Bei den morgigen Präsidentschafts- und Parlamentswahlen in der Türkei sind ca. 64 Millionen Türkinnen und Türken dazu aufgerufen, ihre Stimme abzugeben.
Der amtierende Präsident Erdogan hat die Wahl angesichts eines zu erwartenden knappen Wahlausgangs inzwischen zur Schicksalswahl für die Republik hochstilisiert. In der Mehrheit der Umfragen liegt der Oppositionskandidat Kemal Kilicdaroglu (von der „kemalistischen“ CHP), Vizepräsident der Sozialistischen Internationale und Kandidat eines Bündnisses aus 6 Oppositionsparteien, der das Präsidialsystem in dem Land wieder abschaffen will, vor dem seit zwei Jahrzehnten amtierenden Präsidenten Recep Tayyip Erdogan. Inflation, Währungsverfall und stark gestiegene Lebensmittelpreise führen zahlreiche Wählerinnen und Wähler zur Opposition. Angesichts eines zu erwartenden knappen Wahlausgangs ist zu befürchten, dass nach der Wahl Manipulationsvorwürfe laut werden.
Bei all dem, was man an Erdogan auszusetzen haben mag (und das ist nicht wenig, wenn man z.B. seine Rolle in Syrien-Krieg analysiert), so erscheint er doch aus der Perspektive der nationalen Souveränität des Landes als das kleinere Übel gegenüber Kilicdaroglu. Er nutzte in seiner Regierungszeit die geopolitische Lage der Türkei, um zwischen der NATO als strategischem und Russland als taktischem Partner zu lavieren, wobei er es stets vermied, zu einem Vasall der USA zu werden. Im Gegensatz zu den früheren Präsidenten schreckte er auch nicht vor heftiger Kritik an Israel zurück.
Wunschkandidat des Westens ist klar
Die westlichen „Partner“ wollen in Ankara einen verlässlichen Mann an der Macht wissen, der zur „Sicherung“ ihrer Energiewege beiträgt, die NATO-Militärstützpunkte unangetastet lässt, die Sanktionen gegen Russland mitträgt, die Blockadehaltung innerhalb der NATO aufgibt und seiner Aufgabe als Türsteher gegen Flüchtlinge nachkommt. Da es eines der Wahlversprechen des Oppositionslager ist, würde eine neue Regierung in Ankara sehr wahrscheinlich als erstes den Nato-Beitritt von Schweden und somit die Expansion des Bündnisses genehmigen. Es ist daher kein Geheimnis, dass die USA und ihre willigen Helfer lieber Kilicdaroglu als Präsidenten der Türkei sehen würden als Erdogan.
Denn der Oppositionskandidat hat zugesagt, außenpolitisch vieles zu ändern. So hat Kemal Kilicdaroglu in mehreren Interviews versprochen, dass er als Präsident der Türkei das Land wieder eng an die USA, den Westen und Europa binden würde. So versicherte er Anfang Mai gegenüber dem britischen Sender BBC: „Wir werden unsere Richtung neu kalibrieren und nicht die Beziehungen mit dem Kreml, sondern Beziehungen mit dem Westen priorisieren.“ In der britischen Zeitschrift The Economist schrieb er: „Mit unserem Sieg am 14. Mai werden wir uns wieder dem Westen zuwenden.“
Auch Kilicdaroglus Berater Ünal Ceviköz gab in zahlreichen Interviews zu verstehen, dass die Türkei zukünftig aus einer nach Westen gerichteten Position heraus handeln solle, was mit eine Anerkennung für westliche Werte verbunden sei.
Die USA und ihre willigen Helfer werden die Gelegenheit nicht versäumen wollen, die Türkei wieder eng an sich zu binden. Wenn es zu einem knappen Sieg von Erdogan kommen sollte, kann aufgrund der Erfahrungen der letzten Jahre nicht ausgeschlossen werden, dass eine Soros/CIA- Farbenrevolution initiiert werden könnte, um den Sturz Erdogans zu betreiben.
Finanzminister Lindners Termin in China wurde kurzfristig verschoben und in Deutschland entflammt erneut die Debatte über den Umgang mit China.
Im Podcast “The Pioneer Briefing” sprach Lindner davon, „ein weniger samtpfötiges Auftreten“ an den Tag zu legen und „einen selbstbewussten und realistischen Umgang mit China“ zu haben.
