Wie Deutschland weltweit Kredit verspielt

Wie Deutschland weltweit Kredit verspielt

Ein großer Teil von Deutschland versteht die Welt nicht mehr. Nach dem letzten Platz beim Eurovision Song Contest (ESC) an diesem Wochenende sieht nicht nur Unterhaltungs-Altmeister Thomas Gottschalk Deutschlands Unbeliebtheit als Grund für das schlechte Abschneiden. Jan Böhmermann kommentierte das Abschneiden beim ESC wie folgt: „Gott, müssen die uns hassen.“

Auch der Medienwissenschaftler Joan Bleicher von der Universität Hamburg zufolge ist der Grund dafür wohl weniger in der Musik zu finden: „Maßgeblich ist aus meiner Sicht die fehlende Sympathie für Deutschland in Europa. Ich glaube, selbst wenn die Götter des Musikhimmels im Chor für Deutschland auftreten, würde das nicht den German Hate (Hass auf Deutschland) beseitigen können.“ Viele fragen naiv: Wir setzen uns doch mit der Regenbogenfahne ein für Toleranz, retten allein das Weltklima, geben der Ukraine neue Milliarden und Selenskij noch den Karlspreis, wir gehören doch zu den „Guten“. Fast überall im Land stehen Windräder und wehen Ukraine- und Regenbogenfahnen. Aber warum liebt man uns dann nicht, warum ist Deutschland so unbeliebt geworden?

Man sollte kurz an die Fußball-WM erinnern. Obwohl Deutschland doch „Zeichen“ setzte, was die Medien forderten, machte man sich von Japan bis Südamerika zum Gespött. Das Missionieren für die LGBT-Ideologie und die ständigen Belehrungen anderer kommen offenbar nicht gut an. Deutschland hat in relativ kurzer Zeit erstaunlich viel Kredit verspielt, den es aufgrund der „deutschen Tugenden“ und Qualitätswaren weltweit genoss. Alles, was das Land einst groß und erfolgreich gemacht hat, soll möglichst schnell abgewickelt werden.

Altkanzler warnte schon davor

Mit einer unerträglichen Rechthaber- und Schulmeisterei reisen deutsche Politiker heute durch die Welt und halten scheinheilige Moralpredigten, die an Heuchelei und Doppelmoral ihresgleichen suchen. Am deutschen Wesen soll wieder einmal die Welt genesen. Nun glaubt man den Stein der Weisen gefunden zu haben, doch zeigen bereits die Resultate im eigenen Land, dass eine globale Ausbreitung dieser Irrlehren für die Menschheit nichts Gutes bedeuten würde: Zerstörung der traditionellen Familie, eine Mehrheit von Single-Haushalten, Explosion der Zahlen bei psychischen Erkrankungen uvm. Altkanzler Helmut Schmidt hatte noch davor gewarnt, „der Lehrmeister der Chinesen“ sein zu wollen. Heute glaubt man, andere Völker und Kulturen darüber belehren zu können, was eine Familie ist und was nicht. Die deutschen Auslandsvertretungen stehen heute offiziell im Dienste einer feministischen Außenpolitik und der Mission für die LGBT-Ideologie. Im katarischen Fernsehen hat das dazu geführt, dass  Deutschland  als „schlimmster Abschaum des Westens“ bezeichnet wurde.

Der Vizekanzler äußert öffentlich seine Vision von einer „Führerschaft im Dienen“ gegenüber den USA. Man feiert sein eigenes Vasallentum und verunglimpft die Länder, die Souveränität und nationale Würde betonen. Muss man das sympathisch finden? Das Land befindet sich offenbar auf einem Irrweg und es erscheint zweifelhaft, ob es angesichts der medialen Propaganda noch die Kraft zu einer Kurskorrektur hat.

Dragqueen gibt eine Lesung für Kinder in Münchner Bibliothek

Dragqueen gibt eine Lesung für Kinder in Münchner Bibliothek

Mitte Juni veranstaltet die Münchner Stadtbibliothek Bogenhausen eine Lesung für Kinder ab 4 Jahren mit einer Dragqueen. Dabei sollen die Kinder mit Themen rund um LGBTQ+ konfrontiert werden. Schaut man sich die vorlesende Person an, wird schnell deutlich in welche Richtung es gehen soll.

