Ukraine-Krieg ausgebrochen ist“. Hiergegen geht Ganser zwar juristisch vor, aber wieso kündigen ihm die Hallen?

Eine jahrelange Praxis, von der Muslime unzählige Lieder singen könnten, wird in Deutschland nun gängige Praxis für alle, die einen Teil der Wahrheit aussprechen wollen. Und es ist immer wieder dieselbe Masche. Irgendwelche Politiker in diesem Fall die Grünen und die SPD bekunden ihre Sorge beim Austragungsort, machen Druck nach dem Prinzip Verschwörungstheorien und Antisemitismus hätten ja keinen Platz in Deutschland und die Halle knickt ein und sagt ab.

Kein Argument, kein Beweis, gar nichts, diese Aussagen reichen aus, um jemandem eine Karriere, einen Job, eine Halle oder das Ansehen wegzunehmen. Es geht nicht um eine konkrete Debatte oder einen Austausch. Dieses Prinzip verfolgt das mundtot machen der Gegenseite.

T-online titelte am 10. Februar „Verschwörungsunternehmer darum ist Daniele Ganser so gefährlich.“

Was sind Daniele Gansers gefährliche Aussagen?

In jeglichen Bereichen, wie auch in seinen Büchern behandelt er das Thema USA und ihre teils geheimen, teils offenen Verwicklungen in den unterschiedlichen Kriegen, Putsche oder Ermordungen.

In den aktuellen Vorträgen geht er auf die eigentliche Ursache des Krieges ein. Für ihn begann der Krieg nicht erst im Jahre 2022 sondern schon 2014 durch den Putsch. Er geht auf den Punkt ein, dass Selensky Schauspieler war und vor seiner Wahl in einer bekannten Serie dort schon den Präsidenten spielte. Er geht auf den Wortbruch der Grünen ein und betont, die Friedenspartei, die doch niemals Waffen in Kriegsgebiete schicken wollte, ist heute Kriegspartei und schickt Waffen.

Auf Twitter schrieb er im Mai 2022 “Deutschland sollte keine Panzer in die Ukraine liefern. Mehr Waffen schaffen keinen Frieden. Wir brauchen Deeskalation, kein Wettrüsten.”

Dies ist entgegen der westlichen Medien und Journalisten, die für den Krieg und für mehr Waffen trommeln. Zu was die Medien führen können, wenn man sie im falschen Maße konsumiert, zeigt dieses Zitat. Deutschlands oberste Protestantin äußerte sich zum Krieg folgendermaßen: „Waffen für Ukraine sind Pflicht christlicher Nächstenliebe“. (Annette Kurschus, Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche)

Durch das Aufrüsten der einen Seite gegen eine Atommacht wird diese Seite nicht kampflos aufgegeben, sondern entgegen Rüsten und das Wettrüsten beginnt. Das hat rein gar nichts mit Nächstenliebe zu tun!

Daniele Ganser betont jedoch, „bleibt standhaft, lasst euch nicht wegdrücken, weil es sind ganz viele Menschen gegen diesen Krieg und es sind auch ganz viele Menschen, die nicht blind dem Fernseher mehr glauben und das muss man in den nächsten Monaten wissen, weil manchmal denkt man vielleicht „ja vielleicht ist es doch gut mit dem Leopard-Panzer.“ Nein das ist es nicht.“
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Aberwitzige Reaktionen auf Wagenknecht/Schwarzer-Manifest

Obwohl Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer in ihrem »Manifest für den Frieden« vom 10.2.23 zahlreiche Zugeständnisse an die westliche Propaganda machen, werden sie von US-hörigen Politikern und den von transatlantischen Netzwerken durchsetzten Mainstream-Medien für ihre Forderungen nach einer Verhandlungslösung und einem Stopp von Waffenlieferungen heftig attackiert und verleumdet. Nicht nur das, man werfe dem Wagenknecht/Schwarzer-Manifest vor, missbraucht zu werden von Extremisten.

Man muss kein Fan der Linken-Politikerin Wagenknecht und erst recht nicht von Alice Schwarzer sein – zu begrüßen ist allerdings jede Initiative, die sich in der jetzigen Situation für Frieden und Verhandlungen einsetzt und die sich ständig weiter drehende Eskalationsspirale durchbrechen will. Die kriegsgeilen „Qualitätsmedien“ diffamieren die Initiatoren als Agenten Putins und behaupten, dass Wagenknecht auf dem Lohnzettel von Putin stehe. So weit ist es in dieser „Demokratie“ gekommen, dass man jemand verleumdet, nur wenn er die herrschende Kriegspropaganda nicht mitmacht.

Kriegspropaganda immer lauter

Dabei müsste doch jedem klar sein, dass die Ukraine diesen Krieg nicht gewinnen kann. Das sieht man schon daran, dass der Ukraine die Munition ausgeht und angesichts horrender Verluste (US-Offiziere sprechen von bis zu 500000 Soldaten) inzwischen 45-55jährige rekrutiert. Die Munition glaubt der Westen noch liefern zu können, doch will man auch Soldaten schicken und was heißt das? Russland stehen dagegen fast unbegrenzte Ressourcen zur Verfügung.

Die Mainstream-Medien vernebeln stattdessen die Gehirne der Menschen damit, dass der Sieg der Ukraine sicher sei, melden Bauchspeicheldrüsenkrebs von Putin und – bisher der Gipfel – behaupten, dass Russland überhaupt keine Atomwaffen mehr habe (Große Überschrift in der „Bild“: „Putin hat keine Atomwaffen mehr“) . Die Botschaft ist klar: Nur keine Angst vor weiterer Eskalation. Die Soziologin Eva Illouz forderte in der „Zeit“ einen „totalen Sieg“ der Ukraine – was heißt das? Einmarsch in Moskau? Da werden Erinnerungen an die NS-Parole vom „totalen Krieg“ war. Wie bereits bei der Corona-Pandemie kann man nur darüber staunen, wie schnell Konformität gefordert wird und abweichende Meinungen stigmatisiert und nicht mehr zugelassen werden.

Manifest spricht gegen Putin

Dabei wird Russland im Wagenknecht/Schwarzer-Manifest als der brutale Aggressor dargestellt, der nicht nur die Ukraine, sondern sogar die ukrainische Bevölkerung überfällt. Die Vorgeschichte dieses Krieges – der acht Jahre andauernde Beschuss des Donbass durch das Kiewer Regime, der ca. 15000 Tote zur Folge hatte, ist keine Erwähnung wert. Auch der Stellvertreterkrieg der NATO gegen Russland auf dem Rücken der Ukrainer, der Putsch von 2014, das Minsk-II-Abkommen usw. erwähnt man nicht. Kriegspropaganda, die schon längst als frei erfunden gebrandmarkt ist, wiederholt man. Somit fehlt der Angriff auf die Grundpfeiler der westlichen Außenpolitik, denn Russland wird als der Aggressor und Gefahr dargestellt. Angebliche Kriegsverbrechen, die nicht durch unabhängige Untersuchungen bestätigt wurden, werden einfach wiederholt, das westliche Narrativ vom bösen, unzivilisierten, vergewaltigenden Russen bedient.

Es gibt somit gute Gründe, dieses Manifest nicht zu unterschreiben, was der Verfasser dieser Zeilen aus den dargelegten Gründen auch nicht tut. Dennoch ist in der momentanen Situation, in der die Welt vor einem Atomkrieg steht, jede Initiative zu einer Verhandlungslösung zu begrüßen.