Da fragt man sich, spricht hier gerade wirklich Deutschland empört von China? War es doch Deutschland und die Außenministerin Annalena Baerbock, die vor der chinesischen Presse und dem Chinesischen Außenminister davon sprach: „Keine Entkopplung, sondern cleveres De-Risking ist die Devise“.
Grund der Absage unklar
Der chinesische Außenminister warnte Deutschland sogar noch davor, sich wirtschaftlich zu entkoppeln. Doch Deutschland will sich ja scheinbar nicht entkoppeln, sondern das Risiko minimieren, indem man eigene Abhängigkeiten minimiert. Was an sich nichts Schlechtes wäre, wenn nicht die USA dahinter stecken würden, die einen Krieg und eine komplette Abhängigkeit der Deutschen von den USA wünschen.
Über die Gründe der Absage des Lindner-Termins wird wild spekuliert, aber kann man es den Chinesen verdenken? Auf der einen Seite werfen die Deutschen China in Sachen Russland-, Hongkong-, Taiwan- und Menschenrechtspolitik alles Mögliche vor. Menschenrechte sollen beschnitten werden, Taiwan soll sich selbst gehören usw.
Baerbock sei besorgt um das zivilgesellschaftliche Engagement und die immer weiter schrumpfenden Menschenrechte in China.
Die Chinesen sind jedoch nicht auf den Mund gefallen und betonten, dass China keinen Lehrmeister aus Deutschland brauche. Sie lehne auch die Verunglimpfungen durch Deutschland mit sogenannten Menschenrechtsfragen sowie Lügen und Gerüchten ab.
Zudem bewegen sich die Deutschen auf gefährlichem Terrain was die Taiwan-Politik angeht. Macron warnte Deutschland zwar kein Vasall der USA zu sein und selbst an die eigenen Interessen zu denken, aber keine Chance.
China macht deutlich: „Dass Taiwan zurückfällt an China, ist ein Bestandteil der internationalen Ordnung.“ An anderer Stelle betonte China, „jede Form offizielle(n) Kontakt(s) zu Taiwan einzustellen“.
Das hielt Deutschland nicht ein und Bildungsministerin Stark-Watzinger besuchte im März als erstes deutsches Regierungsmitglied seit über 25 Jahren Taiwan. Dies ist aus Sicht Chinas ein ungeheuerlicher Akt, denn es ist nicht so, wie es das deutsche Auswärtige Amt behauptet, dass der Besuch der Bildungsministerin im Einklang mit der deutschen Ein-China-Politik stehe. Dieser Akt steht entgegen der eigentlichen China-Politik, mit Taiwan in offizielle Beziehung zu treten.
„Wir lassen uns unsere liberalen Werte nicht für gute Geschäfte abkaufen“, sagte Lindner.
Scheinheilige Moralapostel
Für die aktuelle Regierung stehen die so tollen liberalen Werte vor jeder Politik, Gesetz und wirtschaftlichen Interesse. Das Außenministerium setzt die moralische Profilierung über die Sicherheit des eigenen deutschen Volkes. Wenn sie jedoch so viel auf Moral setzen, warum handelt man dann genau andersherum?
Deutschland respektiert China nicht, vor ihren Augen lügen sie die einheimische Presse an und versuchen Zwietracht zu stiften. Sie kooperieren unerlaubt mit Taiwan, versuchen mit allen Mitteln China in und außerhalb Deutschlands zu degradieren, obwohl es doch Deutschland ist, die von China abhängig sind. Wie kann man jegliche moralische Grundsätze so beiseite schieben, dann aber als großer Moralapostel um die Welt stolzieren?
Gleichzeitig gibt es doch wirtschaftliche Interessen eines Landes, um voranzuschreiten, um Erfolge zu erzielen? All dies ist seit der Abhängigkeit Amerikas unwichtig.
Amerika, ihr großes Vorbild, begeht und beging mit oder auch ohne Deutschland die schlimmsten Kriegsverbrechen, aber auch das ist kein Grund der Sorge, keine Moralpredigt und auch keine Schlagzeile Wert.