Dragqueen hat einen obszönen Namen und tritt sehr provokant auf

Die Dragqueen, die unter anderem an der Lesung teilnehmen wird, nennt sich selbst „Eric BigClit“ zu Deutsch „Eric große Klitoris“. Beruflich ist sie eine Post-Pornografie Darstellerin. Solch eine Person soll also für Kinder ab 4 Jahren Bücher vorlesen. Die Bücher verfasste die Transautorin Julana Gleisenberg. Eines der Bücher trägt den Namen „Endlich ich! Mein Weg vom Jungen zum Mädchen“. Ziel ist es, die Kinder in eine farbenfrohe Welt mitzunehmen. Dabei geht es unter anderem um „Jungs in Kleidern“ und „Prinzessinnen mit ihrem eigenen Willen“. Veranstalter der Lesung ist die Münchner Dragqueen „Vicky Voyage“. Sie betont, dass es in der Lesung nicht um Sexualität geht, „sondern um Identität und Diversität. Es geht darum, dass jedes Kind so sein soll, wie es sein möchte.“

Verschiedene Parteien haben sich gegen solch eine Veranstaltung geäußert. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) fordert, das Jugendamt einzuschalten und die Lesung abzusagen.

„Das ist Kindswohlgefährdung und ein Fall fürs Jugendamt, keine Weltoffenheit wie es die Grünen verharmlosen.“

Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) hat kein Verständnis für solch ein Programm und findet, dass solch ein Programm für kleine Kinder nicht geeignet ist. CSU-Generalsekretär Martin Huber lehnt eine solche Indoktrinierung von Kleinkindern „mit woker Frühsexualisierung“ ab. Die Stadt müsse diese Veranstaltung stoppen.

Die Grünen schützen die Veranstaltung und ihr eigentliches Ziel

Doch wer außer Bündnis 90/Die Grünen soll solch eine Lesung verteidigen. Sie nennen die Kritik nur „rechtsextreme Hetze“, „perfide“ und „niveaulos“. Stadtrat Thomas Niederbühl und Stadträtin Marion Lüttig betonten, dass sich die Veranstaltung vollkommen im Rahmen des städtischen Auftrags bewege. Dies betreffe auch „die frühkindliche Pädagogik, Toleranz für verschiedenste Lebensentwürfe und Lebensweisen zu fördern.“ So sagt Stadträtin Lüttig:

„Diversität ist ein Thema, das man auch unterhaltsam und kindgerecht vermitteln kann. Dies ist meines Erachtens im Rahmen dieser Veranstaltung sehr gut gewährleistet. Anders als von verschiedenen Seiten behauptet wurde, geht es hier nicht um sexuelle Handlungen, sondern um die Stärkung körperlicher und emotionaler Selbstbestimmung. Dies dient auch der Prävention sexualisierter Gewalt.“

Wie kommt sie darauf, dass solch eine Veranstaltung für irgendjemanden geeignet sei, geschweige denn für kleine Kinder? Eine Person die so provokant wie „Eric BigClit“ auftritt soll also den Kindern etwas über die Stärkung körperlicher und emotionaler Selbstbestimmung beibringen? Geht es nicht eher darum, die moralischen Grenzen immer weiter zu verschieben, sodass solche Veranstaltungen normal werden? In den USA und Mexiko haben sich beispielsweise solche Drag-Lesungen für Kinder bereits etabliert. Man versucht so früh wie möglich, die Kinder zu sexualisieren und für sich zu gewinnen.

Normalisierung von Pädophilie?

Dabei ist auch der Drang, die Pädophilie früher oder später zu normalisieren nicht abwegig. Gerade „Die Grünen“ versuchten dieses beispielsweise in den 80er ohne Erfolg zu tun. Jetzt scheint es jedoch möglich zu sein. Ein bekanntes Beispiel aus den USA, da sie in solchen Dingen stets Vorreiter sind, ist der Fall um „Epstein“.

Auch die ehemalige CDU-Bundesministerin für Familie und Jugend, Kristina Schröder zieht Vergleiche zu damals: „Ich muss an die 80er-Jahre denken, als es Versuche gab, Pädophilie zu verharmlosen, das Tabu als verklemmt darzustellen. Ein grauenvoller Irrweg! Und wieder tragen wir Erwachsene unsere Sexualität an Kinder heran.“

Dass es in Deutschland ein Pädophilieproblem gibt ist ein offenes Geheimnis. Jedes Elternteil, das an solch einer noch freiwilligen Veranstaltung teilnimmt, ist dafür verantwortlich, dass sein Kind nachhaltig negativ für die Zukunft geprägt wird.

