Was die „Qualitätsmedien“ über den Ukraine-Krieg verschweigen

Der ungarische Ministerpräsident Victor Orban äußerte sich über realistisch über den Ukraine-Krieg. Auf der diesjährigen (vom US-Bloomberg-Konzern ausgerichteten) Konferenz des „Qatar Economic Forum“ (QEF) in Doha, der Hauptstadt des Golfstaates Katar, sagte er, dass „die Ukraine den Krieg gegen Russland nicht gewinnen kann, es sei denn, die NATO schickt direkt Truppen – wozu sie nicht bereit ist und was Ungarn ohnehin strikt ablehnt“. Jede Waffenhilfe für den Ukraine-Krieg sei daher sinnlos und verlängere nur diesen Krieg. Leider ist so viel Realitätssinn in der NATO eine Ausnahme.

Deutsche „Qualitätsmedien“ und Politiker suggerieren dagegen unermüdlich, dass die Ukraine diesen Krieg gewinnen könne, denn nur so lassen sich die gigantischen Waffenlieferungen und die Unsummen rechtfertigen, die man in die Wirtschaft der Ukraine steckt.

Wie sieht es wirklich aus?

So fällt bei der Berichterstattung auf, dass über ukrainische Verluste de facto überhaupt nicht gesprochen wird, während die Verluste der russischen Seite völlig übertrieben dargestellt werden. Dass die ukrainischen Verluste jedoch gewaltig sind, geht u.a. aus einem Bericht der angesehenen Denkfabrik des britischen Militärs „Royal United Services Institute“ (RUSI) vom 19. Mai (unter dem Titel „Meatgrinder: Russian Tactics in the Second Year of Its Invasion of Ukraine“) hervor. Darin schätzen die Autoren, Dr. Jack Watling und Nick Reynolds, die ukrainischen Verluste bisher auf 300.000 bis 500.000 Soldaten! Jeden Tag gehen demnach Hunderte von ukrainischen Soldaten und Söldner verloren. Rekrutiert werden für den Ukraine-Krieg inzwischen die über 50-jährigen.

Die Infrastruktur ist zu einem Großteil zerstört, die Wirtschaft des Landes liegt völlig am Boden und muss wohl dauerhaft vom Westen alimentiert werden. Der Steuerzahler in Deutschland ahnt wohl, dass er bzw. sie diese Kosten zu einem nicht unerheblichen Teil tragen darf.

In westlichen Medien wird fast ausschließlich nur die ukrainische Sichtweise der Ereignisse wiedergegeben, was jeder ausgewogenen Berichterstattung Hohn spricht. Über den Beschuss des Donbass und die Toten allein die letzten Tage durch ukrainische Truppen wird selbstverständlich nicht berichtet. Während ukrainische Verluste nicht thematisiert werden, werden die russischen Verluste groß herausgestellt, obwohl selbst der brit. Geheimdienst meint, dass die russ. Verluste am Anfang höher waren, aber inzwischen deutlich gesunken sind. Jeder kleine Erfolg der Ukrainer wird aufgebauscht, während ungünstige Entwicklungen für die Ukraine unter den Teppich gekehrt werden. Zudem gibt es immer wieder lächerliche Meldungen, nach denen Russland die Panzer ausgehen, Putin die Panzer bereits aus Kriegsmuseen hole und Russland überhaupt keine Atomwaffen mehr (!) habe („Bild“). Experten schätzen allerdings, dass in der RF noch ca. 40000 Panzer aus Sowjetzeiten eingemottet sind.