Die Abkoppelung von Washington schreitet im Nahen und Mittleren Osten rasant voran. Während sich deutsche Politiker der etablierten Parteien als tributpflichtige Vasallen der USA gefallen und nicht verstehen können, dass andere Staaten nach Souveränität streben, macht die derzeitige Entwicklung in zahlreichen Regionen deutlich, dass die Zeit des US-amerikanischen Unilateralismus zu Ende geht.
Zu Denken gibt Washington inzwischen die Rolle, die China dabei spielt. Die chinesische Vermittlung ermöglichte am 10. März 2023 ein Abkommen zwischen Iran und Saudi-Arabien, die diplomatischen und wirtschaftlichen Beziehungen wiederaufzunehmen. Anfang Mai zitierte die libanesische Tageszeitung al-Akhbar einen saudischen Regierungsverantwortlichen. Laut dem Regierungsverantwortlichen hoffe Riad „bald“ einen Dialog mit der Hisbollah aufzunehmen.
Ein Gegenpol formiert sich
Der Beitritt Irans zur Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (Shanghai Cooperation Organisation, SCO) biete dem Land gute Kooperationsmöglichkeiten in Asien. Auch strebt das Land einen Beitritt zur BRICS-Gruppe an. Mit Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Ägypten, Algerien und Bahrain haben weiterhin fünf arabische Staaten um Aufnahme gebeten. Bereits die derzeitigen fünf BRICS-Staaten werden die »G7« nach dem Internationalen Weltwährungsfonds (IWF) bald mit ihrem Beitrag zum globalen Wachstum übertreffen. Die BRICS-Staaten sägen derzeit an dem Leitwährungsstatus des US-Dollar, weshalb die USA eine De-Dollarisierung befürchten müssen.
So drängt der brasilianische Präsident Lula darauf, dass die BRICS-Staaten zur Ablösung des US-Dollars als Leitwährung eine eigene Währung einführen sollen. Er unterstützt damit Chinas Kampf gegen die globale Dominanz der USA. Lula äußerte sich kürzlich bei einem Besuch der in Shanghai ansässigen Neuen Entwicklungsbank, einer Institution, die von den BRICS-Ländern gegründet wurde, zu denen neben Brasilien und China auch Russland, Indien und Südafrika gehören. Die ehemalige brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff ist die neue Chefin der Bank.
In Washington wächst der Unmut
Dass sich viele eng verbündete arabische Staaten nun den BRICS-Staaten annähern, sorgt in Washington für Unmut. Sie wenden sich zwar nicht gänzlich von Washington ab, entkoppeln sich aber in Reaktion auf die Herausbildung einer multipolaren Weltordnung politisch und wirtschaftlich zunehmend von Washington.
Seit letzten Sonntag ist Syrien wieder »vollwertiges Mitglied« der Arabischen Liga. Dies gab der Generalsekretär, Ahmed Abul Gheit, am Sonntag, nachdem die Außenminister von 13 der 22 Mitgliedstaaten des Bündnisses einen entsprechenden Entschluss gefasst hatten, bekannt. Auch dies gehört zu den neuen Dynamiken, die den Einfluss der US-Regierung in der Region weiter verringern. Die diesbezüglichen Regime-Change-Hoffnungen der USA müssen wohl begraben werden. Auch missachten immer weniger Staaten die Bestrebungen Washingtons zur Isolierung des syrischen „Regimes“.
Bild: Syriens Präsident Assad (r.) begrüßt die Außenminister der arabischen Staaten (SANA)
Durch das neue Selbstbestimmungsgesetz soll die bisher aufwendige Änderung des Geschlechtseintrags vereinfachet werden. In dem nun veröffentlichten Entwurf zu dem neuen Gesetz gibt es eine interessante Ausnahme.
Sonderregelungen im geplanten Selbstbestimmungsgesetz vorhanden
Das Bundesjustiz- und -familienministerium hat ihren fertigen Entwurf in die regierungsinterne Abstimmung gegeben. In ihm sind einige Sonderreglungen und Klarstellungen unter anderem in Bezug auf Sport, Wettkämpfe, Umkleideräume, Strafvollzug und Quotenregelung vorhanden. Eine Regelung ist jedoch besonders interessant. Und zwar dürfen sich Männer im Verteidigungsfall nicht durch eine Änderung ihres Geschlechtseintrags von einer möglichen Einberufung entziehen, wenn der Antrag „in unmittelbarem zeitlichem Zusammenhang mit dem Spannungs- und Verteidigungsfall gestellt wird“.