Dragqueen
„Eric Big Clit“
Foto: instagram.com/alicemoe_ericbigcltdrag
Männliche Künstler tauschen bei einer Theateraufführung Zungenküsse vor Grundschulkindern aus

Männliche Künstler tauschen bei einer Theateraufführung Zungenküsse vor Grundschulkindern aus

Bei einer Theateraufführung für Erst- bis Viertklässler einer Grundschule in Köln mussten die Kinder mit ansehen, wie zwei männliche Künstler auf der Bühne Zungenküsse austauschten und sich gegenseitig Nacken und Füße ableckten. Die Grundschule verteidigt sich gegen die Kritik.

Eltern sind fassungslos und schalten Polizei ein

In der ersten Woche nach den Osterferien gab es einen Schulausflug in ein Theater für die Erst- bis Viertklässler einer Grundschule in Köln-Mülheim. Man präsentierte ihnen eine Aufführung unter dem Namen „Dornröschen Kiss“ des Tanzkünstlers Alfred Zinola. Große Aufregung gab es seitens der Eltern, als sie von ihren Kindern erfuhren, was genau bei dieser Aufführung zu sehen war. Zwei männliche Künstler tauschten auf der Bühne Zungenküsse aus und leckten sich gegenseitig den Nacken und sogar die Füße ab. Eine Mutter, die diese Informationen von ihrer Tochter erhielt, fragte bei anderen Eltern nach.

„Sie bestätigten mir diese Handlungen. Ich verstehe bis heute nicht, welchen pädagogischen Aspekt das Ganze hatte.“

Die Schule, die von einem Vater kontaktiert wurde, wolle nichts von den Küssen gewusst haben. „Daraufhin fragten wir bei einer Sozialarbeiterin, die in der Schule tätig ist, als auch bei dem Künstler selbst nach. Die beiden wiederum bestätigten uns, dass es diese Szenen gab.“ Die betroffenen Eltern, die sich beschwerten, wollten dennoch trotzdem klarstellen, dass ihre Aussagen nicht als homophob gewertet werden sollten. Wären diese Szenen von einem Mann und einer Frau dargestellt worden, hätten sie sich ebenso beschwert.

Die Eltern fordern nun, dass die Zusammenarbeit mit dem Künstler beendet wird. Das Kulturministerium des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt diese Zusammenarbeit sogar. Außerdem haben die Eltern die Polizei eingeschaltet. Diese soll nämlich prüfen, ob es bei dem Theaterstück strafbare Handlungen gegeben habe.

Schule verteidigt die Theateraufführung und bezeichnet die Kinder als „kritisches Probepublikum“

Auf Nachfrage gab die Bezirksregierung einige Details zur Aufführung bekannt. Die Tänzer hätten „ruckartig die Zunge des anderen berührt“. Außerdem gab es eine „kurze Berührung zwischen der Zungenspitze und einer Fußsohle“.

Die Schule verteidigt die Theateraufführung und verfasste ein Schreiben an die Eltern. In diesem Schreiben teilen sie den Eltern unter anderem mit, dass die Kinder als „kritisches Probepublikum“ gedient hätten. Ziel war es, „deren Reaktionen zu testen und somit deren Input und Feedback zum Material zu erhalten.  


„Bei dem aktuellen Rechercheprozess geht es nicht um eine Aufführung, sondern um eine Begegnung im Austausch mit den Kindern. Es dreht sich darum, das choreographische Potenzial des Küssens auf der Bühne zu erproben. Kinder zeigen häufig eine Reaktion des Ekels, wenn sie jemanden auf der Bühne oder auf dem Bildschirm sich küssen sehen.“

Diese Erklärung widerspricht der anfänglichen Behauptung der Schule, nichts von den Küssen gewusst zu haben. Die Schulen nutzen mittlerweile also Kinder als Probanden für ihre sexuellen Experimente. Die Desensibilisierung der Kleinsten in der Gesellschaft für sexuelle Themen, vor allem für unmoralische Handlungen, schreitet immer schneller voran. Glücklicherweise gibt es noch genug Eltern und Bürger, die so etwas nicht tolerieren und dagegen vorgehen. Es ist eine Schande, dass Eltern mittlerweile Angst haben müssen, ihre Kinder in die Schule zu schicken, da sie nicht wissen, mit welchen verrückten Ansichten und Gedanken sie nach Hause kommen.