Die Menschen für dumm verkaufen

Mit einer solchen Berichterstattung über den Ukraine-Krieg soll die Gefahr einer Eskalation zum Atomkrieg kleingeredet werden, sodass die Menschen den Kriegs- und Konfrontationskurs bereitwillig unterstützen. Nehmen wir als Beispiel die kürzliche Einnahme der Stadt Bachmut. US-Präsident Biden meinte doch tatsächlich, dort wären etwa 100000 russ. Soldaten ums Leben gekommen, obwohl dort zu keinem Zeitpunkt mehr als 50000 Kämpfer auf russ. Seite im Einsatz waren. Der international geschätzte US-Oberst a. D. Douglas Macgregor geht davon aus, dass die ukrainische Armee allein in Bachmut Zehntausende Soldaten (wahrscheinlich um die 50000) verloren hat, während sich seine Schätzungen über die Verluste der Wagner-Einheiten in Grenzen halten. Den Fall von Bachmut gestehen westliche Medien zudem kaum ein.

Den Menschen wird jetzt erzählt, dass man mit der Lieferung von 50 (!) F-16 Kampfflugzeugen die russ. Luftüberlegenheit, wobei die russ. Luftstreitkräfte nach Intern. Institut für Strategische Studien um die 1200 Kampfflugzeuge verfügen (im Realität weitaus mehr), brechen könne. Man müsse die F-16 dann aber in Polen aufstellen, da sie sonst gleich zerstört werden würden. Das alles ist gefährlicher Unsinn, der in der Realität nur die Gefahr einer weiteren Eskalation in sich birgt.

Arroganzanfall von Baerbock in Saudi-Arabien

Der Besuch der deutschen Außenministerin Baerbock in Saudi-Arabien war wieder einmal ein Lehrbeispiel für schlechte Diplomatie. Sie machte sich mit arrogantem Auftreten, Lehrmeisterei und Heuchelei weltweit lächerlich, unglaubwürdig und unbeliebt. Ganz im Sinne ihrer „feministischen Außenpolitik“ gab sie wieder den (scheinheiligen) Moralapostel, der mit Belehrungen nicht geizte.

Die verlogene Menschenrechtspolitik wird allein schon an ihrem Besuch in Saudi-Arabien überhaupt deutlich. Während sie mit Russland wegen des Ukraine-Krieges nicht sprechen will, obwohl dies angesichts der Gefahr der Eskalation dieses Konfliktes zu einem Weltkrieg dringend geboten erscheint, stellt der Krieg Saudi-Arabiens im Jemen, der laut UNO immerhin die größte humanitäre Katastrophe unserer Tage ist, für sie kein Hindernis für ihren Besuch und Gespräche dar. Stattdessen wurde die saudische „Intervention“ von der Bundesregierung in der Vergangenheit damit gerechtfertigt, dass es einen Hilferuf des „legitimen Präsidenten Hadi“ (einer US-Marionette) gab. Der Hinweis darauf, dass es 2014 einen Hilferuf des legitimen ukrainischen Präsidenten Janukowitsch an Russland gab, soll nur dazu dienen, die Doppelmoral zu verdeutlichen.

Ihre unpassende Kleidung war eine Respektlosigkeit. Die saudischen Offiziellen ließen sich zwar nichts anmerken, aber es wurde in den Golfstaaten sehr wohl registriert. Neben den üblichen Belehrungen über „Menschenrechte“ kritisierte die Außenministerin immer wieder scharf die „Arabische Liga“. Mehr als zehn Jahre, nachdem die „Arabische Liga“ Syrien ausgeschlossen hatte, hat Kronprinz bin Salman den jahrelang isolierten syrischen Präsidenten al-Assad herzlich empfangen. Es dürfe keine Normalisierung mit Assad geben, wiederholte Baerbock immer wieder. Sie kritisierte auch die Einladung Syriens zur Klimakonferenz. Eine merkwürdige Einstellung einer „grünen“ Ministerin. Wie soll Klimapolitik funktionieren, wenn nur Staaten an einer Klimakonferenz teilnehmen dürfen, die sich politisch korrekt verhalten? Aber die deutsche Außenministerin fühlt sich eben zuallererst der politischen Agenda Washingtons verpflichtet. Dies ist aber kein Wunder angesichts ihrer Förderer und ihrer Einbindung in transatlantische Netzwerke.