Nach dem Kabinett muss das Gesetz noch durch Bundestag und -rat. Ist das Gesetz durch, wird es möglich sein direkt beim Standesamt durch ein einfaches Verfahren das Geschlecht und den Vornamen selbst festzulegen. Die Änderung solle dann nach einer dreimonatigen Wartezeit gültig sein. Dabei rechnet das Familien- und Justizministerium mit etwa 4000 Fällen pro Jahr. Das Gesetz richte sich nämlich an transgeschlechtliche, intergeschlechtliche und nicht-binäre-Menschen, so die beiden Ministerien. Eine Änderung kann auch mehrmals durchgeführt werden, solange ein Abstand von einem Jahr zwischen jeder Änderung eingehalten wird.
Angst vor Eindringen in Schutzraum der Frauen nicht begründet
Viele äußerten ihre Befürchtungen, dass es Männern durch das neue Selbstbestimmungsgesetz einfacher fallen wird in den Schutzraum der Frauen einzudringen. Beispielsweise in Frauenumkleiden oder Frauengefängnisse. Jedoch tritt der Gesetzentwurf diesen Befürchtungen mit Klarstellungen entgegen. Denn durch das Gesetz entstehe kein Anspruch auf Zugang zu geschützten Räumen. Das private Hausrecht bleibe dementsprechend unberührt. Das bedeutet das Besitzer von Fitnessstudios oder Saunen für Frauen im Rahmen der geltenden Gesetze weiterhin selbst über den Zugang entscheiden. Jedoch weisen sie gleichzeitig auch auf das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz hin.
„Danach ist eine Zurückweisung speziell von transgeschlechtlichen Personen allein aufgrund ihrer geschlechtlichen Identität unzulässig.“
Etwas anders sehe es bei Haftanstalten aus. Hier dürfe sich die Unterbringung von Strafgefangenen nicht allein am Geschlechtseintrag orientieren. Einer Verlegung in ein Frauengefängnis könnten Persönlichkeitsrechte und Sicherheitsinteressen anderer Strafgefangener entgegenstehen.
Ebenso bleibt ein Transmann im Rechtsverhältnis zu seinem Kind eine Mutter. Jedoch könne man nachträglich in Geburtsurkunden die Bezeichnung „Vater“ oder „Mutter“ in „Elternteil“ ändern.
Kritik nicht nur von Gegnern des Gesetzes
Die AfD aber auch die CDU/CSU kritisieren das neue Gesetz. Allein der Name des Gesetzes suggeriere, dass geschlechtliche Identität für alle jederzeit frei wählbar sein müsse. Aber auch Befürworter des Gesetzes haben einige Kritikpunkte. So kritisiert Kathrin Vogler, queerpolitische Sprecherin der Linken-Bundestagsfraktion, dass man überhaupt an einen Kriegsfall gedacht hat. „Damit wird ein ganz neuer Grad der Militarisierung der Gesellschaft erreicht.“
Der Queerbeauftragte Sven Lehmann finde, dass der Entwurf an einigen Stellen verbessert werden müsse. So sei eine Wartezeit von 3 Monaten vor Inkrafttreten der Änderung zu lang. Außerdem kritisiert er den Verweis auf das Hausrecht im neuen Gesetz. Diese löse bei Betroffenen massive Ängste vor neuen Ausschlüssen aus. Ein Gesetz, welches bei den Menschen, die es schützen soll, Angst auslöst, müsse geändert werden.
In diesem Entwurf wird zu viel Spielraum gelassen, um eben doch beispielsweise in den Schutzraum der Frauen einzudringen. Wie beispielsweise der Hinweis auf das Gleichbehandlungsgesetz. Ebenso die Verlegung in ein Frauengefängnis, welches auch willkürlich nach eigenem Ermessen entschieden werden könnte. Hauptsache man schließt alle Wege für Kriegsverweigerer. Hier ist die eigene Identitätsidentifizierung unerheblich. Das Selbstbestimmungsgesetz ist nur der Anfang. Die Gendercommunity wird ihre Anforderungen und Ansprüche stetig erhöhen. Sie versuchen jetzt schon durch verschiedene Mittel die nächste Generation für sich zu gewinnen. Die Hoffnung bleibt, dass es genug Menschen gibt, die sich dagegenstellen.