Theateraufführung
Künstliche Intelligenz (KI) aus religiöser Sicht

Künstliche Intelligenz (KI) aus religiöser Sicht

Die Künstliche Intelligenz (KI) spielt im Leben der Menschen eine immer größere Rolle – sie ist ein Megatrend, der unser Leben immer mehr prägt. Wie bei vielen wissenschaftlich-technischen Errungenschaften birgt die KI ungeahnte Möglichkeiten, aber auch enorme Risiken und Gefahren in sich. Der große Physiker Stephen Hawking hat darauf wie folgt aufmerksam gemacht: „Das erfolgreiche Schaffen einer effektiven künstlichen Intelligenz könnte das größte Ereignis in der Geschichte unserer Zivilisation sein. Oder das schlimmste.“

KI kann nach manchen Einschätzungen etwa 1 Milliarde Jobs auf der Welt überflüssig machen. Doch damit nicht genug. Wie gefährlich kann KI für die Menschheit werden? Der Computerwissenschaftler Geoffrey Hinton antwortete erst kürzlich in einem Interview im US-Fernsehen auf die Frage, ob KI die Menschheit auslöschen kann, wie folgt: „Ich denke, es ist nicht undenkbar.“ Er schätzt, dass in den nächsten 20 Jahren eine Allgemeine Künstliche Intelligenz geschaffen wird, die jede intellektuelle Fähigkeit des Menschen erlernen kann.

Angesichts solcher Perspektiven haben auch Elon Musk und Yuval Harari vor Kurzem einen Aufruf an alle KI-Labore verfasst, das Training von KI-Systemen, die leistungsfähiger als GPT-4 sind, sofort für mindestens 6 Monate auszusetzen. Darin machen sie auf die Probleme wie folgt aufmerksam: „Sollen wir zulassen, dass Maschinen unsere Informationskanäle mit Propaganda und Fehlinformationen überfluten? Sollen wir alle Jobs automatisieren, auch die erfüllenden? Sollten wir menschliche Intelligenzen entwickeln, die uns irgendwann zahlenmäßig überlegen sein werden, uns überlisten, überflüssig machen und ersetzen könnten? Sollen wir einen Verlust der Kontrolle über unsere Zivilisation riskieren?“

Mensch vs. Maschine

Gerade auch der letzte Punkt erscheint aus islamischer Sicht bedeutend. Nach dem Koran hat Gott mit dem Menschen einen Khalifa – einen Stellvertreter – auf der Erde eingesetzt (Sure 2,30), wobei der Mensch aber Gott dafür Rechenschaft leisten muss. Gott hat somit keine Maschinen eingesetzt, die an die Stelle des Menschen treten könnten.

Der Mensch muss somit alles unternehmen, um die Kontrolle zu behalten bzw. sicherzustellen. Aus dieser Perspektive ist der Aufruf von Musk zu verstehen, aber in dieser Form nicht wünschenswert. Es ist zweifelhaft, ob eine sechsmonatige Pause überhaupt funktionieren würde, da dann Firmen bevorteilt werden würden, die solche Modelle bereits besitzen. Ein öffentlicher Forschungsstopp ist auch deshalb nicht erstrebenswert, weil man sonst auch nicht herausfinden kann, wie man KI-Systeme besser einsetzen und kontrollieren kann, worauf der Schwerpunkt der Forschung liegen sollte.

Beitragsbild: Elon Musk and the Neuralink (Wikimedia Commons)

Kitas in Deutschland am Ende?

Kitas in Deutschland am Ende?

Laut der Bertelsmann Stiftung fehlt es in Deutschland an 348.000 Kitaplätzen. Das liegt nicht an finanziellen Mitteln oder fehlendem Wohnraum, sondern an zu wenig Personal. Doch woher nehmen, wenn nicht stehlen? Auch wenn mehr Ausbildungen als Erzieher wahrgenommen werden würden, könnte der Bedarf an Fachkräften damit alleine nicht abgedeckt werden. Man brauche schnellere Lösungen zu Problemen wie Quereinsteigern, Anerkennung der Titel von Fachkräften, Vereinfachungen beim Wechsel des Bundeslandes.