Die Reaktionen sind eindeutig

Die Reaktion Ebrahim Hashems aus den Vereinigten Arabischen Emiraten mag beispielhaft für viele sein. Er zeigte sich über das bildungsferne und undiplomatische Auftreten Baerbocks empört. Auch empfahl er der deutschen Chefdiplomatin Baerbock erst einmal einen Diplomatie-Kurs. Auch sagte er: „Einigen ausländischen Beamten ist nicht bewusst, dass sie sich amateurhaft verhalten und unhöflich klingen. Ich bin entsetzt über die fehlende diplomatische Etikette der deutschen Außenministerin.  Es scheint ihr an grundlegendem Verständnis des Weltgeschehens und grundlegender diplomatischer Etikette zu mangeln.“

Die Belehrungen Baerbocks sieht er als eine Einmischung in eine innerarabische Angelegenheit: „Die Rückkehr Syriens auf seinen Sitz in der Arabischen Liga ist in erster Linie eine arabische Angelegenheit. Ausländer können sich beschweren und protestieren, so viel sie wollen; die Araber schenken ihnen keine Beachtung mehr.“ Heute seien die Araber einig gegen die Ausländer. Sie lassen sich nicht weiter gegeneinander ausspielen, erklärt der umfassend gebildete Öl-Experte. „Insbesondere hören die Araber nicht auf Ausländer, die in den letzten Jahrzehnten eine destruktive Rolle in der arabischen Welt gespielt haben“, so der Experte. Außerdem wird es den Ausländern keinen Punkt bringen, wenn sie herkommen und versuchen, die Araber über ‚Menschenrechte‘ zu belehren, während ihre eigene Menschenrechtsbilanz düster ist. Es löst nur Spott aus und entlarvt ihre Doppelmoral.“  

Generation Z und die Wirkung auf den Arbeitsbereich

Deutschland geht immer weiter bergab, Deutschland zerstört sich selbst oder Deutschland ist am Ende. Solche ähnlichen Aussagen hört man mittlerweile von vielen. Was steckt dahinter? Und was hat das mit der Generation Z zu tun?

Das herausragendste Wesen, der Mensch, wird seit Beginn von seinem eigenen Wesen ausgebeutet, degradiert und unterschätzt, in vielerlei Hinsicht und das nicht nur in Deutschland. Nun vollzieht die westliche Ideologie jedoch einen weiteren Schritt und das ist der Schritt nicht nur weg von Religion, sondern weg von Familie, weg von Eltern, weg von Kindern, weg vom Menschen als solches. Das hat zur Auswirkung, dass der Mensch (egal ob Mann oder Frau) nur noch an sich denkt und nur mit sich selbst beschäftigt ist. 

Mit dieser Ideologie lässt sich kein Land regieren und so ein Land kann auch nicht aufblühen. In Deutschland fehlt es an allen Seiten an Ausbildungen, die durchgezogen werden, an Handwerksberufen, die beendet werden. Vor allem fehlt es aber an Schülern, die nach dem Abitur arbeiten gehen möchten.

Ideologie lässt Gesellschaft sterben

Warum klappt das aber in anderen Ländern? Es klappt dort, wo man die Gesellschaft als solches sieht, man für seine Kinder, Enkelkinder und Ur-Enkelkinder etwas aufbauen möchte, die nächste Generation vorbereiten und unterstützen möchte. Aber wer hier in Deutschland hat denn noch Urenkel und dann noch Kontakt zu diesen? Es sind sehr wenige.

Und nun, nachdem die Politik immer wieder darauf drängt, dass auch Frauen arbeiten gehen, da ja sonst niemand in diesem Land mehr arbeitet, kommt ein neuer Vorschlag aus der Politik. Und zwar empfiehlt unser Arbeitsminister Hubertus Heil eine frühe Berufsorientierung und betonte die handwerklichen Berufe. Er sagte:. „In vielen Bereichen des Handwerks kann man richtig gut verdienen.“ Angeblich.