Als nach dem Beginn des direkten Eingreifens Russlands in den seit 2014 wütenden Ukraine-Krieg die russische Seite in großem Stil über Biowaffen-Labore der USA in der Ukraine berichtete, wurde dies im Westen kaum beachtet – und wenn, dann wurde es zum Beispiel als russ. Propaganda abgetan. Inzwischen sieht die Sache schon ganz anders aus.
Was stimmt?
Dabei bestätigte ausgerechnet Victoria Nuland („Fuck the EU“), Staatssekretärin im US-Außenministerium, Anfang März bei einer Befragung vor dem US-Senat die Existenz von „biologischen Forschungseinrichtungen mit militärischem Forschungshintergrund in der Ukraine“. Auf eine Frage des US-Senators M. Rubio antwortete Nuland wie folgt: „Die Ukraine besitzt biolog. Forschungseinrichtungen und momentan beobachten wir mit Sorge, dass russ. Truppen sie unter Kontrolle bringen.“ Das heißt die USA gibt offen die Existenz von Biowaffen-Labore zu.
Der ukrainische Präsident Selenskij gab kurz nach Beginn des russischen Einmarsches den Befehl, die noch existierenden biologischen Pathogene zu vernichten (Befehl Nr. 64/2022). Ein Teil der Virenkulturen flog man bereits vorher in die USA.
Eine Schlüsselrolle bei der Initiierung und Finanzierung der US-ukrain. Biowaffenprojekte nimmt Hunter Biden. Der Name Biden kommt einen bekannt vor. Hunter Biden ist nämlich kein geringerer als der Sohn des derzeitigen US-Präsidenten.
Was ist passiert?
Hunter Biden hatte im Jahr 2019 seinen Laptop wegen eines Wasserschadens in einem Computergeschäft in Delaware abgegeben und nicht abgeholt. Der Computerfachmann, ein Anhänger von Donald Trump, durchforstet danach die Dateien u. entdeckt Erstaunliches. CBS News beauftragte im November 2022 eine forensische Untersuchung der Dateien. Sie fanden über 120000 Emails, der vom Werkstattbetreiber erhaltenen Daten, die demnach von Hunter Biden stammten und nicht verändert worden waren. Sowohl „New York Times“ als auch „Washington Post“ halten diesbezügliche Daten für echt. In einer an Hunter Biden gerichteten Email vom 4.4.14 macht die „Metabiota“-Präsidentin aus ihren Ambitionen keinen Hehl. Sie möchte gerne, dass ihr Unternehmen beteiligt wird an die vom Pentagon finanzierten verbotenen Bio-Forschung in der Ukraine. Man kann festhalten, dass das DTRA (Defense Threat Reduction Agency) bzw. das Pentagon seit mehr als 20 Jahren Forschungsprogramme in der Ukraine durchführt.
Einsatz von biologischen Waffen?
Am 25.10.93 wurde das Wissenschaftlich-Technische Zentrum (UNTZ) der Ukraine, ein multidisziplinäres Forschungszentrum mit Sitz u.a. in Kiew, gegründet. Der Direktor ist übrigens ein US-Bürger. Mit 350 Mio. US-Dollar finanzierte das Pentagon allein in den letzten Jahren hier nicht nur die Forschung an hochgradig pathogenen Erregern, sondern auch die Technik um Biowaffen einzusetzen. Das ukrain. Unternehmen Motor Sitsch entwickelte den Baikatar, Drohnen, die bis 20 Liter verseuchte Flüssigkeit aufnehmen können und eine Reichweite von 300 km haben. Keine Bedrohung für ein Nachbarland?
Die USA hatten in der Vergangenheit keine Hemmungen biologische Waffen in verschiedenen Kriegen einzusetzen – nicht nur im Korea- und Vietnamkrieg. Der CIA-Agent Philip Agee schilderte bei einer Anhörung im Senat, dass er im Auftrag des US-Geheimdienstes in Kuba die Mücken „Aedes Aegypti“ ausgesetzt hatte. Anfang der 1980er Jahre war es in Kuba zu Ausbrüchen des Dengue-Fiebers gekommen. Dabei stellte man eine Variante fest, die vorher noch nie in dieser Region ausgebrochen war. Bereits im Vorfeld hatte man zahlreiche Krankheitserreger ausgesetzt, die die Ernten vernichteten und die dadurch die Wirtschaft des Landes schwächen sollte. Zusammengefasst kann man nur hoffen, dass diesmal keine biologischen Waffen eingesetzt werden.