“Laut der DKLK-Studie (Deutscher Kitaleitungskongress) vom Verband Bildung und Erziehung haben im vergangenen Jahr hochgerechnet 10.000 Kitas in Deutschland mehr als die Hälfte der Zeit über mit so wenig Personal gearbeitet, dass die Sicherheit der Kinder nicht mehr gewährleistet war.” So schreibt es Frauke Suhr auf der Statista Seite zur Infografik mit dem Thema der Kita-Krise.

In Kitas werden aufgrund des Personalmangels Öffnungszeiten verkürzt, Notbetreuung eingeführt, Mehrarbeit geleistet oder Kitas vorübergehend oder ganz geschlossen. Wenn die Erzieher dann wieder erkranken, ist auch die Notgruppe keine Alternative. Für Eltern ist dies nach den Corona-Jahren eine große Herausforderung. Eltern müssen ihre Kinder teilweise mit in die Berufe nehmen, können dadurch schlechter arbeiten und weniger leisten. Ein Kreislauf.

Bei dieser Art von Betreuung ist ein Bildungsangebot natürlich nicht möglich und die Kinder verdummen nicht nur, sondern verselbstständigen sich in den Kitas ohne Beaufsichtigung, was gefährliche Auswirkungen haben könnte.

Hieran sieht man wieder eindrucksvoll, dass Deutschland kein Interesse an einer blühenden, intelligenten und heranwachsenden Generation hat. Weder Kindergartenkinder noch Schulkinder erhalten in einer angemessenen Form Förderung. Zum einen bedeutet das natürlich für uns, dass wir uns Alternativen überlegen müssen, um unsere Kinder körperlich und geistig fit zu halten.

Gleichzeitig ist es auch für uns eine Chance, denn wir können der nächsten Generation helfen, indem wir uns weiterentwickeln und das unseren Kindern weitergeben.

In einem islamischen System dürfte es dieses Problem so nicht geben, denn weder gäbe es dann eine unfaire Bezahlung zwischen den Geschlechtern, noch wäre das Betreuen der so wichtigen nächsten Generation ein so unbeliebtes Thema wie hier im Westen, wo Kinder eine Belastung und keine Gnade sind.

t-online schrieb in einem Meinungsartikel “So geht Deutschland den Bach runter”:

 “Nicht die hochqualifizierten Fachkräfte müssen dankbar sein, wenn sie in Deutschland „arbeiten dürfen“. Vielmehr müssen wir dankbar sein, wenn sie sich für uns entscheiden. Sonst wählen sie in Zeiten der Globalisierung ein Land, welches dankbarer ist. Kanada zum Beispiel.”

Alle reden von einer großen Zeitenwende. Genau diese können wir zu den Gunsten der Menschheit nutzen und verstärkt hervorgehen.

“Wenn die Unterstützung Gottes kommt, und auch der Erfolg, (1) Und du die Menschen in Scharen in die Religion Gottes eintreten siehst, (2) Dann sing das Lob deines Herrn und bitte Ihn um Vergebung. Siehe, Er wendet sich gnädig wieder zu. (3)” (Heiliger Quran, Sure 110)

Link zum Video.

Aktive Sterbehilfe für unheilbare kranke Kinder in den Niederlanden

Aktive Sterbehilfe für unheilbare kranke Kinder in den Niederlanden

Eine Neuregelung in den Niederlanden soll die aktive Sterbehilfe für unheilbare kranke Kinder ermöglichen.

Neue Regelung zur Sterbehilfe betrifft nur eine kleine Gruppe von Kindern

Kinderärzte in den Niederlanden fordern seit langem solch ein Gesetz. Die Regierung in Den Haag teilte kürzlich mit, dass diese Neuregelung nur eine „kleine Gruppe“ von fünf bis zehn Kindern unter zwölf Jahren pro Jahr betrifft, „bei denen die Möglichkeiten der Palliativmedizin nicht ausreichen, um ihr Leiden zu lindern“. Dabei handelt es sich um Kinder, „die an einer so schweren Krankheit oder Störung leiden, dass der Tod unvermeidlich und in absehbarer Zeit zu erwarten ist“, erklärte der niederländische Gesundheitsminister Ernst Kuipers. Die Sterbehilfe soll dementsprechend dann ermöglicht werden, „wenn es die einzige vernünftige Alternative für einen Arzt ist, das verzweifelte und unerträgliche Leiden des Kindes zu beenden“, schrieb Kuipers in einem Brief an das Parlament. Nach Angaben der Regierung, soll die neue Regelung noch in diesem Jahr in Kraft treten.