Selbst Handwerker empfehlen ihren eigenen Beruf nicht mehr weiter, sie sind teilweise unterbezahlt, für die Arbeit, die sie leisten. Sie arbeiten unter schwierigsten Bedingungen, während andere Berufe jeden Tag im Homeoffice arbeiten können. Und Handwerker müssen sich teilweise bis ins hohe Alter, Gefahren und körperlicher Anstrengung aussetzen, die kein anderer Beruf derart fordert. Zudem wird das Rentenalter erhöht wodurch dieser schwere Beruf jegliche Attraktivität verliert.

Warum soll man sich in solch einem verantwortungsvollen Beruf noch anstrengen, wenn man doch Influencer oder Content-Creator alleine von zuhause werden kann?

Fachkräfte im Ausland gesucht

Pflegekräfte werden händeringend gesucht und nicht gefunden, weshalb Außenministerin Annalena Baerbock und Arbeitsminister Hubertus Heil im Ausland nun geschickt eine Anwerbe-Strategie verfolgen.

Heil sagte: „Wir werden dabei sehr sensibel vorgehen, damit wir keinem Land die Arbeitskräfte nehmen, die es selber braucht (…) Wir profitieren, die Herkunftsländer profitieren, etwa indem wir uns in der Ausbildung vor Ort engagieren, und die Menschen, die zu uns kommen, profitieren: durch einen gut bezahlten Job für sie selbst und vielleicht auch durch die Möglichkeit, Familienangehörige in der Heimat finanziell zu unterstützen.“

Das wäre so die Traumvorstellung, die aber leider nicht funktioniert. Zudem ist der Ausländerhass mehr als real und das will sich keiner antun.

Spiegel berichtet im Artikel “Heil und Baerbock wollen Pflegekräfte in Brasilien anwerben”: “Schätzungen zufolge benötigt Deutschland bis zu 180.000 zusätzliche Pflegekräfte, weil die Bevölkerung immer älter, die Zahl der Beschäftigten in der Tendenz aber immer geringer wird. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat im Jahr 2022 jedoch gerade einmal 656 Pflegekräfte aus dem Ausland nach Deutschland vermittelt. 2022 begannen laut Statistischem Bundesamt 52.300 Menschen in Deutschland eine Ausbildung zur Pflegefachfrau oder zum Pflegefachmann. 4000 beziehungsweise sieben Prozent weniger als im Vorjahr”

Ja, wir brauchen Arbeitskräfte, aber wir brauchen dennoch Schüler und Auszubildende, die auch in den handwerklichen Berufen Fuß fassen möchten. Deutschland ist stark auf das Ausland angewiesen, aber soll das immer so bleiben? Die handwerklichen und weitere schwere Berufe müssen attraktiver gestaltet werden. Es kann doch nicht sein, dass jede Woche irgendein Beruf streiken muss, dadurch alles lahmlegt und erst dann nachgedacht wird, die Gehälter zu erhöhen.

Kommt ein neues Gesetz?

Die Lage ist ernst. Rund um Bundesinnenministerin Nancy Faeser entwickelt sich aktuell ein Gesetzesentwurf. Dieser soll zu einer schnelleren und einfacheren Einbürgerung führen. Man erhofft sich dadurch, dass mehr Ausländer ins Land kommen.

Aber selbst die darauffolgende Generation der Grundschüler lernt das Lesen nicht mehr richtig, wodurch die Hoffnung auf eine intelligentere Generation eher dahin schwindet. Bleibt abzuwarten, was bis dahin mit dieser Gesellschaft geschieht.

Link zum Video.

Einheit zwischen orthodoxen Christen und Muslimen

In den letzten Tagen haben in Russland hohe Vertreter der Muslime und der orthodoxen Kirche ihr gutes Verhältnis deutlich gemacht. Es gab insbesondere von Seiten der orthodoxen Kirche intensive Freundschaftsbekundungen. Das Oberhaupt der russisch-orthodoxen Kirche, Patriarch Kyrill, sprach in zwei Reden sogar von der „Einheit“ zwischen Christen und Muslimen in Russland.