Bild: Anthrax. Wer erinnert sich noch an die wochenlange Panikmache nach 9/11? Es kam aus dem US-Labor. Quelle: Wikimedia Commons.
Am 03.05.2023 war Tag der Pressefreiheit. Anlass für die deutschen „Qualitätsmedien“, die angebliche Pressefreiheit im Westen zu preisen, sich selbst auf die Schulter zu klopfen und auf die vermeintlich schlimme Situation in anderen Ländern, v.a. in Russland hinzuweisen.
Dabei fällt der offensichtliche Widerspruch offenbar niemandem auf, dass deutsche Journalisten in Russland Befragungen durchführen dürfen, während russ. Medien hierzulande verboten sind. Dem deutschen Medienkonsumenten wird es so schwer wie möglich gemacht, an andere Informationen zum Ukraine-Krieg heranzukommen. Wenn eine Journalistin über den seit acht Jahren anhaltenden Beschuss des Donbass durch ukrain. Truppen berichtet und die Menschen aus dem Donbass zu Wort kommen lässt, wird sie als „Putins Propagandistin“ diffamiert, vor Gericht angeklagt, ihre Einlagen auf dem Girokonto beschlagnahmt und sogar ihre Familie in Sippenhaft genommen.
Propaganda machen immer die anderen, aber westliche Medien tun so etwas nicht
Propaganda machen stets nur die anderen, aber doch nicht die „Guten“. Und die Guten sind hier die lupenreinen Moralapostel im Westen, denen es doch immer nur um die Menschenrechte geht.
Auf einen weiteren Widerspruch machte gestern die Kölner Initiative „Free Julian Assange“ aufmerksam. Die Initiative organisierte eine Kundgebung vor dem Kölner Dom für die Freilassung des in London inhaftierten Journalisten Julian Assange. Der australische Journalist Julian Assange sitzt seit 4 Jahren ohne rechtsstaatliches Verfahren und ohne Verurteilung in Einzelhaft im Hochsicherheitsgefängnis Belmarsh. Sein Vergehen war es unter anderem ein Video über US-Kriegsverbrechen im Irak zu veröffentlichen. Auch über diesen inhaftierten Journalisten berichteten die „Qualitätsmedien“ zum Tag der Pressefreiheit nicht.
Wer heute noch glaubt, dass er/sie von deutschen Medien objektiv informiert werden, kann einem nur noch leid tun. Längst ist belegt, dass die außenpolitischen Ressorts von TV und den wichtigsten Tageszeitungen von transatlantischen Netzwerken durchsetzt sind. Was wir also von den Medien bekommen ist nichts anderes als reine NATO-Propaganda.
Grundsätzliche Probleme standen nicht zur Diskussion
Zudem sei an den Ausspruch von Peter Scholl-Latour erinnert. In dem heißt es, dass die Pressefreiheit im Westen eigentlich nur die Freiheit von 200 reichen Leuten sei, ihre Meinung zu publizieren. Da die Herstellung von Zeitungen und Zeitschriften immer größeres Kapital erfordert, wird der Kreis der Personen, die Presseorgane herausgeben, folglich immer kleiner. Es kommt daher zu einer bedenklichen zunehmenden Konzentration, sodass man heute eigentlich nicht mehr von 200 reichen Leuten, sondern von fünf sprechen kann. Das Verhängnis besteht darin, dass die Besitzer der Zeitungen den Redakteuren immer weniger Freiheit lassen, dass sie ihnen immer mehr ihren Willen aufzwingen. Die Gefahren, die darin liegen, dass der Journalist seinem Brotgeber zu Willen sein muss, hat schon Friedrich Naumann gesehen.
Aber diese wirklichen Probleme für die „Fressefreiheit“ (Annalena Baerbock) im Westen zum „Tag der „Pressefreiheit“ standen natürlich nicht zur Diskussion. Stattdessen feiert man sich selbst und lässt keine Kriegsmüdigkeit (vor der die Außenministerin ja warnte) in Deutschland aufkommen.
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