Kinder, die älter als zwölf Jahre sind, können bereits in den Niederlanden Sterbehilfe beantragen. Bis zum Alter von 16 Jahren brauchen sie aber zusätzlich noch die Zustimmung der Eltern. Auch für Babys unter einem Jahr ist Sterbehilfe, mit der Zustimmung der Eltern, legal.

Belgien ist in diesem Bereich bereits Vorreiter. Das Nachbarland der Niederlande verabschiedete bereits 2014 als weltweit erstes Land ein Gesetz, das Sterbehilfe bei Kleinkindern erlaubt, allerdings nur mit der Zustimmung des Kindes. Sowohl Belgien als auch die Niederlande waren weltweit die ersten Länder, die im Jahre 2002 die Sterbehilfe legalisierten. Einem Kind die Last der Entscheidung aufzubürden, ob es leben oder sterben möchte, ist jedoch ziemlich problematisch.  

Kritik an dem Gesetz vor allem von christlich geprägten Parteien

In den Niederlanden ist dieses neue Gesetz nicht unumstritten. Vor allem zwei christlich geprägte Parteien der Regierung widersetzten sich. Patientenschützer warnen vor schleichender Gewöhnung bei der Sterbehilfe jeden Alters. Statt den Einsamen und Kranken Hilfen anzubieten, werde die Tötung zur Normalität. Die anfangs „extremen Ausnahmen“, wie oben beschrieben, entwickeln sich mit der Zeit zu normalen Sterbemethoden, so die Kritiker. Auch die Gründe für eine Sterbehilfe haben sich ausgeweitet. Ist laut Gesetz eine aktive Sterbehilfe nur bei schweren, unheilbaren und unerträglichen Krankheiten zugelassen, akzeptieren Ärzte inzwischen auch eine „Lebensmüdigkeit“ oder eine Vielzahl an Altersgebrechen. Die Wahrscheinlichkeit, dass mit der Zeit die Gründe für eine Sterbehilfe auch bei Kleinkindern ausgeweitet werden ist also gegeben.  

Die Zahl der Menschen, die durch Sterbehilfe ihr Leben beendet haben, ist in den Niederlanden im Jahre 2021 um rund 10% auf 7.666 Menschen im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Diese machten 4,5% aller Todesfälle in den Niederlanden aus.

„Die Niederlande zeigen mit diesem Schritt, dass sich eine Gesellschaft mit der organisierten Tötung von Menschen arrangieren kann“, sagte Vorstand Eugen Brysch der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA).

„Der gesellschaftliche Gewöhnungseffekt stärkt nicht die Hilfe und den Beistand für kranke und lebensmüde Menschen“, so Brysch. „Vielmehr führt der Einstieg zum organisierten Angebot auf Tötung immer zu einer Ausweitung.“

Aktive Sterbehilfe in Deutschland untersagt

Bislang ist eine aktive Sterbehilfe in Deutschland untersagt. Dies könnte sich aber bald ändern. Denn das Bundesverfassungsgerecht hat in einem Urteil zur Suizidbeihilfe vom Februar 2020 ein weitreichendes Grundrecht auf einen selbstbestimmten Tod und dabei auch das Recht auf Hilfe Dritter formuliert. Dies stellt laut Kritikern nur noch eine hauchdünne Grenze in Richtung aktiver Sterbehilfe dar. Deutschland muss deshalb die Entwicklung in den Nachbarländern genau verfolgen, um keine falschen und voreiligen Entscheidungen zu treffen.

Die aktive Sterbehilfe ist sicherlich für viele, gerade für betroffene Personen, ein sehr sensibles und heikles Thema. Für religiöse Menschen, die an die Heiligkeit des Lebens glauben, steht es meist außer Frage, das Leben aktiv selbst zu beenden. Auch der Islam verbietet die aktive Sterbehilfe.   

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