In einer Rede vor staatlichen und öffentlichen Vertretern muslimischer Länder in der bulgarischen islamischen Akademie sagte er: „In einer Welt, in der es so viele Widersprüche, Konflikte und Intoleranz gibt, treffen sich orthodoxe Christen und Muslime und bezeugen, dass sie eine gemeinsame Sicht auf das Geschehen haben. Und diese Gemeinsamkeit hat eine Bedeutung, die über den eigentlichen Dialog zwischen Orthodoxen und Muslimen hinausgeht, denn wir sprechen eine klare Botschaft an die ganze Welt. Wenn die Menschen gespalten sind, wenn sie bereit sind, gegeneinander in den Krieg zu ziehen, haben wir, die wir Gott, den Herrn, erkennen, wir, die wir in den anderen gläubige Menschen erkennen, die Möglichkeit und die Macht, Worte zu sprechen, die das Geschehen in der Welt beeinflussen können. Und Gott gebe, dass sich unser Dialog auf immer mehr Christen und Muslime ausweitet, damit unser gemeinsames Wort noch überzeugender wird“.

Einheit anstatt Spaltung

Einige Tage zuvor hatte Patriarch Kirill spirituelle Werte mit russischen muslimischen Führern und Delegierten aus verschiedenen Ländern erörtert. Die Vertreter trafen sich auf dem russisch-islamischen Weltforum in Kasan. Dabei machte er deutlich, dass sich Muslime und orthodoxe Kirchen nicht gegeneinander aufhetzen lassen sollte. Er verwies auch auf die Erfahrungen des Zusammenlebens von Muslimen und Christen in Russland. So sagte er: „Russland hat reiche Erfahrungen mit der islamischen Welt. Wir können die grobe Einmischung des Westens, insbesondere im Nahen Osten, nicht ignorieren. Der so genannte Arabische Frühling hat Leid und Elend über die Bevölkerung in den Staaten gebracht. Wir haben im Laufe der Geschichte zusammen gelebt, gehörten zu diesem Land, lebten zusammen. Diese historische Erfahrung des Zusammenlebens, der Zusammenarbeit, hat zu einer besonderen Atmosphäre des Vertrauens und des Dialogs geführt. Russland hat einzigartige interreligiöse Beziehungen, und alle Vertreter der traditionellen Konfessionen sollten diese Tradition begrüßen.“

In Moskau weiß man, dass die USA und ihre willigen Helfer in der Vergangenheit immer wieder versuchten, den Islam politisch zu instrumentalisieren. Ziel war es die Muslime gegen die Moskauer Zentralmacht aufzuwiegeln. Das war die erklärte Zielsetzung von Zbigniew Brzezsinski nicht nur im Afghanistan-Krieg in den 1980er Jahren. Die CIA-Saudi-Connection ging Anfang der 1990er Jahre weiter. So wurden saudische Prediger und Kämpfer aus den Golfstaaten in Tatarstan und Tschetschenien eingesickert, worauf u.a. Peter Scholl-Latour aufmerksam machte. Schon damals war es das Ziel, nach der Zerschlagung der Sowjetunion auch die Russische Föderation zu zerlegen. Die Pläne von einer Zerschlagung der Russischen Föderation werden gegenwärtig von einigen westlichen Politikern offen formuliert. Der demonstrative Schulterschluss mit den Muslimen dient aus Moskauer Sicht daher in der jetzigen Situation als Vorsichtsmaßnahme, um Spaltungsversuchen zuvorzukommen.

Bundestag gratuliert Israel zum 75. Jahrestag und die deutsche Staatsräson

Der Bundestag hat sich zum 75. Jahrestag der Gründung des Staates Israel zum Existenzrecht des jüdischen Staates und zum Kampf gegen den Antisemitismus in Deutschland bekannt. Redner aller Fraktionen gratulierten dem Land zum Jahrestag.

Deutschland ist Israel für immer dankbar

Der Staat Israel wurde am 14. Mai 1948 gegründet. Zum 75. Jahrestag versammelte sich der Bundestag, um Israel seine Treue zu schwören. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und der israelische Botschafter Prosor verfolgten die Debatte von der Ehrentribüne aus. Mehrere Redner betonten vor dem Hintergrund der Bedrohung Israels durch den Iran das Selbstverteidigungsrecht des Landes. Darunter Katharina Dröge (Bündnis 90/Die Grünen). Sie betonte, dass es nicht selbstverständlich sei, dass Israel Deutschland die Hand gereicht habe, nachdem Deutschland die größten Verbrechen der Menschheitsgeschichte begangen hat. Dafür sei Deutschland für immer dankbar.

„Und es ist unsere Verantwortung für immer: Die Sicherheit Israels ist deutsche Staatsräson. Es ist unsere historische Verantwortung, die Existenz und die Sicherheit des Staates Israel zu stützen. Dafür haben wir uns unverbrüchlich verpflichtet.“

Zuwanderer nach Deutschland sollten das Existenzrecht Israels nicht in Frage stellen

In einem Interview mit dem Chefkommentator der „Welt“, Jacques Schuster über die Bundestagsversammlung, sprach er über die antisemitischen Gewalttaten die in Deutschland registriert wurden. Demnach müssen vor allem die Gewalttaten des „islamistischen Umfelds“ einem Sorgen machen, da diese im Moment am massivsten sind. Dabei geht es vor allem um Flüchtlinge aus dem arabischen Raum. Die „neuen Deutschen“, wie er sie nennt, müssen in den Schulen durch Ausflüge in ehemalige Konzentrationslager und Gedenkstätten an die Geschichte herangeführt werden.

Der Fragesteller fragt dann, ob es sinnvoll wäre, dass Zuwanderer bei ihrem Asylantrag glasklar dokumentieren müssten, dass sie die Existenz des Staates Israel nicht in Frage stellen. Hier antwortete Schuster, dass es sinnvoller wäre die freiheitlich demokratische Grundordnung der Menschenrechte in den Artikel 1 bis 20 klar zu machen und dass dazu auch eine Ablehnung jeglichen Forms von Judenhass gehört.

Israels Sicherheit als deutsche Staatsräson nicht wirklich durchdacht

Abschließend möchte der Fragesteller wissen, was es denn überhaupt bedeutet, dass die Sicherheit Israels deutsche Staatsräson sei. Sei der deutsche Staat überhaupt bereit, dass in letzter Konsequenz umzusetzen?

Schuster findet, dass sich keiner, außer vielleicht Merkel, die diesen Satz geprägt hat, wirklich Gedanken darüber gemacht hat. Denn es bedeutet, dass die deutsche Bundeswehr in einem massiven Kriegsfall Israels in Israel kämpft. Nur mit welchen Waffen sollen sie kämpfen, fragt sich Schuster. „Wir haben jetzt schon kaum welche“. Außerdem fragt er sich, ob man psychisch in der Lage sei Bundeswehrsoldaten dorthin zu schicken und vielleicht massenweise töten zu lassen. Deswegen halte er diese Aussage für nicht wirklich durchdacht.

Die Treue zu Israel muss ständig betont werden. Die Gräueltaten und Menschenrechtsverletzungen Israels werden gekonnt verschwiegen. Wie immer wird zwischen Antisemitismus/Judenhass und Antizionismus nicht unterschieden. Soweit man Israel kritisiert, ist man gegen Juden und ein Antisemit. Und so wie sich die deutsche Regierung in letzter Zeit aufspielt, ist es auch nicht abwegig, dass sie im Kriegsfall Israels dazu bereit wäre, massenweise Bundeswehrsoldaten nach Israel zu schicken und gegebenenfalls töten zu lassen. Denn die deutsche Vergangenheit wird Deutschland ewig verfolgen und dazu verpflichten alles für das Apartheidsregime zu unternehmen.

Israel

Wer stoppt die Kriegstreiber der heutigen Zeit?

Die Zeichen im Ukraine-Krieg stehen auf weiterer Eskalation. Der Washington Post zufolge hat Selenskij gefordert, Langstreckenraketen auf Russland abzuschießen, Ölpipelines nach Russland zu sprengen und auch russ. Grenzstädte zu besetzen. Die Ukraine hat die von Großbritannien gelieferten Marschflugkörper vom Typ Storm Shadow bereits im Krieg gegen Russland eingesetzt. „Es ist mein Verständnis, dass sie genutzt wurden, seitdem wir ihre Übergabe an die Ukraine angekündigt haben“, sagte der britische Verteidigungsminister Ben Wallace. In der Tat gibt es Bilder von durch die Marschflugkörper zerstörten Wohngebäuden in Luhansk bereits. Wer stoppt nun die Kriegstreiber?

Doch das ist in den deutschen „Qualitätsmedien“ – wie überhaupt die Tatsache, dass der ukrainische Präsident seit 2014 sein eigenes Volk im Osten des Landes bombardieren lässt, kein Thema. Vom ukrainischen Präsidenten wird das Bild des „Unterdogs“ gezeichnet, der gegen einen übermächtigen Aggressor kämpft – nicht nur um das eigene Überleben, sondern mehr noch für die „Sache der Freiheit“, für die „Werte des Westens“. Mit der Realität hat dies nichts zu tun. Kritik an Selenskij ist in Deutschland längst ein Tabu. Wer den Gesprächsfaden mit Russland nicht abreißen lassen will, muss ebenfalls mit berufl. Konsequenzen rechnen (man denke an Schröders Ehefrau). Wen interessiert da, dass in der Ukraine unter diesem Präsidenten die Versammlungs- und Redefreiheit, das Recht auf Eigentum, die Unverletzlichkeit der Wohnung, das Brief- und Telefongeheimnis oder das Streikrecht im Zuge des Kriegsrechts ausgehebelt wurden, missliebige Parteien verboten und einem Teil der Bevölkerung verboten wird, ihre Muttersprache zu sprechen?

Wann greift die NATO ein?

Inzwischen haben der britische Regierungschef Rishi Sunak und die Niederlande eine „Kampfjet-Koalition“ für die Ukraine angekündigt. Da die große Gefahr besteht, dass die gelieferten Kampfflugzeuge sofort zerstört werden, wenn sie auf ukrainischen Boden stationiert werden, sollen sie von Polen aus operieren. Ein russ. Angriff auf diese Flugzeuge wäre dann ein Angriff auf das NATO-Land Polen und könnte den „NATO-Verteidigungsfall“ auslösen. Da die ukrain. Piloten nicht ausgebildet sind, eine F-16 zu fliegen, müssten dann auch NATO-Piloten ran. Auf jeden Fall bräuchten sie dort NATO-Bodenpersonal.

Das alles führt früher oder später dazu, dass die NATO direkt in den Krieg verwickelt wird. Der Druck auf Deutschland wird auch in der Frage der Lieferung von Kampfjets größer, wobei es nur eine Frage der Zeit zu sein scheint, bis die Regierung wieder umfällt. Ein Tabu nach dem anderen fällt. Da dies bisher folgenlos blieb, glaubt man, immer noch einen Schritt weiter gehen zu können. Eine verhängnisvolle Entwicklung. Und die „Bild“ meldete dazu noch, Russland habe überhaupt keine Atomwaffen mehr. Also nur keine Angst vor weiterer Eskalation, so die Botschaft.

Waffenlieferung verdoppelt

Erst vor wenigen Tagen hat die Bundesregierung dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj weitere Waffenlieferungen in Höhe von über 2,7 Milliarden Euro zugesagt. Damit verdoppelt sich die deutsche Waffenhilfe seit Kriegsbeginn – entgegen allen Versprechungen der rot-grünen Kriegstreiber vor der Wahl, keine Waffen in Krisengebiete liefern zu wollen.

Die deutsche Außenministerin warnte ja bereits vor „Kriegsmüdigkeit“. Dass sie Europa bereits im Krieg mit Russland sieht, hat sie ebenfalls freimütig geäußert. Wer soll also die Kriegstreiber stoppen, die teilweise noch von der Rüstungsindustrie finanziert werden?